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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Trachea</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Durchbruch: Tracheaimplantat aus k&#246;rpereigenem Gewebe</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/07/23/durchbruch-tracheaimplantat-aus-koerpereigenem-gewebe/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 15:02:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indikation/Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Luftröhre]]></category>
		<category><![CDATA[Tissue-Engineering]]></category>
		<category><![CDATA[Trachea]]></category>
		<category><![CDATA[Transplantat]]></category>

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		<description><![CDATA[<em>Stuttgart</em> - <strong>Ein &#196;rzteteam an der Klinik Schillerh&#246;he, Standort des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart, hat in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut f&#252;r Grenzfl&#228;chen- und Bioverfahrenstechnik IGB ein Verfahren entwickelt, Patienten mit schweren Luftr&#246;hrenverletzungen k&#252;nstlich hergestelltes k&#246;rpereigenes Gewebe zu implantieren. Dabei werden gr&#246;&#223;ere Teile der menschlichen Luftr&#246;hre nachgez&#252;chtet und operativ eingesetzt.</strong>
"<em>Das neue Verfahren ist ein Durchbruch bei der Behandlung von Luftr&#246;hrenverletzungen</em>", erkl&#228;rt Priv.-Doz. Dr. Godehard Friedel, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Stuttgart</em> &#8211; <strong>Ein &#196;rzteteam an der Klinik Schillerh&#246;he, Standort des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart, hat in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut f&#252;r Grenzfl&#228;chen- und Bioverfahrenstechnik IGB ein Verfahren entwickelt, Patienten mit schweren Luftr&#246;hrenverletzungen k&#252;nstlich hergestelltes k&#246;rpereigenes Gewebe zu implantieren. Dabei werden gr&#246;&#223;ere Teile der menschlichen Luftr&#246;hre nachgez&#252;chtet und operativ eingesetzt.</strong><br />
&#0187;<em>Das neue Verfahren ist ein Durchbruch bei der Behandlung von Luftr&#246;hrenverletzungen</em>&#0171;, erkl&#228;rt Priv.-Doz. Dr. Godehard Friedel, Chefarzt der Abteilung f&#252;r Thoraxchirurgie an der Klinik Schillerh&#246;he, der in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Heike Mertsching, Abteilungsleiterin Zellsysteme am Fraunhofer-Institut f&#252;r Grenzfl&#228;chen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart, das Verfahren federf&#252;hrend entwickelt hat. &#0187;<em>Bislang konnten ausschlie&#223;lich kleine Luftr&#246;hrendefekte chirurgisch behandelt werden. Da in der Luftr&#246;hre keine k&#252;nstlichen Prothesen oder Spenderorgane einsetzbar sind, waren gro&#223;e Verletzungen dagegen nicht behandelbar. Bei dem neuen Verfahren entwickeln wir die Implantate aus dem k&#246;rpereigenen Gewebe des Patienten, so dass es hier zu keiner Absto&#223;ungsreaktion kommt.</em>&#0187;</p>
<p><strong>Das Verfahren:</strong><br />
<strong>Ausgangsbasis ist ein St&#252;ck Schweinedarm,</strong> aus dem alle tierischen Zellen entfernt werden. Zur&#252;ck bleibt eine zellfreie Tr&#228;gerstruktur, deren Zusammensetzung derjenigen menschlichen Gewebes &#228;hnelt. &#0187;<em>Auf dieser Tr&#228;gerstruktur siedeln wir Zellen aus dem Oberschenkel des Patienten an und kultivieren diese in speziellen Zellgew&#228;chsh&#228;usern, so genannten Bioreaktoren</em>&#0171;, erkl&#228;rt Dr. Mertsching. Innerhalb von vier bis f&#252;nf Wochen entsteht so ein k&#246;rpereigenes Gewebe des Patienten. Dieses wird mit einem eigenen Blutgef&#228;&#223;system ausgestattet, so dass es bei der Transplantation an den Blutkreislauf des Patienten angeschlossen werden kann.</p>
<blockquote><p>&#0187;<strong>F&#252;r Patienten mit schweren Luftr&#246;hrenverletzungen &#8211; etwa nach Unf&#228;llen oder Tumorerkrankungen</strong> &#8211; gab es bislang keine Perspektive, ohne dauerhafte intensive Krankenhausbehandlung zu &#252;berleben&#0171;, so Dr. Thorsten Walles, der als Arzt an der Klinik Schillerh&#246;he die Entwicklung gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut vorantreibt. &#0187;Der erste Patient, bei dem wir das Verfahren nach einer schweren Luftr&#246;hrenver&#228;tzung angewandt haben, konnte acht Tage nach der Operation die Klinik verlassen und kann seither wieder ohne Luftr&#246;hrenschnitt atmen und sprechen. Die Nachsorgeuntersuchungen haben gezeigt, dass das k&#252;nstlich hergestellte Luftr&#246;hrengewebe unproblematisch angenommen wurde. Unser Ziel ist es, das neue Behandlungsverfahren auch anderen Patienten anzubieten, denen &#252;ber die etablierten medizinischen Behandlungsverfahren bisher nicht geholfen werden kann.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>Ihre Ansprechpartner f&#252;r weitere Informationen:</strong></p>
<p><strong>Fraunhofer-Institut f&#252;r Grenzfl&#228;chen- und<br />
Bioverfahrenstechnik IGB</strong><br />
Nobelstra&#223;e 12<br />
70569 Stuttgart<br />
Prof. Dr. Heike Mertsching<br />
Telefon 0711 / 9 70-4117<br />
Fax 0711 / 9 70-4200</p>
<p><strong>Robert-Bosch-Krankenhaus / Klinik Schillerh&#246;he:</strong><br />
PD Dr. med. Godehard Friedel, FETCS<br />
Dr. med. Thorsten Walles, FETCS<br />
Robert-Bosch-Krankenhaus GmbH<br />
Klinik Schillerh&#246;he<br />
Abteilung Thoraxchirurgie<br />
Solitudestrasse 18<br />
70839 Gerlingen<br />
Telefon 07156-203-2241<br />
Fax: 07156-203-2003<br />
thorsten.walles@klinik-schillerhoehe.de</p>]]></content:encoded>
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