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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Transparenz</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Mehr Transparenz bei der Ver&#246;ffentlichung klinischer Studien gefordert</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 16:42:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Klinische Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong> Berlin</strong> - "<em>Wir brauchen dringend mehr Transparenz bei der Ver&#246;ffentlichung klinischer Studien. Zu oft werden die Ergebnisse von der Pharmaindustrie zu sp&#228;t bekannt oder &#252;berhaupt nicht publiziert. Es ist deshalb richtig und wichtig, dass sich das Bundesgesundheitsministerium f&#252;r eine schnelle Ver&#246;ffentlichung von Studienergebnissen bei der Arzneimittelforschung einsetzen will</em>", sagte der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen &#196;rzteschaft (Akd&#196;), Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig, bei einem Symposium der Akd&#196; im Rahmen des 34. Interdisziplin&#228;ren Forums der Bundes&#228;rztekammer in Berlin. Ludwig warnte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Berlin</strong> &#8211; &#0187;<em>Wir brauchen dringend mehr Transparenz bei der Ver&#246;ffentlichung klinischer Studien. Zu oft werden die Ergebnisse von der Pharmaindustrie zu sp&#228;t bekannt oder &#252;berhaupt nicht publiziert. Es ist deshalb richtig und wichtig, dass sich das Bundesgesundheitsministerium f&#252;r eine schnelle Ver&#246;ffentlichung von Studienergebnissen bei der Arzneimittelforschung einsetzen will</em>&#0171;, sagte der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen &#196;rzteschaft (Akd&#196;), Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig, bei einem Symposium der Akd&#196; im Rahmen des 34. Interdisziplin&#228;ren Forums der Bundes&#228;rztekammer in Berlin. Ludwig warnte in diesem Zusammenhang davor, die Informationen mehr als n&#246;tig als vertraulich einzustufen und dadurch der &#214;ffentlichkeit vorzuenthalten.</p>
<p><strong>Selbst bei bereits zugelassenen Medikamenten</strong> ist es f&#252;r &#196;rzte und Patienten schwierig, verl&#228;ssliche Informationen zu erhalten. &#0187;Etwa 80 bis 90 Prozent der Informationen zu neuen Arzneimitteln erreichen die &#196;rztInnen &#252;ber die Industrie&#0171;, berichtete Ludwig auf dem Symposium, das sich in diesem Jahr mit dem Thema &#0187;unabh&#228;ngige Arzneimittelinformationen&#0171; befasste. Einige Beispiele f&#252;r die vielf&#228;ltigen Aktivit&#228;ten der Akd&#196; auf diesem Gebiet nannte die stellvertretende Vorsitzende der Arzneimittelkommission, Prof. Dr. Ursula Gundert-Remy: &#0187;Die Akd&#196; stellt unabh&#228;ngige Informationen &#252;ber neu zugelassene Arzneimittel und &#252;ber unerw&#252;nschte Arzneimittelwirkungen bereit.&#0171; Seit 2009 habe die Kommission in knapp 50 Flyern unter dem Titel &#0187;Neue Arzneimittel&#0171; &#252;ber Indikation, Bewertung, klinische Studien und unerw&#252;nschte Wirkungen neu zugelassener Medikamente sowie &#252;ber deren Anwendung bei besonderen Patientengruppen informiert. Auf dem Gebiet der Arzneimittelsicherheit versende die Akd&#196; regelm&#228;&#223;ig aktuelle Risikoinformationen per &#0187;Drug Safety Mail&#0171;.</p>
<p><strong>Auch in der breiten &#214;ffentlichkeit</strong> werden immer h&#228;ufiger verl&#228;ssliche Informationen &#252;ber Medikamente nachgefragt. </p>
<blockquote><p>&#0187;Patienten ben&#246;tigen gesicherte Informationen &#252;ber die Nutzenwahrscheinlichkeit und Risiken von Arzneimitteln&#0171;, sagte Prof. Dr. David Klemperer von der Hochschule Regensburg.</p></blockquote>
<p><strong>Wichtigste Informationsquelle</strong> sei nach wie vor der Arzt. Dieser m&#252;sse gew&#228;hrleisten k&#246;nnen, dass die Informationen f&#252;r die Patienten zuverl&#228;ssig sind. Wichtig seien auch Publikationen mit unabh&#228;ngigen Informationen &#252;ber Medikamente. Klemperer verwies in diesem Zusammenhang auf die Zeitschrift &#0187;Gute Pillen – Schlechte Pillen&#0171;, die von den deutschen unabh&#228;ngigen Arzneimittel-Bulletins herausgegeben werde und ohne Einfluss der Pharmaindustrie und ohne Werbung neutrale Bewertungen von medikament&#246;sen Behandlungsm&#246;glichkeiten liefere. Der Kardiologe und Mitherausgeber des Informationsblattes &#0187;Der Arzneimittelbrief&#0171;, Prof. Dr. Walter Thimme, berichtete in seinem Vortrag &#252;ber die &#0187;International Society of Drug Bulletins&#0171; (ISDB), einem weltweiten Zusammenschluss unabh&#228;ngiger und ohne Anzeigen der pharmazeutischen Industrie erscheinender Arzneimittelzeitschriften. Eine wichtige Zielsetzung der 62 Mitgliedszeitschriften sei es, &#196;rzten zu helfen, sich ein unabh&#228;ngiges Urteil &#252;ber Wirksamkeit und Sicherheit neuer Arzneimittel zu bilden.</p>
<blockquote><p>Neben der Arzneimittelsicherheit r&#252;ckt die Arzneimitteltherapiesicherheit immer st&#228;rker in den Blickpunkt der Gesundheitsberufe und der &#214;ffentlichkeit. &#0187;Wechselnde Behandlungsteams und das hektische Umfeld einer akuten Krankenversorgung k&#246;nnen dazu f&#252;hren, dass ohne gezielte Ma&#223;nahmen eine hohe Versorgungsqualit&#228;t nicht zu gew&#228;hrleisten ist&#0171;, erkl&#228;rte Prof. Dr. Walter Emil Haefeli vom Universit&#228;tsklinikum Heidelberg.</p></blockquote>
<p><strong>Zun&#228;chst m&#252;ssten die aktuelle Versorgungsqualit&#228;t</strong> und der Interventionsbedarf ermittelt werden. Bei der Fehleranalyse h&#228;tten sich in der Vergangenheit elektronische Hilfsmittel bew&#228;hrt, mit denen etwa &#220;berdosierungen oder unerw&#252;nschte Wechselwirkungen vermieden werden sollen. Diese Systeme m&#252;ssten aber zun&#228;chst im Alltag getestet werden, weil andernfalls durch deren Nutzung neue Fehler verursacht werden k&#246;nnten, warnte Haefeli.</p>
<p>Arzneimittelkommission<br />
der deutschen &#196;rzteschaft<br />
Herbert-Lewin-Platz 1<br />
10623 Berlin</p>
<p>Postfach 12 08 64<br />
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<p>Tel.: +49 30 400456-500<br />
Fax: +49 30 400456-555</p>]]></content:encoded>
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