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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Transplantation</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 15:25:58 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Wenn das kranke Herz auf das Gem&#252;t schl&#228;gt</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2012/02/05/wenn-das-kranke-herz-auf-das-gemuet-schlaegt/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2012/02/05/wenn-das-kranke-herz-auf-das-gemuet-schlaegt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 15:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[ganzheitlich]]></category>
		<category><![CDATA[Herzpatienten]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologe]]></category>
		<category><![CDATA[Transplantation]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>Fachgesellschaft der deutschen Herzchirurgen weist auf die Wichtigkeit und den Nutzen der ganzheitlichen Behandlung herzkranker Patienten hin</h4>
<strong>Aufgrund des gestiegenen &#246;konomischen Drucks im Gesundheitswesen ist in den letzten Jahrzehnten die Zeit, die &#196;rzten und Pflegepersonal f&#252;r jeden einzelnen Patienten zur Verf&#252;gung steht, drastisch zur&#252;ckgegangen. W&#228;hrend die rein medizinische Behandlung weiter uneingeschr&#228;nkt erbracht werden muss, ist die menschliche Interaktion zwischen dem Arzt und seinen Patienten nicht mehr im notwendigen Umfang zu leisten. In einigen der 79 deutschen Herzzentren sind deshalb heute schon eigene Psychologen t&#228;tig, die speziell auf die Beratung, Unterst&#252;tzung und Begleitung herzchirurgischer Patienten eingestellt sind. Daher appelliert die Fachgesellschaft der deutschen Herzchirurgen an die Kostentr&#228;ger, die Arbeit dieser Psychologen zu verg&#252;ten und bei der &#220;berarbeitung des Transplantationsgesetzes verbindlich abzusichern.</strong>

"Verschiedene medizinische Studien best&#228;tigen unser '&#228;rztliches Bauchgef&#252;hl', dass die Genesung nicht allein von der medizinischen Leistung der &#196;rzte und des Pflegepersonals, sondern besonders auch von der seelischen Betreuung der Patienten abh&#228;ngt. Trotz der mangelnden zeitlichen Ressourcen ist es deshalb wichtig, die Angst und die Sorgen jedes einzelnen Patienten fr&#252;hzeitig zu erkennen und dem Patienten qualifizierte psychologische Unterst&#252;tzung im notwendigen Umfang zukommen zu lassen", sagt Professor Friedrich Wilhelm Mohr ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Fachgesellschaft der deutschen Herzchirurgen weist auf die Wichtigkeit und den Nutzen der ganzheitlichen Behandlung herzkranker Patienten hin</h4>
<p><strong>Aufgrund des gestiegenen &#246;konomischen Drucks im Gesundheitswesen ist in den letzten Jahrzehnten die Zeit, die &#196;rzten und Pflegepersonal f&#252;r jeden einzelnen Patienten zur Verf&#252;gung steht, drastisch zur&#252;ckgegangen. W&#228;hrend die rein medizinische Behandlung weiter uneingeschr&#228;nkt erbracht werden muss, ist die menschliche Interaktion zwischen dem Arzt und seinen Patienten nicht mehr im notwendigen Umfang zu leisten. In einigen der 79 deutschen Herzzentren sind deshalb heute schon eigene Psychologen t&#228;tig, die speziell auf die Beratung, Unterst&#252;tzung und Begleitung herzchirurgischer Patienten eingestellt sind. Daher appelliert die Fachgesellschaft der deutschen Herzchirurgen an die Kostentr&#228;ger, die Arbeit dieser Psychologen zu verg&#252;ten und bei der &#220;berarbeitung des Transplantationsgesetzes verbindlich abzusichern.</strong></p>
<p>&#0187;Verschiedene medizinische Studien best&#228;tigen unser &#8250;&#228;rztliches Bauchgef&#252;hl&#8249;, dass die Genesung nicht allein von der medizinischen Leistung der &#196;rzte und des Pflegepersonals, sondern besonders auch von der seelischen Betreuung der Patienten abh&#228;ngt. Trotz der mangelnden zeitlichen Ressourcen ist es deshalb wichtig, die Angst und die Sorgen jedes einzelnen Patienten fr&#252;hzeitig zu erkennen und dem Patienten qualifizierte psychologische Unterst&#252;tzung im notwendigen Umfang zukommen zu lassen&#0171;, sagt Professor Friedrich Wilhelm Mohr, Pr&#228;sident der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Thorax-, Herz- und Gef&#228;&#223;chirurgie (DGTHG).</p>
<p><strong>Unabh&#228;ngig von statistischen &#220;berlebensraten</strong>, die bei Herzoperationen zumeist &#252;ber 95 Prozent liegen, empfinden viele Patienten jeden Eingriff am Herzen als eine lebensbedrohliche Situation. Dies ist laut Mohr nicht zuletzt den emotionalen Assoziationen in Verbindung mit dem Organ Herz geschuldet. Vor allem Patienten unter 55 Jahren und solche mit geringer sozialer Unterst&#252;tzung zeigen ein vermehrtes Auftreten von Angst und Depression sowohl vor als auch nach Herzoperationen. Dabei h&#228;ngen die Notwendigkeit und gegebenenfalls der Umfang der notwendigen psychologischen Unterst&#252;tzung nicht allein vom Resultat des medizinischen Eingriffs ab. „Oft ben&#246;tigen auch Patienten, bei denen die Operation und die Behandlung danach ohne jegliche Komplikationen verlaufen, psychologische Hilfe, weil sie k&#246;rperliche oder geistige Ver&#228;nderungen erleben oder &#228;sthetische Begleiterscheinungen negativ wahrnehmen. Beispielsweise ist f&#252;r manche Frauen eine exzellent verheilte Narbe im Dekolletébereich ein Grund f&#252;r eine Beeintr&#228;chtigung der Gem&#252;tsverfassung“, so Mohr.</p>
<p>Unbedingt notwendig ist die psychologische Betreuung nach Einsch&#228;tzung der Herzchirurgen bei Patienten vor und nach Herz- und Lungentransplantationen. Medizinische Studien zeigen, dass bis zu 25 Prozent der Patienten, die sich auf der Warteliste zur Organtransplantation befinden, an depressiven Verstimmungen leiden. Die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung einer Belastungsst&#246;rung nach Implantation eines Kunstherzens oder einer Herztransplantation liegt bei 20 Prozent. Trotz des seit 1997 geltenden und sich gegenw&#228;rtig in &#220;berarbeitung befindlichen Transplantationsgesetzes, das die psychologische Betreuung ausdr&#252;cklich fordert, sei diese f&#252;r Transplantationskandidaten und Transplantierte noch deutlich zu verbessern. „Wir hoffen, dass die Politik entsprechende Regelungen zur zwingend notwendigen Verbesserung der psychologischen Betreuung dieser Patienten bei den anstehenden Beratungen im Gesetzgebungsverfahren verbindlich festlegt“, so Mohr.</p>
<p>Die Deutsche Gesellschaft f&#252;r Thorax-, Herz- und Gef&#228;&#223;chirurgie (DGTHG) vertritt als medizinische Fachgesellschaft die Interessen der &#252;ber 950 in Deutschland t&#228;tigen Herz-, Thorax- und Kardiovaskularchirurgen im Dialog mit Politik, Wirtschaft und &#214;ffentlichkeit</p>]]></content:encoded>
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		<title>Auch &#228;ltere Blutkrebs-Patienten profitieren von einer Stammzelltransplantation</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2011/09/20/auch-aeltere-blutkrebs-patienten-profitieren-von-einer-stammzelltransplantation/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 17:16:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[TOP-NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[CLL]]></category>
		<category><![CDATA[Leukämie]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Transplantation]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Die Transplantation von Stammzellen eines gesunden Spenders bietet eine Heilungschance auch f&#252;r &#228;ltere Blutkrebs-Patienten mit aggressiver Verlaufsform einer so genannten chronischen lymphatischen Leuk&#228;mie (CLL). Das konnte die Deutsche CLL-Studiengruppe in einer multizentrischen, klinischen Studie der Phase II zeigen. Geleitet wurde die Studie von Professor Dr. Peter Dreger, Leitender Oberarzt und Leiter der Sektion Stammzelltransplantation an der Medizinischen Klinik V des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg. Diesen und weitere Fortschritte in den Behandlungsm&#246;glichkeiten der CLL diskutieren &#252;ber 200 Blutkrebsexperten aus Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz auf dem Jahrestreffen der Deutschen CLL-Studiengruppe vom 23. bis 24. September 2011 in Heidelberg.</strong>

<strong>Die CLL ist die h&#228;ufigste Leuk&#228;mieform</strong> in den Industrienationen und tritt vor allem im h&#246;heren Lebensalter auf. Experten sch&#228;tzen, dass in Deutschland pro Jahr rund 4.000 Menschen daran erkranken. Obwohl die CLL h&#228;ufig einen relativ gutartigen Verlauf nimmt, erfordert die Erkrankung bei vielen Patienten eine Behandlung. Die Deutsche CLL-Studiengruppe hat in den 15 Jahren ihres Bestehens wesentliche Beitr&#228;ge zur Verbesserung der &#220;berlebensaussichten von Patienten mit CLL geleistet und ist weltweit anerkannt.

<strong>Die Transplantation von Stammzellen</strong> eines gesunden Spenders, die so genannte allogene Stammzelltransplantation, ist das bisher einzige Verfahren, welches eine Heilung dieser b&#246;sartigen Erkrankung erm&#246;glicht – und dies auch bei ung&#252;nstigen Verlaufsformen, die auf keine andere Behandlung ansprechen.

<strong>&#196;rzte an 16 verschiedenen deutschen Behandlungszentren</strong> schlossen insgesamt 90 Patienten mit einer aggressiven Verlaufsform der CLL in die Studie ein, die 2010 in der renommierten Fachzeitschrift "Blood" ver&#246;ffentlicht wurde. Im Rahmen der Stammzelltransplantation erhielten die Patienten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/09/prof-p-dreger.jpg" rel="lightbox[pics3159]" title="Prof. Dr. P. Dreger Foto: Universit&#228;tsklinikum Heidelberg"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/09/prof-p-dreger.thumbnail.jpg" alt="Foto Prof. Dr. P. Dreger" width="255" height="270" class="attachment wp-att-3160" /></a>
<div class="imagecaption">Prof. Dr. P. Dreger Foto: Universit&#228;tsklinikum Heidelberg</div>
</div>
<p><strong>Die Transplantation von Stammzellen eines gesunden Spenders bietet eine Heilungschance auch f&#252;r &#228;ltere Blutkrebs-Patienten mit aggressiver Verlaufsform einer so genannten chronischen lymphatischen Leuk&#228;mie (CLL). Das konnte die Deutsche CLL-Studiengruppe in einer multizentrischen, klinischen Studie der Phase II zeigen. Geleitet wurde die Studie von Professor Dr. Peter Dreger, Leitender Oberarzt und Leiter der Sektion Stammzelltransplantation an der Medizinischen Klinik V des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg. Diesen und weitere Fortschritte in den Behandlungsm&#246;glichkeiten der CLL diskutieren &#252;ber 200 Blutkrebsexperten aus Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz auf dem Jahrestreffen der Deutschen CLL-Studiengruppe vom 23. bis 24. September 2011 in Heidelberg.</strong></p>
<p><strong>Die CLL ist die h&#228;ufigste Leuk&#228;mieform</strong> in den Industrienationen und tritt vor allem im h&#246;heren Lebensalter auf. Experten sch&#228;tzen, dass in Deutschland pro Jahr rund 4.000 Menschen daran erkranken. Obwohl die CLL h&#228;ufig einen relativ gutartigen Verlauf nimmt, erfordert die Erkrankung bei vielen Patienten eine Behandlung. Die Deutsche CLL-Studiengruppe hat in den 15 Jahren ihres Bestehens wesentliche Beitr&#228;ge zur Verbesserung der &#220;berlebensaussichten von Patienten mit CLL geleistet und ist weltweit anerkannt.</p>
<p><strong>Die Transplantation von Stammzellen</strong> eines gesunden Spenders, die so genannte allogene Stammzelltransplantation, ist das bisher einzige Verfahren, welches eine Heilung dieser b&#246;sartigen Erkrankung erm&#246;glicht – und dies auch bei ung&#252;nstigen Verlaufsformen, die auf keine andere Behandlung ansprechen.</p>
<p><strong>&#196;rzte an 16 verschiedenen deutschen Behandlungszentren</strong> schlossen insgesamt 90 Patienten mit einer aggressiven Verlaufsform der CLL in die Studie ein, die 2010 in der renommierten Fachzeitschrift &#0187;Blood&#0171; ver&#246;ffentlicht wurde. Im Rahmen der Stammzelltransplantation erhielten die Patienten eine immunsuppressive Chemotherapie, gefolgt von der &#220;bertragung von Blutstammzellen eines passenden verwandten oder nicht verwandten Spenders. Bei einem gro&#223;en Teil der Patienten konnten nach der Transplantation regelm&#228;&#223;ig hoch empfindliche Untersuchungen durchgef&#252;hrt werden. &#0187;Mit diesen Messungen k&#246;nnen wir nachweisen, ob sich im K&#246;rper noch Leuk&#228;miezellen befinden&#0171;, erkl&#228;rt Professor Dr. Peter Dreger.</p>
<p><strong>Diejenigen Patienten, bei denen sich</strong> langfristig keine CLL-Zellen mehr im Blut nachweisen lie&#223;en (etwa die H&#228;lfte der getesteten Patienten), erlitten &#252;ber die Nachbeobachtung von bis zu acht Jahren – im Mittel etwa vier Jahre – kaum Erkrankungsr&#252;ckf&#228;lle. Dieses erfreuliche Ergebnis war unabh&#228;ngig vom genetischen Risikoprofil und der Resistenz gegen bestimmte Chemotherapeutika.</p>
<blockquote><p>&#0187;Unsere Studie ist die bisher gr&#246;&#223;te an diesem Patientenkollektiv und konnte nachweisen, dass die allogene Stammzelltransplantation bei einer Hoch-Risiko-CLL eine vielversprechende Therapieoption darstellt und wom&#246;glich sogar zur Heilung dieser ansonsten unheilbaren Leuk&#228;mieart f&#252;hren kann&#0171;, sagt Professor Dreger.</p></blockquote>
<p><strong>Die allogene Stammzelltransplantation</strong> ist eine sehr belastende und risikoreiche Therapieform, so dass sie fr&#252;her bei den &#252;blicherweise &#228;lteren von der CLL betroffenen Patienten in der Regel nicht durchgef&#252;hrt werden konnte. Durch das im Rahmen der Studie untersuchte neue Verfahren konnte die Vertr&#228;glichkeit wesentlich verbessert werden. Das Hauptrisiko bleibt jedoch die &#0187;Transplantat-gegen-Wirt-Reaktion&#0171;, bei der Spenderzellen die f&#252;r sie fremden, k&#246;rpereigenen Zellen des Patienten angreifen. Allerdings ist das auch der Mechanismus, &#252;ber den die Leuk&#228;miezellen beseitigt werden.</p>
<blockquote><p><strong>&#0187;Entscheidend ist</strong>, die &#252;bertragenen Spender-Immunzellen so zu steuern, dass die Wirkung stark genug ist, die Leuk&#228;miezellen zu eliminieren, aber nicht so stark, dass es zu Komplikationen an anderen Geweben oder Organen kommt. Hierbei sind die regelm&#228;&#223;igen Messungen der CLL-Zellen im Blut ein neues, au&#223;erordentlich hilfreiches Instrument&#0171;, so Professor Dreger.</p></blockquote>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>http://www.dcllsg.de</p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Prof. Dr. med. Peter Dreger<br />
Abteilung Innere Medizin V<br />
Universit&#228;tsklinikum Heidelberg<br />
Tel.: 06221-56-8008<br />
Fax: 06221-56-6824<br />
E-Mail: peter.dreger@med.uni-heidelberg.de </p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Chemo oder Transplantation – Was hilft besser bei Leuk&#228;mie?</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2011/06/26/chemo-oder-transplantation-was-hilft-besser-bei-leukaemie/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2011/06/26/chemo-oder-transplantation-was-hilft-besser-bei-leukaemie/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 13:53:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Chemotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Leukämie]]></category>
		<category><![CDATA[Transplantation]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/06/leukaemiezellen.jpg" rel="lightbox[pics2991]" title=""><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/06/leukaemiezellen.thumbnail.jpg" alt="Akute myeloische Leuk&#228;miezellen Bildquelle: Medizinische Klinik I / Universit&#228;tsklinikum Dresden" width="255" height="152" class="attachment wp-att-2992" /></a><div class="imagecaption">Akute myeloische Leuk&#228;miezellen. Bildquelle: Medizinische Klinik I / Universit&#228;tsklinikum Dresden</div></div><strong>Wissenschaftler der Medizinischen Klinik I des Universit&#228;tsklinikums Carl Gustav Carus Dresden koordinieren eine deutschlandweite multizentrische Therapiestudie zum Stellenwert der Stammzelltransplantation bei Patienten mit Akuter Myeloischer Leuk&#228;mie (AML). Insgesamt 30 gro&#223;e Kliniken in ganz Deutschland beteiligen sich an dem Projekt, das von Prof. Dr. Martin Bornh&#228;user geleitet wird. Die ersten Patienten wurden bereits in die Studie aufgenommen, insgesamt sollen es bundesweit 356 Patienten werden.</strong>

<strong>Die Rekrutierungszeit wird mit drei Jahren veranschlagt</strong>, vier Jahre sind f&#252;r die Studienbetreuung vorgesehen. Mit ersten Ergebnissen rechnen die Forscher 2017. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG f&#246;rdert das Vorhaben mit 1,2 Millionen f&#252;r die ersten drei Jahre, nach zwei Jahren kann aber ein Antrag auf weitere F&#246;rderung gestellt werden. Die Studie ist international einzigartig, ihre Durchf&#252;hrung wurde u. a. vom Institut f&#252;r ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/06/leukaemiezellen.jpg" rel="lightbox[pics2991]" title=""><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/06/leukaemiezellen.thumbnail.jpg" alt="Akute myeloische Leuk&#228;miezellen Bildquelle: Medizinische Klinik I / Universit&#228;tsklinikum Dresden" width="255" height="152" class="attachment wp-att-2992" /></a>
<div class="imagecaption">Akute myeloische Leuk&#228;miezellen. Bildquelle: Medizinische Klinik I / Universit&#228;tsklinikum Dresden</div>
</div>
<p><strong>Wissenschaftler der Medizinischen Klinik I des Universit&#228;tsklinikums Carl Gustav Carus Dresden koordinieren eine deutschlandweite multizentrische Therapiestudie zum Stellenwert der Stammzelltransplantation bei Patienten mit Akuter Myeloischer Leuk&#228;mie (AML). Insgesamt 30 gro&#223;e Kliniken in ganz Deutschland beteiligen sich an dem Projekt, das von Prof. Dr. Martin Bornh&#228;user geleitet wird. Die ersten Patienten wurden bereits in die Studie aufgenommen, insgesamt sollen es bundesweit 356 Patienten werden.</strong></p>
<p><strong>Die Rekrutierungszeit wird mit drei Jahren veranschlagt</strong>, vier Jahre sind f&#252;r die Studienbetreuung vorgesehen. Mit ersten Ergebnissen rechnen die Forscher 2017. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG f&#246;rdert das Vorhaben mit 1,2 Millionen f&#252;r die ersten drei Jahre, nach zwei Jahren kann aber ein Antrag auf weitere F&#246;rderung gestellt werden. Die Studie ist international einzigartig, ihre Durchf&#252;hrung wurde u. a. vom Institut f&#252;r Qualit&#228;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen und dem gemeinsamem Bundesausschuss gefordert und hat damit auch eine hohe politische Bedeutung.</p>
<blockquote><p>In die randomisierte kontrollierte Studie werden AML-Patienten bis zum Alter von 60 Jahren aufgenommen, bei denen nach den ersten beiden Chemotherapien keine Leuk&#228;miezellen mehr erkennbar waren und sich in einer sogenannten Remission befinden. &#0187;Obgleich zu diesem Zeitpunkt bereits ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Heilung erreicht ist, erleiden die meisten Patienten ohne weitere Therapie einen R&#252;ckfall der Erkrankung.&#0171;, sagt Professor Bornh&#228;user. &#0187;Zur Fortsetzung kann entweder weiter Chemotherapie gegeben oder eine allogene Stammzelltransplantation durchgef&#252;hrt werden.&#0171; F&#252;r die gr&#246;&#223;te Gruppe von Patienten mit AML, die sogenannte Standardrisiko-Gruppe, liegen keine verl&#228;sslichen Daten dar&#252;ber vor, ob eine der beiden Therapiem&#246;glichkeiten die Lebenserwartung entscheidend verl&#228;ngern kann oder beide Therapien gleich effektiv sind. Die Studie soll daf&#252;r wegweisende Erkenntnisse liefern. Dazu werden die in die Studie eingeschlossenen AML-Patienten mit Standard-Risiko und einem geeigneten Stammzellspender mittels Losverfahren in zwei verschiedene Gruppen eingeteilt – Gruppe 1 erh&#228;lt eine Chemotherapie, bei der es statistisch weniger therapiebedingte Komplikationen, aber wahrscheinlich eine h&#246;here R&#252;ckfallquote gibt. Gruppe 2 erh&#228;lt eine allogene Transplantation, bei der es statistisch h&#228;ufiger zu therapiebedingten Komplikationen kommt, daf&#252;r aber wahrscheinlich weniger R&#252;ckf&#228;lle verzeichnet werden.</p>
<p>&#0187;Alle Patienten werden &#252;ber vier Jahre beobachtet, dann erfolgt eine Auswertung, ob eine der beiden Behandlungsarten das Leben der Patienten im Vergleich zur anderen Therapie verl&#228;ngern kann oder ob die Therapien ebenb&#252;rtig sind&#0171;, erl&#228;utert Professor Bornh&#228;user. Hier gibt es auch hinsichtlich gesundheits&#246;konomischer Gesichtspunkte gro&#223;en Erkenntnisbedarf, denn die Kosten der beiden Therapieformen sind sehr unterschiedlich. Au&#223;erdem wird nicht nur die Lebensdauer der Behandelten untersucht, sondern auch die Lebensqualit&#228;t. Denn wenn eine Therapieform zwar die Lebensdauer geringf&#252;gig verl&#228;ngern w&#252;rde, aber die Lebensqualit&#228;t massiv senkt, er&#246;ffnet sich ein weiteres Spannungsfeld bei der Entscheidung f&#252;r den angemessenen Behandlungsweg. Bisher gibt es weltweit noch keine validen, also zuverl&#228;ssigen Daten zu diesen Fragestellungen, was die Bedeutung der von Dresden aus durch Prof. Dr. Martin Bornh&#228;user und Dr. Christoph R&#246;llig von der Medizinischen Klinik I des Universit&#228;tsklinikums Carl Gustav Carus federf&#252;hrend koordinierten Studie klar aufzeigt.</p></blockquote>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Medizinische Fakult&#228;t Carl Gustav Carus<br />
Medizinische Klinik und Poliklinik I<br />
Dr. med. Christoph R&#246;llig<br />
Facharzt f&#252;r H&#228;matologie und internistische Onkologie sowie<br />
Leiter des Bereichs Klinische Studien der Medizinischen Klinik und Poliklinik I<br />
Tel. (0351) 458 25 83<br />
E-Mail: christoph.roellig@uniklinikum-dresden.de</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Erfolgreiche Nierentransplantation trotz Gewebeunvertr&#228;glichkeit</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/09/17/erfolgreiche-nierentransplantation-trotz-gewebeunvertraeglichkeit/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 04:49:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Hochrisikopatient]]></category>
		<category><![CDATA[Niere]]></category>
		<category><![CDATA[Transplantation]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/09/nier-transpl.jpg" rel="lightbox[pics2471]" title="Der 13-j&#228;hrige Resat Nuri Yildiz hat eine neue Niere bekommen und sich gut von der Transplantation erholt – trotz einer Gewebeunvertr&#228;glichkeit. V.l.n.r.: Privatdozentin Dr. Elke W&#252;hl, Ober&#228;rztin der Sektion P&#228;diatrische Nephrologie, Privatdozent Dr. Christian Morath, Oberarzt am Nierenzentrum der Medizinischen Universit&#228;tsklinik, Professor Jan Schmidt, Sektionsleiter der Transplantationschirurgie, Resat Nuri Yildiz mit seiner Mutter, Professor Burkhard T&#246;nshoff, Leitender Oberarzt am Zentrum f&#252;r Kinder- und Jugendmedizin, Professor Caner S&#252;sal, Leiter des Antik&#246;rperlabors in der Abteilung f&#252;r Transplantationsimmunologie, Dr. J&#246;rg Beimler, Oberarzt am Nierenzentrum der Medizinischen Universit&#228;tsklinik, und Professor Martin Zeier, &#196;rztlicher Leiter des Nierenzentrums der Medizinischen Klinik des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg. Foto: Universit&#228;tsklinikum Heidelberg."><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/09/nier-transpl.thumbnail.jpg" alt="Der 13-j&#228;hrige Resat Nuri Yildiz " width="255" height="164" class="attachment wp-att-2470" /></a><div class="imagecaption">Der 13-j&#228;hrige Resat Nuri Yildiz hat eine neue Niere bekommen und sich gut von der Transplantation erholt – trotz einer Gewebeunvertr&#228;glichkeit. V.l.n.r.: Privatdozentin Dr. Elke W&#252;hl, Ober&#228;rztin der Sektion P&#228;diatrische Nephrologie, Privatdozent Dr. Christian Morath, Oberarzt am Nierenzentrum der Medizinischen Universit&#228;tsklinik, Professor Jan Schmidt, Sektionsleiter der Transplantationschirurgie, Resat Nuri Yildiz mit seiner Mutter, Professor Burkhard T&#246;nshoff, Leitender Oberarzt am Zentrum f&#252;r Kinder- und Jugendmedizin, Professor Caner S&#252;sal, Leiter des Antik&#246;rperlabors in der Abteilung f&#252;r Transplantationsimmunologie, Dr. J&#246;rg Beimler, Oberarzt am Nierenzentrum der Medizinischen Universit&#228;tsklinik, und Professor Martin Zeier, &#196;rztlicher Leiter des Nierenzentrums der Medizinischen Klinik des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg. Foto: Universit&#228;tsklinikum Heidelberg.</div></div><h4>Vergleichbarer Erfolg zur regul&#228;ren Transplantation / Ver&#246;ffentlichung in "Transplantation"</h4>
<strong>Spendernieren k&#246;nnen erfolgreich transplantiert werden, auch wenn zwischen Spender und Empf&#228;nger starke Gewebeunvertr&#228;glichkeiten bestehen. Eine interdisziplin&#228;re Arbeitsgruppe um Privatdozent Dr. Christian Morath, Oberarzt am Nierenzentrum der Medizinischen Universit&#228;tsklinik Heidelberg (&#196;rztlicher Leiter: Professor Dr. Martin Zeier) und Professor Dr. Caner S&#252;sal, Leiter des Antik&#246;rperlabors in der Abteilung f&#252;r Transplantationsimmunologie des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg, hat in einer Studie an 34 sensibilisierten Hochrisiko-Patienten gezeigt, dass sich die Erfolgsrate dieser Patienten nicht von der Erfolgsrate mit geringem immunologischem Risiko unterscheidet; nach einem Jahr funktionierten noch rund 95 Prozent der Transplantate. Speziell f&#252;r diese Gruppe von Hochrisiko-Patienten haben die Heidelberger Wissenschaftler ein ausgekl&#252;geltes Therapiekonzept entwickelt. Das Transplantationszentrum Heidelberg ist damit deutschlandweit f&#252;hrend auf diesem Gebiet. Die Studienergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift "Transplantation" ver&#246;ffentlicht.</strong>

<strong>Wenn die Nieren nicht mehr arbeiten</strong>, m&#252;ssen die Patienten entweder regelm&#228;&#223;ig zur Dialyse oder sie erhalten eine Spenderniere (Transplantation). Das Organ kommt dabei entweder von...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/09/nier-transpl.jpg" rel="lightbox[pics2471]" title="Der 13-j&#228;hrige Resat Nuri Yildiz hat eine neue Niere bekommen und sich gut von der Transplantation erholt – trotz einer Gewebeunvertr&#228;glichkeit. V.l.n.r.: Privatdozentin Dr. Elke W&#252;hl, Ober&#228;rztin der Sektion P&#228;diatrische Nephrologie, Privatdozent Dr. Christian Morath, Oberarzt am Nierenzentrum der Medizinischen Universit&#228;tsklinik, Professor Jan Schmidt, Sektionsleiter der Transplantationschirurgie, Resat Nuri Yildiz mit seiner Mutter, Professor Burkhard T&#246;nshoff, Leitender Oberarzt am Zentrum f&#252;r Kinder- und Jugendmedizin, Professor Caner S&#252;sal, Leiter des Antik&#246;rperlabors in der Abteilung f&#252;r Transplantationsimmunologie, Dr. J&#246;rg Beimler, Oberarzt am Nierenzentrum der Medizinischen Universit&#228;tsklinik, und Professor Martin Zeier, &#196;rztlicher Leiter des Nierenzentrums der Medizinischen Klinik des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg. Foto: Universit&#228;tsklinikum Heidelberg."><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/09/nier-transpl.thumbnail.jpg" alt="Der 13-j&#228;hrige Resat Nuri Yildiz " width="255" height="164" class="attachment wp-att-2470" /></a>
<div class="imagecaption">Der 13-j&#228;hrige Resat Nuri Yildiz hat eine neue Niere bekommen und sich gut von der Transplantation erholt – trotz einer Gewebeunvertr&#228;glichkeit. V.l.n.r.: Privatdozentin Dr. Elke W&#252;hl, Ober&#228;rztin der Sektion P&#228;diatrische Nephrologie, Privatdozent Dr. Christian Morath, Oberarzt am Nierenzentrum der Medizinischen Universit&#228;tsklinik, Professor Jan Schmidt, Sektionsleiter der Transplantationschirurgie, Resat Nuri Yildiz mit seiner Mutter, Professor Burkhard T&#246;nshoff, Leitender Oberarzt am Zentrum f&#252;r Kinder- und Jugendmedizin, Professor Caner S&#252;sal, Leiter des Antik&#246;rperlabors in der Abteilung f&#252;r Transplantationsimmunologie, Dr. J&#246;rg Beimler, Oberarzt am Nierenzentrum der Medizinischen Universit&#228;tsklinik, und Professor Martin Zeier, &#196;rztlicher Leiter des Nierenzentrums der Medizinischen Klinik des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg. Foto: Universit&#228;tsklinikum Heidelberg.</div>
</div>
<h4>Vergleichbarer Erfolg zur regul&#228;ren Transplantation / Ver&#246;ffentlichung in &#0187;Transplantation&#0171;</h4>
<p><strong>Spendernieren k&#246;nnen erfolgreich transplantiert werden, auch wenn zwischen Spender und Empf&#228;nger starke Gewebeunvertr&#228;glichkeiten bestehen. Eine interdisziplin&#228;re Arbeitsgruppe um Privatdozent Dr. Christian Morath, Oberarzt am Nierenzentrum der Medizinischen Universit&#228;tsklinik Heidelberg (&#196;rztlicher Leiter: Professor Dr. Martin Zeier) und Professor Dr. Caner S&#252;sal, Leiter des Antik&#246;rperlabors in der Abteilung f&#252;r Transplantationsimmunologie des Universit&#228;tsklinikums Heidelberg, hat in einer Studie an 34 sensibilisierten Hochrisiko-Patienten gezeigt, dass sich die Erfolgsrate dieser Patienten nicht von der Erfolgsrate mit geringem immunologischem Risiko unterscheidet; nach einem Jahr funktionierten noch rund 95 Prozent der Transplantate. Speziell f&#252;r diese Gruppe von Hochrisiko-Patienten haben die Heidelberger Wissenschaftler ein ausgekl&#252;geltes Therapiekonzept entwickelt. Das Transplantationszentrum Heidelberg ist damit deutschlandweit f&#252;hrend auf diesem Gebiet. Die Studienergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift &#0187;Transplantation&#0171; ver&#246;ffentlicht.</strong></p>
<p><strong>Wenn die Nieren nicht mehr arbeiten</strong>, m&#252;ssen die Patienten entweder regelm&#228;&#223;ig zur Dialyse oder sie erhalten eine Spenderniere (Transplantation). Das Organ kommt dabei entweder von hirntoten Spendern oder von einer dem Patienten nahestehenden Person (Lebendspende). Blutgruppe und Gewebevertr&#228;glichkeitsmerkmale (HLA-Merkmale) von Spender und Empf&#228;nger sollten m&#246;glichst &#252;bereinstimmen. Da der Empf&#228;ngerorganismus selbst bei gleichen HLA-Merkmalen immer versucht, das fremde Organ abzusto&#223;en, m&#252;ssen die Patienten nach der Transplantation lebenslang Medikamente einnehmen, die die k&#246;rpereigene Abwehr unterdr&#252;cken (Immunsuppression).</p>
<blockquote><p><strong>Pr&#228;operative Risikoeinsch&#228;tzung f&#252;r immunologische Hochrisiko-Patienten</strong><br />
<strong>Forscher der Heidelberger Abteilung f&#252;r Transplantationsimmunologie</strong> sammelten mehrere Jahre lang Daten in der weltweit gr&#246;&#223;ten Datenbank zur Nierentransplantation (Collaborative Transplant Study), um immunologische Hochrisiko-Patienten zu identifizieren. Solche Patienten haben z.B. nach Schwangerschaften, Bluttransfusionen oder Vortransplantationen Antik&#246;rper gegen fremde Gewebemerkmale gebildet und deshalb nur geringe Chancen, ein Spenderorgan zu erhalten, bei dem die Gewebe&#252;bereinstimmungsprobe (Crossmatch) direkt vor der Operation negativ ausf&#228;llt. &#0187;Das Risiko, dass das transplantierte Organ schon bald nach der Operation wieder abgesto&#223;en wird, ist bei ihnen besonders gro&#223;. Nur mit zus&#228;tzlichen Ma&#223;nahmen k&#246;nnen Hochrisiko-Patienten erfolgreich transplantiert werden&#0171;, erkl&#228;rt Professor Dr. Caner S&#252;sal, Leiter des Antik&#246;rperlabors in der Abteilung f&#252;r Transplantationsimmunologie.</p></blockquote>
<p><strong>Gleiche Transplantat&#252;berlebensraten wie bei nicht-immunisierten Patienten</strong></p>
<p><strong>In der aktuellen Studie erhielten 34 immunologische Hochrisiko-Patienten</strong> vor und nach der Transplantation der Spenderniere eines Hirntoten (28) oder eines Lebendspenders (6) eine Plasmapherese bzw. Immunadsorption. Dies sind Verfahren, die vorhandene Antik&#246;rper aus dem Blut der Organempf&#228;nger entfernen. Zus&#228;tzlich bekamen die Patienten ein Medikament (Rituximab), das die Zellen, die neue Antik&#246;rper bilden k&#246;nnten, zerst&#246;rt. Mit Hilfe der intensivierten Immunsuppression und einer engmaschigen &#220;berwachung eventueller Absto&#223;ungsreaktionen waren rund 95 Prozent der transplantierten Nieren nach einem Jahr weiterhin funktionsf&#228;hig.</p>
<p><strong>Komplikationen der im Vergleich</strong> zu nicht-immunisierten Patienten st&#228;rkeren Immunsuppression waren selten und gut beherrschbar. „Mit Hilfe der von uns getesteten Kriterien k&#246;nnen wir Patienten nierentransplantieren, die fr&#252;her meist lebenslang an der Dialyse blieben und das mit Erfolgsraten, die denen nicht immunisierter Patienten entsprechen. Unser Hochrisikopatienten-Programm ist ein gutes Beispiel daf&#252;r, wie Ergebnisse aus der Forschung nach intensiver Evaluierung erfolgreich in die Klinik umgesetzt werden“, so Privatdozent Dr. Christian Morath und Dr. J&#246;rg Beimler, Oberarzt am Nierenzentrum der Medizinischen Universit&#228;tsklinik Heidelberg, erfreut. „Wenn wir nach der neuen Handlungsanleitung vorgehen, sind Barrieren wie Blutgruppenunvertr&#228;glichkeiten und positives Crossmatch kein Ausschlusskriterium mehr f&#252;r eine Transplantation“, erg&#228;nzt Professor Jan Schmidt, Sektionsleiter der Transplantationschirurgie.</p>
<p><strong>Bisher j&#252;ngster Patient erfolgreich transplantiert</strong></p>
<p><strong>Inzwischen wurden in Heidelberg 49 Patienten erfolgreich</strong> nach dem Schema behandelt, zuletzt ein Kind, das mit 13 Jahren der bisher j&#252;ngste Patient ist, der von dem Programm profitiert hat. „Der Junge ist wohlauf und die Niere hat ihre Arbeit bereits komplett aufgenommen“, berichtet Professor Burkhard T&#246;nshoff, Leitender Oberarzt am Zentrum f&#252;r Kinder- und Jugendmedizin.</p>
<p><strong>Intensive interdisziplin&#228;re Zusammenarbeit als Schl&#252;ssel zum Erfolg</strong></p>
<p><strong>Die Transplantation der Hochrisiko-Patienten erfordert</strong> einen t&#228;glichen, manchmal auch mehrfach t&#228;glichen, Informationsaustausch zwischen den Spezialisten und eine reibungslose interdisziplin&#228;re Kommunikation. Die hervorragenden Ergebnisse zeigen, dass die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachrichtungen am Transplantationszentrum in Heidelberg gut funktioniert.</p>
<p><strong>Weitere Informationen im Internet:</strong><br />
www.ctstransplant.org<br />
www.nierenzentrum-heidelberg.com<br />
www.klinikum.uni-heidelberg.de/Transplantationszentrum.103682.0.html<br />
www.klinikum.uni-heidelberg.de/Transplantations-Immunologie.1250.0.html?&#038;FS=%2F%28null%29</p>
<p><strong>Literatur:</strong><br />
Morath C, Beimler J, Opelz G, Ovens J, Scherer S, Schmidt J, Schmied B, Gross ML, Schwenger V, Zeier M, S&#252;sal C. An Integrative Approach for the Transplantation of High-Risk Sensitized Patients. Transplantation, 2010 Jul 27. [Epub ahead of print]</p>
<p><strong>Ansprechpartner:</strong><br />
PD Dr. med. Christian Morath<br />
Medizinische Universit&#228;tsklinik Heidelberg<br />
Nierenzentrum<br />
Im Neuenheimer Feld 162<br />
69120 Heidelberg<br />
Tel.: 06221 / 91 120<br />
Fax: 06221 / 91 12 990<br />
E-Mail: christian_morath@med.uni-heidelberg.de</p>
<p>Prof. Dr. med. Jan Schmidt<br />
Stellvertretender &#196;rztlicher Direktor<br />
Klinik f&#252;r Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie<br />
Universit&#228;tsklinikum Heidelberg<br />
Im Neuenheimer Feld 110<br />
69120 Heidelberg<br />
Tel.: 06221 / 56 62 05<br />
Fax: 06221 / 56 57 81<br />
E-Mail: Jan.Schmidt@med.uni-heidelberg.de</p>
<p>Prof. Dr. med. Caner S&#252;sal<br />
Antik&#246;rperlabor<br />
Abteilung Transplantationsimmunologie<br />
Universit&#228;tsklinikum Heidelberg<br />
Im Neuenheimer Feld 306<br />
69120 Heidelberg<br />
Tel.: 06221 / 56 55 46<br />
Fax: 06221 / 56 42 00</p>
<p>www.klinikum.uni-heidelberg.de</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>UKJ-Chirurgen transplantieren Herz, Lunge und Leber gleichzeitig</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/08/06/ukj-chirurgen-transplantieren-herz-lunge-und-leber-gleichzeitig/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 10:24:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[dreifach]]></category>
		<category><![CDATA[Jena]]></category>
		<category><![CDATA[Transplantation]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/08/transplantationsteam.jpg" rel="lightbox[pics0]" title="Dreifache Transplantation am UKJ: Patient mit OP-Team"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/08/transplantationsteam.thumbnail.jpg" alt="Dreifache Transplantation am Universit&#228;tsklinikum Jena" width="255" height="170" class="attachment wp-att-2366" /></a><div class="imagecaption">Lebertransplanteur Prof. Utz Settmacher, Herz- und Lungentransplanteur OA Dr. Martin Breuer und An&#228;sthesist OA Dr. Mark Simon mit dem Empf&#228;nger der dreifachen Transplantation am Universit&#228;tsklinikum Jena.
Foto: H.-G. Schr&#246;der/UKJ</div></div><h4>Extrem seltene Dreifach-Transplantation am Universit&#228;tsklinikum Jena erfolgreich durchgef&#252;hrt</h4>
<em>Jena</em>. <strong>Mit einer kombinierten Herz-, Lungen- und Leber-Transplantation haben die Chirurgen am Universit&#228;tsklinikum Jena erfolgreich einen extrem seltenen Eingriff durchgef&#252;hrt. Eine solche Dreifach-Transplantation wurde in Deutschland bisher nur bei f&#252;nf Patienten vorgenommen, weltweit ist dies erst die 33. Transplantation dieser Art.</strong>

<strong>Die Operation, bei der ein 61j&#228;hriger Th&#252;ringer drei neue Organe erhalten hat</strong>, dauerte sechseinhalb Stunden bis tief in die Nacht. Am Operationstisch wechselten sich die Herzchirurgen mit den Allgemeinchirurgen ab, um das gesch&#228;digte Herz, die kranken Lungen und die versagende Leber durch neue gesunde Organe zu ersetzen. Die Operation verlief ohne Komplikationen, der Patient hat den aufw&#228;ndigen Eingriff gut &#252;berstanden. "Es war uns eine gro&#223;e Freude zu sehen, wie dieser vorher schwerkranke Mann nach der Transplantation begeistert die Fu&#223;ball-Weltmeisterschaft verfolgt hat", freut sich Operateur Dr. Martin Breuer. Ursache der schweren Erkrankung war...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/08/transplantationsteam.jpg" rel="lightbox[pics0]" title="Dreifache Transplantation am UKJ: Patient mit OP-Team"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/08/transplantationsteam.thumbnail.jpg" alt="Dreifache Transplantation am Universit&#228;tsklinikum Jena" width="255" height="170" class="attachment wp-att-2366" /></a>
<div class="imagecaption">Lebertransplanteur Prof. Utz Settmacher, Herz- und Lungentransplanteur OA Dr. Martin Breuer und An&#228;sthesist OA Dr. Mark Simon mit dem Empf&#228;nger der dreifachen Transplantation am Universit&#228;tsklinikum Jena.<br />
Foto: H.-G. Schr&#246;der/UKJ</div>
</div>
<h4>Extrem seltene Dreifach-Transplantation am Universit&#228;tsklinikum Jena erfolgreich durchgef&#252;hrt</h4>
<p><em>Jena</em>. <strong>Mit einer kombinierten Herz-, Lungen- und Leber-Transplantation haben die Chirurgen am Universit&#228;tsklinikum Jena erfolgreich einen extrem seltenen Eingriff durchgef&#252;hrt. Eine solche Dreifach-Transplantation wurde in Deutschland bisher nur bei f&#252;nf Patienten vorgenommen, weltweit ist dies erst die 33. Transplantation dieser Art.</strong></p>
<p><strong>Die Operation, bei der ein 61j&#228;hriger Th&#252;ringer drei neue Organe erhalten hat</strong>, dauerte sechseinhalb Stunden bis tief in die Nacht. Am Operationstisch wechselten sich die Herzchirurgen mit den Allgemeinchirurgen ab, um das gesch&#228;digte Herz, die kranken Lungen und die versagende Leber durch neue gesunde Organe zu ersetzen. Die Operation verlief ohne Komplikationen, der Patient hat den aufw&#228;ndigen Eingriff gut &#252;berstanden. &#0187;Es war uns eine gro&#223;e Freude zu sehen, wie dieser vorher schwerkranke Mann nach der Transplantation begeistert die Fu&#223;ball-Weltmeisterschaft verfolgt hat&#0171;, freut sich Operateur Dr. Martin Breuer. Ursache der schweren Erkrankung war eine verschleppte Herzmuskelerkrankung, in deren Folge auch Lungen und Leber stark gesch&#228;digt wurden. <strong>F&#252;r den Patienten war eine Dreifach-Transplantation die einzige &#220;berlebenschance.</strong></p>
<blockquote><p>&#0187;<strong>Solche kombinierten Eingriffe sind sehr selten</strong>, denn es gibt wenige Patienten, die bei einer so schweren Vorerkrankung, die drei Organe sch&#228;digt, eine gute Chance auf Besserung haben, selbst mit einer Transplantation&#0171;, erkl&#228;rt der Herzchirurg Breuer die Seltenheit des Eingriffs. F&#252;r den 61j&#228;hrigen, der am UKJ in Behandlung war, hat sich der Einsatz der &#196;rzte gelohnt: Inzwischen konnte er das Universit&#228;tsklinikum Jena verlassen und sch&#246;pft nun neue Kr&#228;fte in einer Rehabilitationsklinik.<br />
&#0187;Wir sind sehr stolz auf diese Forschritte des Patienten nach diesem gro&#223;en Eingriff und den vorhergehenden schweren Monaten der Wartezeit&#0171;, sagt Lebertransplanteur Prof. Utz Settmacher, Direktor der Klinik f&#252;r Allgemein-, Viszeral- und Gef&#228;&#223;chirurgie am UKJ. &#0187;Die Organe wurden nach der &#220;bertragung sehr gut angenommen und waren schnell funktionsf&#228;hig&#0171;, so Settmacher weiter. <strong>&#0187;F&#252;r den Patienten ist so eine Dreifach-Transplantation ein einmaliges Gl&#252;ck und ein gro&#223;es Geschenk.&#0171;</strong>
</p></blockquote>
<p><strong>Ansprechpartner:</strong><br />
OA Dr. Martin Breuer<br />
Leitender Oberarzt, Leiter Thorakale Organtransplantation, Klinik f&#252;r Herz- und Thoraxchirurgie, Universit&#228;tsklinikum Jena<br />
Tel. 03641/9 32 29 01<br />
E-Mail: Martin.Breuer@med.uni-jena.de</p>
<p>Prof. Dr. Utz Settmacher,<br />
Direktor der Klinik f&#252;r Allgemein-, Viszeral– und Gef&#228;&#223;chirurgie, Universit&#228;tsklinikum Jena<br />
Tel. 03641/9 32 26 01<br />
E-Mail: AVG@med.uni-jena.de </p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>TxM &#8211; LMU-Klinikum optimiert Struktur und Angebot in der Transplantationsmedizin</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/05/21/txm-lmu-klinikum-optimiert-struktur-und-angebot-in-der-transplantationsmedizin/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 14:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Großhadern]]></category>
		<category><![CDATA[LMU-Klinikum]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Transplantation]]></category>
		<category><![CDATA[TxM]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dzkfblog.de/?p=2196</guid>
		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/05/prof-meiser.jpg" rel="lightbox[pics0]" title="Prof. Dr. Bruno Meiser, Leiter des Transplantationszentrums M&#252;nchen (Foto: Pressestelle LMU-Klinikum)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/05/prof-meiser.thumbnail.jpg" alt="Prof. Dr. Bruno Meiser" width="255" height="218" class="attachment wp-att-2195" /></a><div class="imagecaption">Prof. Dr. Bruno Meiser, Leiter des Transplantationszentrums M&#252;nchen (Foto: Pressestelle LMU-Klinikum)</div></div><strong>Die Er&#246;ffnung des neuen Transplantationszentrums M&#252;nchen am Klinikum der Universit&#228;t M&#252;nchen erfolgt am 21. Mai 2010 mit einem Festakt. Auf der Basis jahrzehntelanger Forschung und klinischer Erfahrung in der Transplantationsmedizin gr&#252;ndet das Klinikum der Universit&#228;t M&#252;nchen (LMU) das Transplantationszentrum M&#252;nchen (TxM). Ziel ist die kompetente und umfassende Versorgung von Patienten vor, w&#228;hrend und nach der Transplantation von Niere, Leber, Herz, Lunge, Herz-Lunge, Pankreas, Inselzellen, D&#252;nndarm sowie multipler Organe. Damit ist das TxM das erste dieser Art in Deutschland.</strong>

<strong>Prof. Bruno Meiser ist der Leiter des am Campus Gro&#223;hadern angesiedelten Zentrums</strong>. Das Transplantationszentrum M&#252;nchen ist Anlaufstelle sowohl f&#252;r Erwachsene wie auch f&#252;r Kinder und Jugendliche. Die neue Einrichtung des LMU-Klinikums schafft die Voraussetzungen f&#252;r eine zuk&#252;nftige Zusammenarbeit beider M&#252;nchner Universit&#228;ten mit dem Ziel, ein gemeinsames Transplantationszentrum zu gr&#252;nden.

<strong>Bereits heute ist das Klinikum</strong> der Universit&#228;t M&#252;nchen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/05/prof-meiser.jpg" rel="lightbox[pics0]" title="Prof. Dr. Bruno Meiser, Leiter des Transplantationszentrums M&#252;nchen (Foto: Pressestelle LMU-Klinikum)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2010/05/prof-meiser.thumbnail.jpg" alt="Prof. Dr. Bruno Meiser" width="255" height="218" class="attachment wp-att-2195" /></a>
<div class="imagecaption">Prof. Dr. Bruno Meiser, Leiter des Transplantationszentrums M&#252;nchen (Foto: Pressestelle LMU-Klinikum)</div>
</div>
<p><strong>Die Er&#246;ffnung des neuen Transplantationszentrums M&#252;nchen am Klinikum der Universit&#228;t M&#252;nchen erfolgt am 21. Mai 2010 mit einem Festakt. Auf der Basis jahrzehntelanger Forschung und klinischer Erfahrung in der Transplantationsmedizin gr&#252;ndet das Klinikum der Universit&#228;t M&#252;nchen (LMU) das Transplantationszentrum M&#252;nchen (TxM). Ziel ist die kompetente und umfassende Versorgung von Patienten vor, w&#228;hrend und nach der Transplantation von Niere, Leber, Herz, Lunge, Herz-Lunge, Pankreas, Inselzellen, D&#252;nndarm sowie multipler Organe. Damit ist das TxM das erste dieser Art in Deutschland.</strong></p>
<p><strong>Prof. Bruno Meiser ist der Leiter des am Campus Gro&#223;hadern angesiedelten Zentrums</strong>. Das Transplantationszentrum M&#252;nchen ist Anlaufstelle sowohl f&#252;r Erwachsene wie auch f&#252;r Kinder und Jugendliche. Die neue Einrichtung des LMU-Klinikums schafft die Voraussetzungen f&#252;r eine zuk&#252;nftige Zusammenarbeit beider M&#252;nchner Universit&#228;ten mit dem Ziel, ein gemeinsames Transplantationszentrum zu gr&#252;nden.</p>
<p><strong>Bereits heute ist das Klinikum</strong> der Universit&#228;t M&#252;nchen, Campus Gro&#223;hadern, das Zentrum f&#252;r Herztransplantationen in S&#252;dbayern und f&#252;r Lungentransplantationen in ganz Bayern. Eine ausgewiesene Expertise hat das LMU-Klinikum Gro&#223;hadern zudem in der Lebertransplantation, die bereits seit 25 Jahren durchgef&#252;hrt wird. Ein Ziel des neuen TxM ist es, „die Ambulanzen zur Betreuung gelisteter Patienten und zur Transplantations-Nachsorge in einer zentralen Transplantationseinheit zusammenzufassen“, betont der Leiter Prof. Bruno Meiser. Die chirurgisch-klinischen Abl&#228;ufe verbleiben dabei in den jeweils spezialisierten Kliniken, „aber im Zentrum werden jeweils Experten aus den Fachbereichen die medizinische Versorgung koordinieren und damit f&#252;r den Patienten optimieren k&#246;nnen“, ist Prof. Meiser &#252;berzeugt.</p>
<p><strong>Fortschritte in der Transplantationsmedizin an der LMU M&#252;nchen</strong></p>
<p><strong>Die Erforschung und Anwendung neuer Erkenntnisse</strong> im Zusammenhang mit der Transplantation von Organen hat eine lange und erfolgreiche Tradition an der Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t M&#252;nchen. W&#228;hrend die Anf&#228;nge der Transplantationsmedizin noch am Campus Innenstadt in den f&#252;nfziger und sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gelegt wurden, finden sich heute am Campus Gro&#223;hadern s&#228;mtliche organbezogenen Transplantationseinheiten. Der Neubau von Europas gr&#246;&#223;tem zusammenh&#228;ngendem OP-Zentrum bietet zudem hervorragende strukturelle Voraussetzungen. Dazu tr&#228;gt auch die leistungsstarke und nach DIN ISO 9001:2008 zertifizierte Klinik f&#252;r An&#228;sthesiologie unter der Leitung von Prof. Bernhard Zwi&#223;ler bei. Die begleitende Forschung ist im Walter-Brendel-Zentrum unter der Leitung von Prof. Ulrich Pohl geb&#252;ndelt. Der Namensgeber des Institutes, Walter Brendel, war ein Pionier der Transplantationsmedizin und einer der ersten, dem es gelang, die Absto&#223;ungsreaktion von Organen durch ein spezielles Anti-Lymphozyten-Serum (ALS) abzufangen.</p>
<p><strong>Herz</strong><br />
<strong>In der Herzchirurgie</strong>, die nun seit &#252;ber 30 Jahren am Klinikum in Gro&#223;hadern angesiedelt ist, wurden mittlerweile weit &#252;ber 1.000 Herzen transplantiert. „Etwa 100 Kinder, meist mit irreparablen angeborenen Fehlern, erhielten durch eine Herztransplantation die Chance auf ein normales Leben“, sagt der Direktor der Herzchirurgischen Klinik, Prof. Bruno Reichart. Etwa 40% der Erwachsenen erleben mittlerweile die 20 Jahres-Grenze postoperativ – bei den transplantierten Kindern sind es weit mehr. Herz-Lungen-Transplantationen gibt es seit 1983, Lungentransplantationen – ein- oder beidseitig – seit 1990. Es erfolgten weitere Kombinationseingriffe, wie Herz- und Nieren-Transplantationen, und als weiterer H&#246;hepunkt die erfolgreiche Herz-Lungen-Leber-Verpflanzung vor &#252;ber zehn Jahren.</p>
<p><strong>Leber</strong><br />
<strong>Seit 1985 wurden &#252;ber 800 Lebern</strong> am Klinikum der LMU transplantiert. Inzwischen leben je nach Erkrankung (Leberzirrhose, akutes Leberversagen, Leberkrebs oder Hepatitis) nach f&#252;nf Jahren noch 80 Prozent der Patienten. Dazu tragen eine Reihe therapeutischer Neuerungen ebenso bei wie die enge Vernetzung der einzelnen Fachrichtungen im Klinikum. Der TIPS, der „Transjugul&#228;re Intrahepatische Portosystemische Shunt“, eine Gef&#228;&#223;st&#252;tze in der Leber, f&#246;rdert den Blutfluss im Organ und verbessert so auch die Nierendurchblutung. Bei Patienten mit massiv eingeschr&#228;nkter Leberfunktion besteht diese M&#246;glichkeit nicht. Hier kann die &#220;berlebenszeit bis zu einem halben Jahr durch spezielle Medikamente verl&#228;ngert werden. „Damit bringen wir mehr Patienten auf der Warteliste bis zur Transplantation durch“, erkl&#228;rt Prof. Alexander Gerbes, Leiter des Leber-Centrums am LMU-Klinikum. Optimale Narkose- und Operationsverfahren verhindern ein Organversagen der implantierten Leber.</p>
<p><strong>Niere</strong><br />
<strong>Bei der Nierentransplantation</strong> stellt sich die Medizin neuen Herausforderungen, um der wachsenden Zahl von Betroffenen, die eine neue Niere ben&#246;tigen, eine L&#246;sung anbieten zu k&#246;nnen. Hier k&#246;nnen Lebendspenden eine lebensrettende Alternative sein. &#0187;<em>In der Chirurgie wurden in den letzten 30 Jahren &#252;ber 4.000 Nierentransplantationen durchgef&#252;hrt. Rund 400 Nieren wurden dabei nach einer Nierenlebendspende transplantiert</em>&#0171;, erl&#228;utert Prof. Karl-Walter Jauch, Direktor der Chirurgischen Klinik am Campus Gro&#223;hadern.</p>
<p><strong>Forschung f&#252;r die Zukunft</strong><br />
<strong>Das neue Transplantationszentrum M&#252;nchen</strong> setzt diesen erfolgreichen Weg fort und b&#252;ndelt nun s&#228;mtliche Aktivit&#228;ten am Klinikum der Universit&#228;t M&#252;nchen. Dazu z&#228;hlt auch die Forschung, um neue Wege in der Transplantationsmedizin zu erschlie&#223;en. In der Herzchirurgie arbeitet eine von der DFG gef&#246;rderte Forschergruppe &#0187;Xenotransplantation&#0171;, dessen Sprecher Prof. Bruno Reichart ist, gemeinsam mit Prof. Eckhard Wolf vom Genzentrum der LMU daran, <strong>transgene Schweine als k&#252;nftige Organspender zu etablieren</strong>.</p>
<blockquote><p>&#0187;<strong>Insgesamt bietet kaum ein anderes Klinikum in Deutschland ein vergleichbares Angebot in der Transplantationsmedizin</strong>&#0171;, betont Prof. Burkhard G&#246;ke, &#196;rztlicher Direktor des Klinikums der Universit&#228;t M&#252;nchen. &#0187;Damit setzen wir die lange und erfolgreiche Geschichte der Organtransplantationen an der LMU fort.&#0171; Dazu z&#228;hlt auch die enge Anbindung der Bayerischen Gewebebank, durch die das gesamte Spektrum moderner Medizin abgedeckt ist.</p></blockquote>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Prof. Dr. Bruno Meiser<br />
Transplantationszentrum M&#252;nchen<br />
Marchioninistra&#223;e 15<br />
81377 M&#252;nchen<br />
Tel: +49 (0)89 7095-3961<br />
E-mail: bruno.meiser@med.uni-muenchen.de</p>]]></content:encoded>
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		<title>Dopamin beim Spender angewendet, erh&#246;ht Erfolgsaussichten der Nieren-Transplantation</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/09/29/dopamin-beim-spender-angewendet-erhoeht-erfolgsaussichten-der-nieren-transplantation/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 12:19:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Dopamin]]></category>
		<category><![CDATA[Niere]]></category>
		<category><![CDATA[Transplantation]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/09/transplant640.jpg" rel="lightbox[pics1699]" title=""><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/09/transplant640.thumbnail.jpg" alt="Originalver&#246;ffentlichung" width="255" height="79" class="attachment wp-att-1700" /></a><div class="imagecaption"></div></div>Wird ein hirntoter Nierenspender vor der Organentnahme mit niedrig dosiertem Dopamin behandelt, so senkt dies beim Empf&#228;nger die Notwendigkeit von Dialysebehandlungen unmittelbar nach der Operation und steigert damit den Erfolg der Transplantation. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die im September von einer Forschergruppe um Professor Dr. Peter Schn&#252;lle, Kommissarischer Direktor der V. Medizinischen Klinik der Universit&#228;tsmedizin Mannheim (Nephrologie, Endokrinologie und Rheumatologie), im Journal der American Medical Association JAMA ver&#246;ffentlicht wurde.

Weltweit stammen die meisten transplantierten Nieren von verstorbenen Spendern, deren Gehirn irreversibel so stark gesch&#228;digt ist, dass bei noch bestehendem Kreislauf und k&#252;nstlicher Beatmung auf der Intensivstation der Hirntod diagnostiziert werden muss. Durch den Hirntod des Spenders sind die Nieren Einfl&#252;ssen ausgesetzt, die diese sch&#228;digen und deren Funktion nach der Transplantation beeintr&#228;chtigen k&#246;nnen.

Mit dem Ziel, im Vorfeld der Operation m&#246;glichst gute Bedingungen f&#252;r die Transplantation zu schaffen, untersuchten Professor Schn&#252;lle und seine Mitarbeiter, ob sich die Behandlung von hirntoten Spendern vor der Organentnahme mit Dopamin, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/09/transplant640.jpg" rel="lightbox[pics1699]" title="Originaltitel in American Medical Association JAMA"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/09/transplant640.thumbnail.jpg" alt="Originalver&#246;ffentlichung" width="255" height="79" class="attachment wp-att-1700" /></a>
<div class="imagecaption">Originalver&#246;ffentlichung</div>
</div>
<p><strong>Wird ein hirntoter Nierenspender vor der Organentnahme mit niedrig dosiertem Dopamin behandelt, so senkt dies beim Empf&#228;nger die Notwendigkeit von Dialysebehandlungen unmittelbar nach der Operation und steigert damit den Erfolg der Transplantation. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die im September von einer Forschergruppe um Professor Dr. Peter Schn&#252;lle, Kommissarischer Direktor der V. Medizinischen Klinik der Universit&#228;tsmedizin Mannheim (Nephrologie, Endokrinologie und Rheumatologie), im Journal der American Medical Association JAMA ver&#246;ffentlicht wurde.</strong></p>
<p><strong>Weltweit stammen die meisten transplantierten Nieren</strong> von verstorbenen Spendern, deren Gehirn irreversibel so stark gesch&#228;digt ist, dass bei noch bestehendem Kreislauf und k&#252;nstlicher Beatmung auf der Intensivstation der Hirntod diagnostiziert werden muss. Durch den Hirntod des Spenders sind die Nieren Einfl&#252;ssen ausgesetzt, die diese sch&#228;digen und <strong>deren Funktion nach der Transplantation beeintr&#228;chtigen k&#246;nnen</strong>.</p>
<blockquote><p><strong>Mit dem Ziel, im Vorfeld der Operation</strong> m&#246;glichst gute Bedingungen f&#252;r die Transplantation zu schaffen, untersuchten Professor Schn&#252;lle und seine Mitarbeiter, ob sich die Behandlung von hirntoten Spendern vor der Organentnahme mit Dopamin, einem biogenen Amin aus der Gruppe der Katecholamine, positiv auf den Erfolg der Transplantation auswirkt. Vom Dopamin ist bekannt, dass es direkt mit der zellul&#228;ren Membran interagiert und die F&#228;higkeit besitzt, k&#252;hl gelagerte Endothelzellen vor oxidativem Stress zu sch&#252;tzen. Daher bestand die Vermutung, dass das Dopamin zellul&#228;re Prozesse, die zum Zelltod f&#252;hren, verz&#246;gern k&#246;nne.</p></blockquote>
<p><strong>Als Ma&#223; daf&#252;r, ob eine Vorbehandlung des Spenders mit Dopamin</strong> die Transplantation der Niere g&#252;nstig beeinflusst, diente die Zahl der Dialysen, die nach der Transplantation notwendig sind. Die Studie wurde mit <strong>264 verstorbenen Spendern und 487 daraus resultierenden Nieren-Transplantaten an 60 europ&#228;ischen Zentren durchgef&#252;hrt</strong>. Dabei ermittelten die Wissenschaftler, dass die Gabe von niedrig dosiertem Dopamin in vielen F&#228;llen dazu f&#252;hrte, <strong>dass eine einzige Dialyse nach der Transplantation ausreichte</strong>, bis die Niere ihre Funktion aufnahm. Transplantatempf&#228;nger von nicht mit Dopamin vorbehandelten Spendern hingegen brauchten h&#228;ufiger mehrfache Dialysen.</p>
<p><strong>Die Wissenschaftler fanden dar&#252;ber hinaus Hinweise</strong>, dass die Gefahr des Transplantatversagens im Langzeitverlauf nach Jahren bei mehrfach dialysierten Nieren steigt, was bei einer einzelnen Dialyse nach der Transplantation nicht zu beobachten ist. Die Ergebnisse zeigen, dass es f&#252;r den Erfolg der Transplantation wichtig ist, die Sch&#228;digung des zu transplantierenden Organs durch medizinisches &#0187;<em>Management</em>&#0171; des Spenders m&#246;glichst gering zu halten.</p>
<p><strong><a href="http://idw-online.de/pages/de/attachmentdata170.pdf" title="Originalver&#246;ffentlichung auf Englisch als PDF">Publikation:</a></strong> <em>Effects of donor pretreatment with dopamine on graft function after kidney transplantation Peter Schn&#252;lle, MD, PhD et al. JAMA, September 9, 2009; Vol. 302 No.10: 1067-1075</em></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>T&#252;binger Uniklinikum: Erstmals in Deutschland Kind erfolgreich Darm transplantiert</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/09/18/tuebinger-uniklinikum-erstmals-in-deutschland-kind-erfolgreich-darm-transplantiert/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 22:26:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[TOP-NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Darm]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzdarm]]></category>
		<category><![CDATA[Tübingen]]></category>
		<category><![CDATA[Transplantation]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Das T&#252;binger Uniklinikum ist das einzige Transplantationszentrum in Deutschland f&#252;r Kinder mit chronischem Darmversagen. Am T&#252;binger Universit&#228;tsklinikum wurde zum ersten Mal in Deutschland</strong> eine Transplantation von D&#252;nn- und Dickdarm bei einem dreieinhalbj&#228;hrigen M&#228;dchen durchgef&#252;hrt. Transplantation und die Wochen danach verliefen bisher ohne Komplikationen. Dem Kind geht es sehr gut, der transplantierte Darm hat seine Verdauungsfunktion aufgenommen. Das M&#228;dchen lernt nun schrittweise Essen und entdeckt, dass Nahrungsmittel schmecken.

<strong>Die kleine Lenie</strong> wurde mit der Diagnose "Totale Aganglionose des Darms" geboren, das bedeutet, s&#228;mtliche Darm-Nerven fehlen, das Organ ist v&#246;llig funktionslos. "Seit ihrer Geburt konnte sie ausschlie&#223;lich &#252;ber Infusionen ern&#228;hrt werden und litt zunehmend unter den Komplikationen dieser Situation", so Dr. Andreas Busch, Kindergastroenterologe und Koor-dinator des Kinder-Darm-Transplantations-Programms der Universit&#228;tsklinik f&#252;r Kinder- und Jugendmedizin T&#252;bingen.

<strong>Auf Empfehlung der behandelnden Kinder&#228;rzte</strong> kam die aus Niedersachsen stammende Familie in die T&#252;binger Kurzdarmsprechstunde. Es war klar, dass das M&#228;dchen ohne Transplantation keine hohe Lebenserwartung haben w&#252;rde.
Nach nur zweieinhalb Monaten Wartezeit auf das Spenderorgan war es dann am 14. Juni 2009 soweit: In einer rund achtst&#252;ndigen Operation, die z&#252;gig und ohne Komplikationen verlief, transplantierten die Chirurgen Prof. Dr. Alfred K&#246;nigsrainer und Privatdozent Dr. Silvio Nadalin das Organ. Vor, w&#228;hrend und nach der Op...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:355px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/09/darmtransplant.jpeg" rel="lightbox[pics1683]" title="Lenie entdeckt Butter"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/09/darmtransplant.thumbnail.jpeg" alt="Lenie entdeckt Butter" width="355" height="454" class="attachment wp-att-1684" /></a>
<div class="imagecaption">Lenie entdeckt Butter (Foto: Universit&#228;tsklinikum T&#252;bingen)</div>
</div>
<p><strong>Das T&#252;binger Uniklinikum ist das einzige Transplantationszentrum in Deutschland f&#252;r Kinder mit chronischem Darmversagen. Am T&#252;binger Universit&#228;tsklinikum wurde zum ersten Mal in Deutschland</strong> eine Transplantation von D&#252;nn- und Dickdarm bei einem dreieinhalbj&#228;hrigen M&#228;dchen durchgef&#252;hrt. Ebenda wurde nun zum ersten Mal in Deutschland eine Transplantation von D&#252;nn- und Dickdarm bei einem dreieinhalbj&#228;hrigen M&#228;dchen durchgef&#252;hrt. Transplantation und die Wochen danach verliefen bisher ohne Komplikationen. Dem Kind geht es sehr gut, der transplantierte Darm hat seine Verdauungsfunktion aufgenommen. Das M&#228;dchen lernt nun schrittweise Essen und entdeckt, dass Nahrungsmittel schmecken.</p>
<p><strong>Die kleine Lenie</strong> wurde mit der Diagnose &#0187;Totale Aganglionose des Darms&#0171; geboren, das bedeutet, s&#228;mtliche Darm-Nerven fehlen, das Organ ist v&#246;llig funktionslos. &#0187;<em>Seit ihrer Geburt konnte sie ausschlie&#223;lich &#252;ber Infusionen ern&#228;hrt werden und litt zunehmend unter den Komplikationen dieser Situation</em>&#0171;, so Dr. Andreas Busch, Kindergastroenterologe und Koordinator des Kinder-Darm-Transplantations-Programms der Universit&#228;tsklinik f&#252;r Kinder- und Jugendmedizin T&#252;bingen.</p>
<p><strong>Auf Empfehlung der behandelnden Kinder&#228;rzte</strong> kam die aus Niedersachsen stammende Familie in die T&#252;binger Kurzdarmsprechstunde. Es war klar, dass das M&#228;dchen ohne Transplantation keine hohe Lebenserwartung haben w&#252;rde.<br />
Nach nur zweieinhalb Monaten Wartezeit auf das Spenderorgan war es dann am 14. Juni 2009 soweit: In einer rund achtst&#252;ndigen Operation, die z&#252;gig und ohne Komplikationen verlief, transplantierten die Chirurgen Prof. Dr. Alfred K&#246;nigsrainer und Privatdozent Dr. Silvio Nadalin das Organ. Vor, w&#228;hrend und nach der Operation wurde die kleine Patientin von einem fach&#252;bergreifenden Team aus An&#228;sthesisten, Kinder-Darm-Spezialisten, transplantationserfahrenen Kinder&#228;rzten, Intensivmedizinern, Ern&#228;hrungstherapeuten, Fachschwestern und -pflegern und Psychologen betreut.</p>
<blockquote><p><strong>Seither erholt sich das kleine M&#228;dchen</strong> von dem schweren Eingriff, lernt Essen und entdeckt den Geschmack von Nahrungsmitteln. Die behandelnden &#196;rzte sind mit dem Heilungsverlauf sehr zufrieden. &#0187;Wenn nichts Unvorhergesehenes geschieht, kann Lenie in absehbarer Zeit ganz normal in den Kindergarten gehen&#0171;, freut sich Dr. Busch &#252;ber die gro&#223;en Fortschritte seiner Patientin.</p></blockquote>
<p><strong>Das Universit&#228;tsklinikum T&#252;bingen</strong> geh&#246;rt zu den f&#252;hrenden Transplantationszentren Deutschlands, hier wurden bereits bei mehreren Erwachsenen Darmtransplantationen, entweder isoliert oder in Kombination mit anderen Organen wie Leber, Bauchspeicheldr&#252;se (Multiviszeral-Transplantationen) durchgef&#252;hrt. Ein Programm zur Lebertransplantation bei Kindern ist in T&#252;bingen bereits erfolgreich etabliert. Dank jahrelanger Vorbereitungen und dem hervorragenden T&#252;binger Team konnte jetzt die erste Darmtransplantation bei einem Kind hier gemacht werden.</p>
<p>Gro&#223;e Zentren in Europa sind Birmingham (Gro&#223;britannien) und Paris (Frankreich). Das T&#252;binger Kinder-Darm-Transplantations-Programm wird in enger Zusammenarbeit mit diesen Zentren, insbesondere dem Zentrum in Paris weiterentwickelt. Die europ&#228;ischen Zentren begr&#252;&#223;en das T&#252;binger Zentrum sehr, denn es bestehen Kapazit&#228;tsprobleme. Mehrere Kinder mit Kurzdarm-Syndrom oder funktionslosem Darm werden derzeit an der Kinderklinik T&#252;bingen zur Darmtransplantation vorbereitet.</p>
<p><strong>Die Familie steht f&#252;r Pressekontakte nicht zur Verf&#252;gung.</strong> Wir bitten um Ihr Verst&#228;ndnis.</p>
<p><strong>Am Freitag, 18. September erschien das GEO-</strong>Magazin zum Thema Darm. Darin werden Darm- und Kinderdarmtransplantationen am T&#252;binger Zentrum vorgestellt.</p>
<p><strong>Ansprechpartner f&#252;r n&#228;here Informationen:</strong></p>
<p>Universit&#228;tsklinikum T&#252;bingen<br />
Klinik f&#252;r Allgemeine-, Viszeral- und Transplantationschirurgie<br />
Prof. Alfred K&#246;nigsrainer, &#196;rztlicher Direktor<br />
Hoppe-Seyler-Str. 3, 72076 T&#252;bingen<br />
Tel. 07071/29-8 66 69, Fax 07071/29-55 88<br />
E-Mail alfred.koenigsrainer@med.uni-tuebingen.de</p>
<p><strong>Klinik f&#252;r Kinder- und Jugendmedizin</strong><br />
Kinderheilkunde I (Allgemeine P&#228;diatrie, H&#228;matologie, Onkologie)<br />
Dr. Andreas Busch, Oberarzt P&#228;diatrische Gastroenterologie und Hepatologie<br />
Hoppe-Seyler-Str. 1, 72076 T&#252;bingen<br />
Tel. 07071/29-8 13 85, Fax 07071/29-44 61<br />
E-Mail andreas.busch@med.uni-tuebingen.de </p>]]></content:encoded>
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		<title>Blutgruppenungleiche Nierentransplantation bei laparoskopischer Entnahme des Spenderorgans</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 17:39:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[TOP-NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[blutgruppenungleich]]></category>
		<category><![CDATA[laparaskopisch]]></category>
		<category><![CDATA[Niere]]></category>
		<category><![CDATA[Transplantation]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufnahme w&#228;hrend der OP Universit&#228;tsklinikum /Foto: Daniel Gandyra
<strong>Erstmals in Deutschland</strong> wurde eine <em>blutgruppenungleiche Nierentransplantation</em> bei <em>laparoskopischer Entnahme des Spenderorgans</em> vom Nierentransplantationszentrum des Universit&#228;tsklinikums Halle (Saale) durchgef&#252;hrt. Damit konnten zwei Bahn brechende Techniken wie die blutgruppenungleiche Transplantation und die laparoskopische Organentnahme verbunden werden.

<strong>Blutgruppenungleiche Transplantationen werden seit 2005</strong> von wenigen Zentren in Deutschland durchgef&#252;hrt. Halle ist der Vorreiter im mitteldeutschen Raum. Die Operation mit der laparoskopischen Organentnahme wurde am 10. Dezember 2008 vorgenommen. Empf&#228;nger und Spender konnten nunmehr in die ambulante Betreuung entlassen werden. 
...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:583px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/01/niertrans-team800.jpg" rel="lightbox[pics1209]" title="Aufnahme w&#228;hrend der OP Universit&#228;tsklinikum /Foto: Daniel Gandyra"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/01/niertrans-team800.thumbnail.jpg" alt="Aufnahme w&#228;hrend der OP Universit&#228;tsklinikum /Foto: Daniel Gandyra" width="583" height="388" class="attachment wp-att-1211" /></a>
<div class="imagecaption">Aufnahme w&#228;hrend der OP Universit&#228;tsklinikum /Foto: Daniel Gandyra</div>
</div>
<p><strong>Erstmals in Deutschland</strong> wurde eine <em>blutgruppenungleiche Nierentransplantation</em> bei <em>laparoskopischer Entnahme des Spenderorgans</em> vom Nierentransplantationszentrum des Universit&#228;tsklinikums Halle (Saale) durchgef&#252;hrt. Damit konnten zwei Bahn brechende Techniken wie die blutgruppenungleiche Transplantation und die laparoskopische Organentnahme verbunden werden.</p>
<p><strong>Blutgruppenungleiche Transplantationen werden seit 2005</strong> von wenigen Zentren in Deutschland durchgef&#252;hrt. Halle ist der Vorreiter im mitteldeutschen Raum. Die Operation mit der laparoskopischen Organentnahme wurde am 10. Dezember 2008 vorgenommen. Empf&#228;nger und Spender konnten nunmehr in die ambulante Betreuung entlassen werden. </p>
<blockquote><p>&#0187;Die Spenderniere arbeitet sehr gut&#0171;, zeigte sich Professor Dr. Paolo Fornara, Direktor der Universit&#228;tsklinik und Poliklinik f&#252;r Urologie und Leiter des Nierentransplantationszentrums, zufrieden. Der Urologie-Professor betonte, dass das positive Transplantationsergebnis durch die interdisziplin&#228;re Zusammenarbeit mit dem neuen Direktor der Universit&#228;tsklinik und Poliklinik f&#252;r Innere Medizin II (Nierenheilkunde), Professor Dr. Matthias Girndt, und dessen Mitarbeitern m&#246;glich geworden ist. &#0187;Ohne die immunologische Vorbereitung des Patienten in der Klinik von Professor Girndt h&#228;tten wir keinen Behandlungserfolg gehabt.&#0171;</p>
<p>Die Klinik habe bewusst sechs Wochen mit dem Gang an die &#214;ffentlichkeit gewartet um sicher zu sein, dass die Niere gut funktioniere. &#0187;Wir sind stolz, zwei Bahn brechende Techniken wie die blutgruppenungleiche Transplantation und die laparoskopische Organentnahme erstmals bundesweit, wahrscheinlich sogar weltweit, miteinander verbunden zu haben&#0171;, sagte Professor Fornara weiter.</p></blockquote>
<div class="imageframe alignright" style="width:328px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/01/niertrans-paar.gif" rel="lightbox[pics1209]" title="Das gl&#252;ckliche Geschwisterpaar gesund nach der Transplantation (Foto: Daniel Gandyra)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/01/niertrans-paar320.png" alt="Das gl&#252;ckliche Geschwisterpaar gesund nach der Transplantation (Foto: Daniel Gandyra)" width="320" height="200" class="attachment wp-att-1212" /></a>
<div class="imagecaption">Das gl&#252;ckliche Geschwisterpaar gesund nach der Transplantation (Foto: Daniel Gandyra)</div>
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<p><strong>Bei dem Patienten</strong> handelt es sich um einen 41-j&#228;hrigen Mann aus dem Saalekreis. Er stand seit fast drei Jahren auf der Warteliste f&#252;r ein Spenderorgan. Der Patient war an einer chronischen Nierenentz&#252;ndung erkrankt. Die Transplantation war der einzige Weg, um die Dialysepflicht beenden zu k&#246;nnen. Seine in S&#252;ddeutschland lebende 44-J&#228;hrige Schwester war die Spenderin. Die Geschwister hatten selbst die Frage nach einer Lebendspende aufgeworfen. Nachdem sich allerdings herausgestellt hatte, dass beide unterschiedliche Blutgruppen haben, sie B positiv, er 0 positiv, mussten neue Wege beschritten werden.</p>
<p><strong>Normalerweise w&#252;rde</strong> ein Empf&#228;nger ein Spenderorgan mit einer unterschiedlichen Blutgruppe auf Grund vorhandener Antik&#246;rper unweigerlich absto&#223;en. Erst in den vergangenen Jahren konnte ein sehr aufw&#228;ndiges Verfahren entwickelt worden, blutgruppenungleiche Nierentransplantationen durchzuf&#252;hren. Mit einem speziellen Medikament werden die Zellen des Patienten, welche die Antik&#246;rper produzieren, ausgeschaltet. Vorhandene Antik&#246;rper werden mit einem speziellen Blutreinigungsverfahren ausgewaschen. Erste Erfahrungen auf diesem Gebiet sammelte das Universit&#228;tsklinikum Freiburg.</p>
<p><strong>Diese immunologische Vorbereitung</strong> des 41-J&#228;hrigen Patienten erfolgte in der halleschen Universit&#228;tsklinik und Poliklinik f&#252;r Innere Medizin II (Nephrologie). Das Nierentransplantationszentrum in Halle ist derzeit die einzige Einrichtung in Deutschland, die Nieren laparoskopisch entnimmt. Professor Fornara f&#252;hrte die Entnahme durch, Oberarzt Dr. Amir Hamza transplantierte dem Patienten wenige Minuten sp&#228;ter im Nachbar-OP das &#0187;neue&#0171; Organ: &#0187;Alles lief sehr gut, ohne chirurgische oder immunologische Komplikationen.&#0171; Mit dem Tag der Transplantation konnte auf die Dialyse verzichtet werden, die Wundheilung verlief gut.</p>
<p><strong>Durch die laparoskopische Nierenentnahme</strong> sind die Erfolge der Nierentransplantation beim Empf&#228;nger besser sowie die postoperative Belastung und die k&#246;rperlichen Einschr&#228;nkungen durch die Operation f&#252;r den Spender deutlich geringer, so die bisherigen Erfahrungen. Die Wunde beim Spender verheilt schneller und hinterl&#228;sst kosmetisch bessere Narben. Die entnommene Niere kann direkt von dem Entnahme-OP in den Transplantations-OP gebracht werden, so dass sie praktisch ohne kalte Lagerungszeit transplantiert wird.</p>
<p><strong>Halles Nierentransplantationszentrum</strong> konnte im vergangenen Jahr 66 Nieren transplantieren, darunter zw&#246;lf Lebendspenden. Auch f&#252;r 2009 sind blutgruppenungleiche Transplantationen geplant. Mit der blutgruppenungleichen Nierentransplantation hoffen die dortigen &#196;rzte, die Bereitschaft zur Lebendspende weiter steigern zu k&#246;nnen. Denn die Zahl der Organe, welche hirntoten Spendern entnommen werden, kann die Zahl der ben&#246;tigten Spenderorgane nicht decken. Bis zu sechs Jahre m&#252;ssen Patienten in Deutschland auf eine Transplantation warten, noch immer endet f&#252;r viele Patienten die Wartezeit t&#246;dlich, da kein passendes Organ gefunden werden konnte. </p>]]></content:encoded>
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