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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Treg</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>&#0187;Erste Hilfe&#0171; f&#252;r Hirnzellen kommt aus dem Blut</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/04/18/erste-hilfe-fuer-hirnzellen-kommt-aus-dem-blut/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2009/04/18/erste-hilfe-fuer-hirnzellen-kommt-aus-dem-blut/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 17:13:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indikation/Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Interleukin-10]]></category>
		<category><![CDATA[Nachsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaganfall]]></category>
		<category><![CDATA[Treg]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Immunzellen sch&#252;tzen das Gehirn nach einem Schlaganfall vor weiterer Zerst&#246;rung / Heidelberger Wissenschaftler ver&#246;ffentlichen in</strong> "<em>Nature Medicine</em>"
Beim Schlaganfall ist die Blutzufuhr gedrosselt; durch Sauerstoffmangel gehen Gehirnzellen zugrunde. Zus&#228;tzlich kommt es zu Entz&#252;ndungsreaktionen in der gesch&#228;digten Hirnregion. Wissenschaftler der Neurologischen Universit&#228;tsklinik Heidelberg haben erstmals gezeigt, dass bestimmte Immunzellen im Blut die Entz&#252;ndung nach einem Schlaganfall bremsen. Dabei handelt es sich um so genannte regulatorische T-Lymphozyten (Treg). Eine wichtige Rolle spielt bei diesem Schutz der Botenstoff Interleukin-10, der m&#246;glicherweise einen neuen Ansatzpunkt zur Behandlung des Schlaganfalls bietet. Die Arbeit ist jetzt in "<em>Nature Medicine</em>" ver&#246;ffentlicht worden.

<strong>In Deutschland erleiden</strong> jedes
...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Immunzellen sch&#252;tzen das Gehirn nach einem Schlaganfall vor weiterer Zerst&#246;rung / Heidelberger Wissenschaftler ver&#246;ffentlichen in</strong> &#0187;<em>Nature Medicine</em>&#0187;<br />
Beim Schlaganfall ist die Blutzufuhr gedrosselt; durch Sauerstoffmangel gehen Gehirnzellen zugrunde. Zus&#228;tzlich kommt es zu Entz&#252;ndungsreaktionen in der gesch&#228;digten Hirnregion. Wissenschaftler der Neurologischen Universit&#228;tsklinik Heidelberg haben erstmals gezeigt, dass bestimmte Immunzellen im Blut die Entz&#252;ndung nach einem Schlaganfall bremsen. Dabei handelt es sich um so genannte regulatorische T-Lymphozyten (Treg). Eine wichtige Rolle spielt bei diesem Schutz der Botenstoff Interleukin-10, der m&#246;glicherweise einen neuen Ansatzpunkt zur Behandlung des Schlaganfalls bietet. Die Arbeit ist jetzt in &#0187;<em>Nature Medicine</em>&#0171; ver&#246;ffentlicht worden.</p>
<p><strong>In Deutschland erleiden</strong> jedes Jahr rund 200.000 Menschen einen Schlaganfall. Nach wie vor verl&#228;uft er h&#228;ufig t&#246;dlich oder verursacht schwere Behinderungen. Die Heidelberger Klinik unter Leitung des &#196;rztlichen Direktors Professor Dr. Werner Hacke ist eines der weltweit renommiertesten Zentren, die innovative Ans&#228;tze zur Behandlung von Schlaganfall entwickelt und klinisch testet.</p>
<p><strong>Immunzellen produzieren das sch&#252;tzende Interleukin-10</strong></p>
<p><strong>Das Wissenschaftlerteam</strong> von Privatdozent Dr. Roland Veltkamp, Oberarzt an der Neurologischen Universit&#228;tsklinik Heidelberg, hat nun im Tierexperiment nachgewiesen, dass M&#228;use, die keine funktionsf&#228;higen Treg-Zellen im Blut haben und einen Schlaganfall erlitten, einen deutlich gr&#246;&#223;eren Schaden im Gehirn sowie Behinderungen davontragen als Tiere mit funktionierenden Treg-Zellen. Eine Analyse des Immunsystems zeigte: M&#228;use ohne zellul&#228;re &#0187;Ersthelfer&#0171; produzierten deutlich mehr entz&#252;ndungsf&#246;rdernde Botenstoffe im Gehirn und im Blut. Au&#223;erdem wurden Immunzellen, deren Aufgabe es ist, Fremdk&#246;rper oder abgestorbene Zellreste zu erkennen und zu verdauen &#8211; z.B. Mikroglia-Zellen oder Neutrophile &#8211; in Abwesenheit von Treg wesentlich st&#228;rker aktiviert.</p>
<p><strong>Treg-Zellen sch&#252;tzen Zellen</strong>, indem sie eine sch&#228;dliche Aktivierung des Immunsystems unterdr&#252;cken und k&#246;nnen dadurch auch die Entstehung von Autoimmunkrankheiten verhindern. Unklar ist noch, wie genau die Treg-Zellen im gesch&#228;digten Hirngewebe kommunizieren. Eine wichtige Rolle scheint beim Schlaganfall das <em>Interleukin-10</em> (IL-10) zu spielen, ein Botenstoff, der von den Treg-Zellen produziert wird. Wenn M&#228;usen ohne funktionsf&#228;hige Treg-Zellen am ersten Tag nach dem Schlaganfall IL-10 gespritzt wurde, f&#252;hrte dies sieben Tage sp&#228;ter zu deutlich geringeren Hirnsch&#228;den als bei M&#228;usen, die kein IL-10 bekommen hatten. Der Transfer von Treg-Zellen mit gentechnisch ausgeschaltetem IL-10 hatte hingegen keinen sch&#252;tzenden Effekt.</p>
<p><strong>Die Heidelberger Forscher</strong> arbeiten daher derzeit an verschiedenen Ans&#228;tzen, die &#252;ber Treg vermittelten Schutzmechanismen in zuk&#252;nftige Therapien f&#252;r den Schlaganfall zu &#252;bertragen. </p>
<blockquote><p>&#0187;Wir brauchen aber noch viel mehr Wissen &#252;ber die Feinabstimmung der Immunzellen untereinander und deren Kommunikation mit den Gehirnzellen nach einem Schlaganfall, um daraus einen Behandlungsansatz f&#252;r Patienten zu machen&#0171;, so Dr. Roland Veltkamp.
</p></blockquote>
<p><strong>Literatur:</strong><br />
<em>Arthur Liesz, Elisabeth Suri-Payer, Claudia Veltkamp, Henrike Doerr, Clemens Sommer, Serge Rivest, Thomas Giese, Roland Veltkamp, Regulatory T cells are key cerebroprotective immunomodulators in acute experimental stroke, Nature Medicine 2009, 15, 192 &#8211; 199.<br />
DOI:10.1038/nm.1927.</em></p>
<p><strong>Ansprechpartner:</strong><br />
PD Dr. Roland Veltkamp<br />
Neurologische Universit&#228;tsklinik Heidelberg<br />
Im Neuenheimer Feld 400<br />
69120 Heidelberg<br />
Tel.: 06221/ 56 75 04<br />
E-Mail: Roland.Veltkamp(at)med.uni-heidelberg.de</p>]]></content:encoded>
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		<title>Wenn aus der akuten Hepatitis eine chronische wird</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/02/17/wenn-aus-der-akuten-hepatitis-eine-chronische-wird/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2009/02/17/wenn-aus-der-akuten-hepatitis-eine-chronische-wird/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 16:38:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Hepatitis]]></category>
		<category><![CDATA[T-Effektor]]></category>
		<category><![CDATA[T-Zellen]]></category>
		<category><![CDATA[Treg]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/02/helmholtz.jpg" rel="lightbox[pics1275]" title="Robert Geffers und Carlos A Guzman (Foto: Helmholtzzentrum)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/02/helmholtz.thumbnail.jpg" alt="Robert Geffers und Carlos A Guzman (Foto: Helmholtzzentrum)" width="255" height="170" class="attachment wp-att-1276" /></a><div class="imagecaption">Robert Geffers und Carlos A Guzman (Foto: Helmholtzzentrum)</div></div><h5>Braunschweiger Helmholtz-Forscher zeigen, wie das Immunsystem bei einer Hepatitis B-Infektion reagiert.</h5>

<strong>Hepatitis B ist die weltweit am h&#228;ufigsten vorkommende Infektionskrankheit. Die Folgen sind entweder eine akute oder in seltenen F&#228;llen eine chronische Erkrankung. Forscher des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums f&#252;r Infektionsforschung (HZI) haben jetzt untersucht, wie sich die Immunantworten von chronischer und akuter Hepatitis B-Infektionen unterscheiden.</strong>

<strong>Dazu untersuchten</strong> Carlos A. Guzmán, Leiter der Arbeitsgruppe "Vakzinologie und Angewandte Mikrobiologie" und Robert Geffers, Leiter der Plattform "Genexpressionsanalyse", zusammen mit indischen Kollegen das Vorkommen und die Art spezieller Abwehrzellen, der T-Helferzellen und ihre Rolle beim Krankheitsverlauf. Mithilfe von Genanalysen zeigten sie, wie unterschiedlich die Gene in diesen Immunzellen abh&#228;ngig zum Krankheitsverlauf reguliert werden.
Diese neuen Ergebnisse k&#246;nnen &#196;rzten helfen herauszufinden, ob eine Infektion ausheilt oder sich chronisch in der Leber einnistet. Die Ergebnisse ver&#246;ffentlichte jetzt das Wissenschaftsmagazin "Hepatology".

<strong>Etwas 300 bis 420 Millionen Menschen</strong> (5 bis 7% der Weltbev&#246;lkerung) sind chronisch mit dem Hepatitis B-Virus infiziert. Eines der L&#228;nder...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/02/helmholtz.jpg" rel="lightbox[pics1275]" title="Robert Geffers und Carlos A Guzman (Foto: Helmholtzzentrum)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/02/helmholtz.thumbnail.jpg" alt="Robert Geffers und Carlos A Guzman (Foto: Helmholtzzentrum)" width="255" height="170" class="attachment wp-att-1276" /></a>
<div class="imagecaption">Robert Geffers und Carlos A Guzman (Foto: Helmholtzzentrum)</div>
</div>
<h5>Braunschweiger Helmholtz-Forscher zeigen, wie das Immunsystem bei einer Hepatitis B-Infektion reagiert.</h5>
<p><strong>Hepatitis B ist die weltweit am h&#228;ufigsten vorkommende Infektionskrankheit. Die Folgen sind entweder eine akute oder in seltenen F&#228;llen eine chronische Erkrankung. Forscher des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums f&#252;r Infektionsforschung (HZI) haben jetzt untersucht, wie sich die Immunantworten von chronischer und akuter Hepatitis B-Infektionen unterscheiden.</strong></p>
<p><strong>Dazu untersuchten</strong> Carlos A. Guzmán, Leiter der Arbeitsgruppe &#0187;Vakzinologie und Angewandte Mikrobiologie&#0171; und Robert Geffers, Leiter der Plattform &#0187;Genexpressionsanalyse&#0171;, zusammen mit indischen Kollegen das Vorkommen und die Art spezieller Abwehrzellen, der T-Helferzellen und ihre Rolle beim Krankheitsverlauf. Mithilfe von Genanalysen zeigten sie, wie unterschiedlich die Gene in diesen Immunzellen abh&#228;ngig zum Krankheitsverlauf reguliert werden.<br />
Diese neuen Ergebnisse k&#246;nnen &#196;rzten helfen herauszufinden, ob eine Infektion ausheilt oder sich chronisch in der Leber einnistet. Die Ergebnisse ver&#246;ffentlichte jetzt das Wissenschaftsmagazin &#0187;Hepatology&#0171;.</p>
<p><strong>Etwas 300 bis 420 Millionen Menschen</strong> (5 bis 7% der Weltbev&#246;lkerung) sind chronisch mit dem Hepatitis B-Virus infiziert. Eines der L&#228;nder, in denen Hepatitis B h&#228;ufig vorkommt, ist Indien. Beim Krankheitsverlauf unterscheidet man zwischen der akuten und der chronischen Hepatitis B. Die bekannteste Folge einer akuten Infektion ist die Gelbsucht. In f&#252;nf Prozent der Infektionen verl&#228;uft die Erkrankung chronisch, das hei&#223;t, die Viren bleiben in der Leber. Eine chronische Hepatitis B f&#252;hrt unbehandelt zu Bewusstseinsver&#228;nderung, Leberzirrhose und Leberkrebs. <strong>Welche Rolle das Immunsystem bei der Auspr&#228;gung einer akuten oder chronischen Hepatitis B spielt, hat man bis heute nicht vollst&#228;ndig verstanden.</strong></p>
<p><strong>Entscheidend f&#252;r</strong> eine angemessene Immunantwort ist die schnelle Aktivierung von Immunzellen, die gezielt infizierte Leberzellen attackieren, ohne dabei unn&#246;tig viel Lebergewebe zu zerst&#246;ren. Eine entscheidende Rolle beim Einstellen dieser notwendigen Balance zwischen Immunabwehr und Toleranz spielen Unterarten der <em>T-Helferzellen</em>: <em>T-Effektorzellen</em> und <em>regulatorische T-Zellen (Treg)</em>. W&#228;hrend die T-Effektorzellen eine Virusinfektion bek&#228;mpfen und infizierte K&#246;rperzellen abt&#246;ten, fahren die Treg-Zellen eine Immunantwort herunter und schalten T-Effektorzellen ab. Sie wirken dadurch einer Zerst&#246;rung des Gewebes entgegen.</p>
<p><strong>Die Wissenschaftler</strong> des internationalen Forscherteams untersuchten, wie diese T-Helferzellen den Krankheitsverlauf von Hepatitis B beeinflussen. Dazu verglichen sie in Blutproben indischer Hepatitis B-Patienten, inwieweit das ver&#228;nderte Vorkommen der T-Zelluntergruppen im Blut den Krankheitsverlauf beeinflusst und welche Gene daf&#252;r verantwortlich sind.</p>
<p><strong>Die Teams von Guzman und Geffers konnten zeigen</strong>, dass bei einer akuten Hepatitis B die T-Effektorzellen sehr aktiv sind und infizierte K&#246;rperzellen zerst&#246;ren. Die Treg-Zellen verhindern in dieser Phase der Infektion, dass T-Effektorzellen gesundes Lebergewebe sch&#228;digen. Bei einer chronischen Hepatitis B Infektion werden die T-Effektorzellen hingegen weitgehend lahm gelegt: Die Treg-Zellen unterdr&#252;cken eine Immunantwort und erleichtern damit den Hepatitis B-Viren, sich in das Organ einzunisten. Der dauerhafte Kampf des Immunsystems gegen das Virus f&#252;hrt so zu einer langsamen Zerst&#246;rung des Lebergewebes. Ihre Beobachtungen verglichen die Forscher mit der Genaktivit&#228;t: Sie zeigten, dass sich <strong>mehr als hundert Gene in T-Effektorzellen</strong> bei der Immunantwort einer akuten und chronischen Hepatitis B <strong>unterscheiden</strong>.</p>
<blockquote><p>&#0187;Die molekularen Mechanismen und die spezifischen Genaktivit&#228;ten einer Hepatitis B-Infektion waren bisher unbekannt. Wir haben nun ein viel besseres Verst&#228;ndnis, wie eine akute und eine chronische Hepatitis B-Infektion abl&#228;uft und welche Prozesse dahinter stecken&#0171;, sagt Carlos A. Guzmán. &#0187;Mit der Genanalyse erweitern wir den Blick auf die molekularen Zusammenh&#228;nge, die vielfach ein Grund f&#252;r die klinischen Beobachtungen sind. Dem Arzt bieten sich dadurch M&#246;glichkeiten, durch sogenannte &#0187;Markergene&#0171; seine Diagnose zu verbessern und zus&#228;tzlich durch gezielte, auch immuntherapeutische Ma&#223;nahmen, die Behandlung der Patienten zu verbessern&#0171;, sagt Robert Geffers, der die Genanalysen der Blutproben durchf&#252;hrte.</p></blockquote>
<p><strong>Originalartikel:</strong> <em>Nirupma TrehanPati, Robert Geffers, Sukriti, Syed Hissar, Peggy Riese, Tanja Toepfer, Jan Buer, Manoj Kumar, Carlos A. Guzman, Shiv Kumar Sarin. Gene expression signatures of peripheral CD4+ T cells clearly discriminate between patients with acute and chronic hepatitis B infection. Hepatology 2009. DOI 10.1002/hep.22696 </em></p>]]></content:encoded>
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