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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Tuberkulose</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Hilfestellung f&#252;r moderne Impfstoffe</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 20:49:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Adjuvanz]]></category>
		<category><![CDATA[Impfstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Tuberkulose]]></category>

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Mykobakterien in der Leber einer infizierten Maus. Die Bakterien sind rot angef&#228;rbt, die Zellkerne der Makrophagen sind blau dargestellt. Abb.: Institut f&#252;r Klinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene 

In den K&#246;rper eingedrungene Infektionserreger werden von den Fresszellen des angeborenen Immunsystems mit Hilfe so genannter Mustererkennungsrezeptoren aufgesp&#252;rt. Die Makrophagen reagieren mit der Freisetzung einer Vielzahl von Botenstoffen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/06/mykobakterien.jpg" rel="lightbox[pics-1244004544]" title="Mykobakterien in der Leber einer infizierten Maus. Die Bakterien sind rot angef&#228;rbt, die Zellkerne der Makrophagen sind blau dargestellt. Abb.: Institut f&#252;r Klinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene "><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/06/mykobakterien.thumbnail.jpg" alt="Mykobakterien rot " width="255" height="219" class="attachment wp-att-1509" /></a>
<div class="imagecaption">Mykobakterien in der Leber einer infizierten Maus. Die Bakterien sind rot angef&#228;rbt, die Zellkerne der Makrophagen sind blau dargestellt. Abb.: Institut f&#252;r Klinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene </div>
</div>
<p><strong>In den K&#246;rper eingedrungene Infektionserreger werden von den Fresszellen des angeborenen Immunsystems mit Hilfe so genannter Mustererkennungsrezeptoren aufgesp&#252;rt. Die Makrophagen reagieren mit der Freisetzung einer Vielzahl von Botenstoffen, mit denen sie die Entwicklung der Immunantwort steuern. Die genaue Kenntnis der beteiligten Rezeptoren und Signalwege hat gro&#223;e Bedeutung f&#252;r die Entwicklung mikrobieller Liganden als molekular definierte Hilfsstoffe f&#252;r moderne Impfungen, wie die Arbeitsgruppe von Prof. Roland Lang am Mikrobiologischen Institut des Universit&#228;tsklinikums Erlangen (Direktor: Prof. Dr. Christian Bogdan) k&#252;rzlich zeigen konnte.</strong></p>
<p><strong>J&#228;hrlich sterben</strong> fast zwei Millionen Menschen an Tuberkulose. Die Entwicklung von neuen Impfstoffen gegen <em>Mycobacterium tuberculosis</em> wird deshalb von der WHO gefordert und auch von der EU gef&#246;rdert. Gentechnisch hergestellte Proteine des Erregers haben den gro&#223;en Vorteil, dass sie sicher und in gro&#223;er Menge herstellbar sind. F&#252;r die erfolgreiche Ausl&#246;sung von sch&#252;tzenden Immunantworten mit solchen so genannten Subunit-Vakzinen werden allerdings Hilfsstoffe (sog. Adjuvanzien) ben&#246;tigt, die &#252;ber eine Aktivierung des angeborenen Immunsystems die Entwicklung der gew&#252;nschten T-Lymphozyten vorantreiben.</p>
<p><strong>Adjuvanzien sind zur Anwendung</strong> beim Menschen aber Mangelware; das weithin benutzte Aluminiumhydroxid l&#246;st nur eingeschr&#228;nkt zellul&#228;re Immunantworten aus. Fortschritte werden von einem synthetisch hergestellten Glykolipid erwartet, einer Verbindung von Zuckerketten und Fetts&#228;uren. Die Substanz namens Trehalose-dibehenat (TDB) hat in Untersuchungen bei M&#228;usen einen robusten Impfschutz gegen Tuberkulose hervorgerufen und soll deshalb auch f&#252;r die Anwendung beim Menschen untersucht werden.</p>
<p><strong>In einer k&#252;rzlich</strong> in <em>Journal of Experimental Medicine</em> publizierten Arbeit1) konnte die Gruppe von Prof. Lang in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus M&#252;nchen, Borstel, D&#228;nemark und Ungarn den Mechanismus der Adjuvanzwirkung von TDB aufkl&#228;ren. Die Aktivierung einer Signalkaskade &#252;ber die Kinase Syk und das Adapterprotein Card9 durch TDB in Makrophagen und Dendritischen Zellen startet ein Genexpressionsprogramm, das die Entwicklung der sch&#252;tzenden Impfantwort von T-Helferzellen des Th1 und Th17 Typs ausl&#246;st. Der Cordfaktor, ein dem TDB verwandter Bestandteil der Zellwand des Tuberkuloseerregers, aktiviert Makrophagen ebenfalls &#252;ber den Syk-Card9 Signalweg. Dies legt eine wichtige Rolle auch in der Erkennung von Mykobakterien und ihrer Kontrolle durch das angeborene Immunsystem nahe.</p>
<p><strong>Von besonderem Interesse ist nun</strong> die Identifizierung des Rezeptors f&#252;r TDB und den Cordfaktor, denn damit w&#228;re ein direkter Ansatzpunkt f&#252;r eine Modulation von Impfantworten, z. B. mit stimulierenden Antik&#246;rpern gegen diesen Rezeptor, gefunden.</p>
<p><em>1) Werninghaus et al. 2009 JEM 206: 89-97</em></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
Prof. Dr. Roland Lang<br />
Tel: 09131/85-22979<br />
Roland.Lang@uk-erlangen.de </p>]]></content:encoded>
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		<title>24. M&#228;rz &#8211; Welt-Tuberkulose-Tag</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/03/24/voellig-neuer-wirkstoff-gegen-tuberkulose-entwickelt/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 23:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[TOP-NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[medikament]]></category>
		<category><![CDATA[TBC]]></category>
		<category><![CDATA[Tuberkulose]]></category>
		<category><![CDATA[Welt-Tuberkulose-Tag]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Wir haben nachfolgenden Artikel</strong> zwar schon im Februar als "nurText" gebracht, aber anl&#228;sslich des Welt-Tuberkulose-Tags stellen wir das heut gern noch einmal auf unsere Startseite als Topartikel. Es wird immer viel geredet, in der Politik, und abseits davon, die Politik in .de jedenfalls gibt 3x weniger pro Kopf im Vergleich zur USA f&#252;r die Erforschung dieser Weltkrankheit aus ...
Aber vielleicht wurde ja nun in Deutschland ein entscheidender Schrit f&#252;r neue Tuberkulosemedikamente getan, ja auch mit staatlicher F&#246;rderung., aber lesen Sie selbst:

<h3>V&#246;llig neuer Wirkstoff gegen Tuberkulose entwickelt</h3>
<em>Jena</em> -  <strong>Ein v&#246;llig neuer Wirkstoff gegen Tuberkulose wurde am Leibniz-Institut f&#252;r Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie - Hans-Kn&#246;ll-Institut (HKI) - in Jena entwickelt. Er ist auch bei multiresistenten Erregern der Infektionskrankheit wirksam.</strong>

<strong>Die zur Gruppe</strong> der <em>Benzothiazinone</em> geh&#246;rende Substanz ist in der Lage, den Tuberkulose-Erreger <em>Mycobacterium tuberculosis</em> in Laborversuchen mit hoher Effizienz abzut&#246;ten. An infizierten M&#228;usen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:582px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/03/tbc-7001.jpg" rel="lightbox[pics1336]" title="R&#246;ntgenbild der Lungen bei fortgeschrittener Lungentuberkulose mit beidseitigen Infiltraten (wei&#223;e Dreiecke) und einer Kaverne (schwarze Pfeile) im rechten Oberlappen (Hintergrundbild), Robert Koch, Entdecker des Erregers, Weltkarte mit 80 % der weltweit auftretenden Tbc-F&#228;lle nach L&#228;ndern (Alle Bilder wikipedia.de | Montage: dzkf-onlineredaktion)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/03/tbc-7001.thumbnail.jpg" alt="Tuberkulose" width="582" height="450" class="attachment wp-att-1386" /></a>
<div class="imagecaption">R&#246;ntgenbild der Lungen bei fortgeschrittener Lungentuberkulose mit beidseitigen Infiltraten (wei&#223;e Dreiecke) und einer Kaverne (schwarze Pfeile) im rechten Oberlappen (Hintergrundbild), Robert Koch, Entdecker des Erregers, Weltkarte mit 80 % der weltweit auftretenden Tbc-F&#228;lle nach L&#228;ndern (Alle Bilder wikipedia.de | Montage: dzkf-onlineredaktion)</div>
</div>
<p><strong>Wir haben nachfolgenden Artikel</strong> zwar schon im Februar als &#0187;nurText&#0171; gebracht, aber anl&#228;sslich des Welt-Tuberkulose-Tags stellen wir das heut gern noch einmal auf unsere Startseite als Topartikel. Es wird immer viel geredet, in der Politik, und abseits davon, die Politik in .de jedenfalls gibt 3x weniger pro Kopf im Vergleich zur USA f&#252;r die Erforschung dieser Weltkrankheit aus &#8230;<br />
Aber vielleicht wurde ja nun in Deutschland ein entscheidender Schrit f&#252;r neue Tuberkulosemedikamente getan, ja auch mit staatlicher F&#246;rderung., aber lesen Sie selbst:</p>
<h3>V&#246;llig neuer Wirkstoff gegen Tuberkulose entwickelt</h3>
<p><em>Jena</em> &#8211; <strong>Ein v&#246;llig neuer Wirkstoff gegen Tuberkulose wurde am Leibniz-Institut f&#252;r Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie &#8211; Hans-Kn&#246;ll-Institut (HKI) &#8211; in Jena entwickelt. Er ist auch bei multiresistenten Erregern der Infektionskrankheit wirksam.</strong></p>
<p><strong>Die zur Gruppe</strong> der <em>Benzothiazinone</em> geh&#246;rende Substanz ist in der Lage, den Tuberkulose-Erreger <em>Mycobacterium tuberculosis</em> in Laborversuchen mit hoher Effizienz abzut&#246;ten. An infizierten M&#228;usen wurde au&#223;erdem nachgewiesen, dass der Wirkstoff die t&#246;dliche Krankheit heilen kann, ohne f&#252;r die Tiere selbst sch&#228;dlich zu sein. </p>
<p><strong>Nach Jahrzehnten der erfolglosen Suche</strong> liegt damit ein neues Medikament zur Bek&#228;mpfung einer der gr&#246;&#223;ten Gei&#223;eln der Menschheit <strong>in greifbarer N&#228;he</strong>. Mit einem international operierenden Pharmaunternehmen aus den USA hat ein schlagkr&#228;ftiger Industriepartner die Entwicklung des Medikamentes &#252;bernommen, der Teile der Entwicklung und Produktion mit einem Tochterunternehmen <strong>in Jena durchf&#252;hren wird</strong>. Damit k&#246;nnen Arbeitspl&#228;tze in Jena gesichert und neugeschaffen werden. Nach Sicherung einer Exklusivlizenz f&#252;r die Nutzung und Vermarktung des Wirkstoffes stehen nun zun&#228;chst umfangreiche Untersuchungen an, um die Wirksamkeit ausgew&#228;hlter Substanzen in Tierversuchen und am Menschen pr&#252;fen.</p>
<p><strong>Entdeckt wurde der Wirkstoff</strong> vom Team um Dr. Ute M&#246;llmann am HKI. In enger Kooperation mit dem <strong>Chemiker Dr. Vadim Makarov</strong> aus Moskau gelang ihnen in jahrelanger akribischer Arbeit die Isolierung und Optimierung einer Substanz, die Mykobakterien mit hoher Spezifit&#228;t abt&#246;tet. Ausgehend von einer bestimmten Grundstruktur synthetisierte Dr. Makarov w&#228;hrend wiederholter Gastaufenthalte am HKI eine Vielzahl neuer Varianten des Molek&#252;ls. </p>
<p><strong>Frau Dr. M&#246;llmann</strong> analysierte die antibiotische Aktivit&#228;t dieser Substanzfamilie in sogenannten Bioaktivit&#228;ts-Assays. Mit diesen Testverfahren kann unkompliziert und schnell gepr&#252;ft werden, ob eine bestimmte Substanz f&#252;r weitergehende Untersuchungen in Frage kommt oder nicht. Die Tests lieferten schlie&#223;lich &#8211; basierend auf jahrzehntelangen Erfahrungen M&#246;llmanns in der Antibiotika-Forschung &#8211; den entscheidenden Hinweis auf die neue Substanzklasse. Das Molek&#252;l wurde daraufhin von Dr. Makarov chemisch analysiert und synthetisiert. Es &#252;bertraf schlie&#223;lich die optimistischen Erwartungen der beteiligten Forscher. Die Substanz ist nicht nur gegen den Tuberkulose-Erreger selbst hochwirksam, <strong>sondern auch gegen die besonders gef&#228;hrlichen Antibiotika-resistenten Varianten</strong>, die sich zunehmend verbreiten und eine Therapie bisher praktisch unm&#246;glich machten. </p>
<p><strong>Die vertiefte wissenschaftliche Untersuchung</strong> der Substanz erfolgt nun gemeinsam in dem von Prof. Stewart Cole koordinierten europ&#228;ischen Projektverbund NM4TB (&#0187;New medicines for tuberculosis&#0171;). Prof. Cole ist nach langj&#228;hriger Forschung am Pariser Institut Pasteur nun Direktor des Global Health Institute in Lausanne. Inzwischen konnte gezeigt werden, dass die Benzothiazinone einen v&#246;llig neuen Angriffspunkt bei den Tuberkulosebakterien treffen.</p>
<p><strong>F&#252;r Prof. Axel Brakhage</strong>, Direktor des HKI und Lehrstuhlinhaber an der Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena, best&#228;tigt die Entdeckung des neuartigen Antibiotikums den wissenschaftlichen Kurs des Hans-Kn&#246;ll-Instituts: </p>
<blockquote><p>&#0187;Ankn&#252;pfend an die mit Hans Kn&#246;ll begonnene, &#228;u&#223;erst erfolgreiche Tradition des Instituts widmen wir uns weiterhin mit neuesten Methoden der Naturstoff-Forschung und der Wirkstoff-Entwicklung. Durch die deutliche Verst&#228;rkung der Infektionsbiologie verstehen wir heute weitaus besser, wie Krankheitsprozesse ablaufen und welche molekularen Mechanismen daran beteiligt sind. Auf diese Weise gelingt es uns, neue Angriffspunkte f&#252;r k&#252;nftige Medikamente zu identifizieren und ma&#223;geschneiderte Wirkstoff-Kandidaten zu synthetisieren. Wir freuen uns riesig, dass Frau Dr. M&#246;llmann zum Abschluss ihrer beruflichen Laufbahn ein solch au&#223;erordentlicher wissenschaftlicher Erfolg zuteil wurde. Er beruht auf unerm&#252;dlichem Forscherdrang, intensiven Kooperationen mit Fachkollegen in aller Welt und einer guten Portion Durchhalteverm&#246;gen in den schwierigen Phasen der wissenschaftlichen Arbeit&#0171;.</p></blockquote>
<p><strong>Die Tuberkulose</strong> ist auch heute noch eine der gef&#228;hrlichsten Infektionskrankheiten der Welt. J&#228;hrlich sind ca. 2,5 Millionen Todesopfer zu beklagen. Die auch als &#0187;wei&#223;er Tod&#0171; bezeichnete Krankheit tritt vor allem in den armen Regionen der Erde auf. Ihre Ausbreitung wird durch schlechte Wohnverh&#228;ltnisse, hohe Personendichte, mangelhafte hygienische Zust&#228;nde und unzureichende Ern&#228;hrung beg&#252;nstigt. </p>
<p><strong>In den Industriestaaten hat die Tuberkulose</strong> vor allem als Folgekrankheit bei HIV-Infizierten und AIDS-Patienten, aber auch durch Migration und Tourismus, eine Renaissance erfahren. Eine besondere Zellwandstruktur der Erreger ist daf&#252;r verantwortlich, dass bisher nur wenige Medikamente existieren, die eine Infektion wirksam zur&#252;ckdr&#228;ngen k&#246;nnen. Dabei ist eine mehrmonatige Behandlung mit einer Kombination aus bis zu vier verschiedenen Arzneistoffen erforderlich. </p>
<p><strong>Vor allem f&#252;r die Entwicklungs- und Schwellenl&#228;nder</strong> werden dringend hochwirksame, billig zu produzierende Medikamente ben&#246;tigt, die auch unter extremen klimatischen Bedingungen unkompliziert angewendet werden k&#246;nnen. Ein besonderes Problem stellen die sogenannten multiresistenten Mykobakterien dar, denen die heute verf&#252;gbaren Antibiotika nichts mehr anhaben k&#246;nnen und die sich weltweit rasant ausbreiten.</p>
<p><strong>Der am HKI gefundene Wirkstoff k&#246;nnte einen Ausweg aus diesem Dilemma bieten. Die Substanz greift an einer anderen zellul&#228;ren Struktur an, als alle bekannten Tuberkulosemedikamente.</strong></p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>http://www.hki-jena.de</p>]]></content:encoded>
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		<title>Dramatischer Anstieg multiresistenter Tuberkuloseerreger</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2008/03/13/dramatischer-anstieg-multiresistenter-tuberkuloseerreger/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 21:41:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Infektionskrankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Tuberkulose]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit den 90er Jahren ist die Infektionskrankheit Tuberkulose weltweit erneut auf dem Vormarsch. Besonders problematisch ist die Situation in Osteuropa. Dort nahmen in den letzten Jahren die multiresistenten Tuberkuloseerreger und auch die Resistenzen pro klinischem Isolat dramatisch zu. Die Ursachen hierf&#252;r liegen vor allem in langwierigen Diagnoseverfahren und dadurch bedingten Fehlmedikationen. In der Folge haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit den 90er Jahren</strong> ist die Infektionskrankheit Tuberkulose weltweit erneut auf dem Vormarsch. Besonders problematisch ist die Situation in Osteuropa. Dort nahmen in den letzten Jahren die multiresistenten Tuberkuloseerreger und auch die Resistenzen pro klinischem Isolat dramatisch zu. Die Ursachen hierf&#252;r liegen vor allem in langwierigen Diagnoseverfahren und dadurch bedingten Fehlmedikationen. In der Folge haben insbesondere die auf herk&#246;mmliche Antibiotika resistenten und andere weitgehend unbehandelbare Tuberkulose-Formen zugenommen. Weltweit liegt ihr Anteil bei etwa 5 Prozent der Tuberkulosef&#228;lle, in Osteuropa ist er in einigen L&#228;ndern bereits auf bis zu 22 Prozent angestiegen.</p>
<p><strong>Im Vorfeld des Welttuberkulosetages</strong> (24. M&#228;rz), an dem auch ein internationales Tuberkulose-Symposium in Berlin stattfinden wird, stellen Experten europ&#228;ischer Tuberkulose-Kontroll-Organisationen am 17. M&#228;rz 2008 die aktuell dr&#228;ngendsten Probleme und neueste Entwicklungen in der Forschung in Tuberkulose-Diagnostik und -Therapie auf einer Pressekonferenz dar.</p>
<p><strong>Pressekonferenz:</strong> Dramatischer Anstieg multiresistenter Tuberkuloseerreger<br />
Termin: 17.03.2008 12:00 &#8211; 13:30<br />
Veranstaltungsort:<br />
Langenbeck-Virchow-Haus<br />
Luisenstr. 58/59<br />
Berlin-Mitte<br />
10117 Berlin<br />
Berlin</p>
<p>Kontakt: s.froelich@ipse.de</p>]]></content:encoded>
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