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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Tumorgewebe</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>&#0187;Intelligentes&#0171; Skalpell unterscheidet gesundes und Tumorgewebe</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 16:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[elektro]]></category>
		<category><![CDATA[skalpell]]></category>
		<category><![CDATA[Tumorgewebe]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/10/liebig-giessen.jpg" rel="lightbox[pics1767]" title="Dr. Zoltán Takáts (Foto: Uni Giessen, bearbeitet)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/10/liebig-giessen1.thumbnail.jpg" alt="Dr. Zoltán Takáts" width="255" height="313" class="attachment wp-att-1769" /></a><div class="imagecaption">Dr. Zoltán Takáts (Foto: Uni Giessen, bearbeitet)</div></div><strong>Sekundenschnelle Analyse &#252;ber den "chemischen Fingerabdruck" - Gie&#223;ener Wissenschaftler kooperieren mit Kollegen aus Ungarn - Europ&#228;ischer Forschungsrat f&#246;rdert das Projekt. Den Prototypen eines Skalpells, das gesundes von krankem Gewebe unterscheiden kann, haben Gie&#223;ener Wissenschaftler um Dr. Zoltán Takáts aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Bernhard Spengler (Institut f&#252;r Anorganische und Analytische Chemie) gemeinsam mit Forschern der Budapester Semmelweis Universit&#228;t im Rahmen eines Starting Grant-Projekts des Europ&#228;ischen Forschungsrats (ERC) entwickelt. Dieses Elektroskalpell analysiert und identifiziert das geschnittene Gewebe &#252;ber die Gase, die beim Schneiden freigesetzt werden. Auf diese Weise zeigt es dem Chirurgen direkt an, ob er in krankem oder gesundem Gewebe schneidet. Bei herk&#246;mmlichen Methoden ist diese Unterscheidung w&#228;hrend der Operation oft schwierig.</strong>

<strong>Bei dem "intelligenten" Skalpell </strong>wird das Gewebe beim Schneiden durch elektrischen Strom zersetzt und teilweise verdampft. Dieses Aerosol wird in ein Massenspektrometer gesaugt und in Sekundenschnelle analysiert. Verschiedene Gewebetypen erzeugen
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/10/liebig-giessen.jpg" rel="lightbox[pics1767]" title="Dr. Zoltán Takáts (Foto: Uni Giessen, bearbeitet)"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/10/liebig-giessen1.thumbnail.jpg" alt="Dr. Zoltán Takáts" width="255" height="313" class="attachment wp-att-1769" /></a>
<div class="imagecaption">Dr. Zoltán Takáts (Foto: Uni Giessen, bearbeitet)</div>
</div>
<p><strong>Sekundenschnelle Analyse &#252;ber den &#0187;chemischen Fingerabdruck&#0171; &#8211; Gie&#223;ener Wissenschaftler kooperieren mit Kollegen aus Ungarn &#8211; Europ&#228;ischer Forschungsrat f&#246;rdert das Projekt. Den Prototypen eines Skalpells, das gesundes von krankem Gewebe unterscheiden kann, haben Gie&#223;ener Wissenschaftler um Dr. Zoltán Takáts aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Bernhard Spengler (Institut f&#252;r Anorganische und Analytische Chemie) gemeinsam mit Forschern der Budapester Semmelweis Universit&#228;t im Rahmen eines Starting Grant-Projekts des Europ&#228;ischen Forschungsrats (ERC) entwickelt. Dieses Elektroskalpell analysiert und identifiziert das geschnittene Gewebe &#252;ber die Gase, die beim Schneiden freigesetzt werden. Auf diese Weise zeigt es dem Chirurgen direkt an, ob er in krankem oder gesundem Gewebe schneidet. Bei herk&#246;mmlichen Methoden ist diese Unterscheidung w&#228;hrend der Operation oft schwierig.</strong></p>
<p><strong>Bei dem &#0187;intelligenten&#0171; Skalpell </strong>wird das Gewebe beim Schneiden durch elektrischen Strom zersetzt und teilweise verdampft. Dieses Aerosol wird in ein Massenspektrometer gesaugt und in Sekundenschnelle analysiert. Verschiedene Gewebetypen erzeugen im Massenspektrometer ein charakteristisches Profil, &#252;ber das sie sich identifizieren lassen. &#220;ber diesen &#0187;chemischen Fingerabdruck&#0171; kann man gesundes Gewebe von Tumorgewebe unterscheiden. Die Ergebnisse ihrer Forschung haben die Wissenschaftler nun in &#0187;Angewandte Chemie International Edition&#0171; publiziert. Die Zeitschrift &#0187;Nature&#0171; hat die Publikation unl&#228;ngst als ein &#0187;Research Highlight&#0171; herausgestellt.</p>
<p><strong>Dr. Zoltán Takáts</strong> forscht seit September 2008 an der Justus-Liebig-Universit&#228;t Gie&#223;en (JLU). Erfahrungen auf dem Gebiet der direkten Untersuchung von Gewebe und lebenden Objekten hat Takáts bereits w&#228;hrend seiner Arbeit als Wissenschaftler an der renommierten Purdue University (USA) gesammelt. Dort entwickelte er die so genannte DESI-Massenspektrometrie (Desorption Electrospray Ionisation). Mit dieser Technik kann man zum Beispiel bei Sicherheitskontrollen am Flughafen die Haut verd&#228;chtiger Personen auf Sprengstoffspuren untersuchen oder Obst und Gem&#252;se schonend und unmittelbar auf eventuell anhaftende Gifte testen.</p>
<p><strong>Dr. Takáts wurde</strong> mit einem der ersten ERC Starting Grants ausgezeichnet, einer Exzellenz-F&#246;rderlinie der Europ&#228;ischen Union, die nur herausragenden Wissenschaftlern zugute kommt. Der ERC ist ein Gremium zur Forschungsfinanzierung, das mit dem 7. Forschungsrahmenprogramm der EU ins Leben gerufen wurde.</p>
<p><strong>Titel der Publikation:</strong><br />
<em>Karl-Christian Sch&#228;fer, Júlia Dénes, Katalin Albrecht, Tamás Szaniszló, Júlia Balog, Réka Skoumal, Dr., Mária Katona, Miklós Tóth, Dr., Lajos Balogh, Zoltán Takáts, Dr.: In Vivo, In Situ Tissue Analysis Using Rapid Evaporative Ionization Mass Spectrometry, &#0187;Angewandte Chemie International Edition&#0171;, Volume 48 Issue 44, S. 8240-8242<br />
DOI: 10.1002/anie.200902546</em></p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Prof. Dr. Bernhard Spengler, Institut f&#252;r Anorganische und Analytische Chemie<br />
Schubertstra&#223;e 16, Haus 16, 35392 Gie&#223;en<br />
Telefon: 0641 99-34800<br />
<strong>E-Mail:</strong> bernhard.spengler@anorg.chemie.uni-giessen.de </p>]]></content:encoded>
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