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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Weiterbildung/Universitäten</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Die neue Ausgabe der DZKF 11/12 ist erschienen!</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 21:35:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/11/dzkf9_10.jpg" rel="lightbox[pics29]" title="DZKF Ausgabe 11/12 ist da !"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/11/dzkf9_10.thumbnail.jpg" width="113" height="160" alt="DZKF Ausgabe 11/12 ist da !" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Die DZKF ist </strong>die einzige deutschsprachige Publikation, die sich der klinischen Forschung und Innovationen im Gesundheitssystem verpflichtet hat. Umfassend und kompetent informiert eine profilierte Redaktion zweimonatlich &#252;ber alle wichtigen und aktuellen Aspekte zu diesem Themenkreis. Und f&#252;r renommierte Gastautoren aus Wissenschaft, Industrie und der &#196;rzteschaft bietet sie ein Forum, in dem durchaus auch kontroverse Standpunkte...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/11/dzkf9_10.jpg" rel="lightbox[pics29]" title="DZKF Ausgabe 11/12 ist da !"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/11/dzkf9_10.thumbnail.jpg" width="113" height="160" alt="DZKF Ausgabe 11/12 ist da !" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Die DZKF ist </strong>die einzige deutschsprachige Publikation, die sich der klinischen Forschung und Innovationen im Gesundheitssystem verpflichtet hat. Umfassend und kompetent informiert eine profilierte Redaktion zweimonatlich &#252;ber alle wichtigen und aktuellen Aspekte zu diesem Themenkreis. Und f&#252;r renommierte Gastautoren aus Wissenschaft, Industrie und der &#196;rzteschaft bietet sie ein Forum, in dem durchaus auch kontroverse Standpunkte manifestiert werden. Die DZKF konnte sich damit mehr und mehr als Pflichtlekt&#252;re von Pr&#252;f&#228;rzten und der interessierten &#196;rzteschaft, Clinical Research Professionals sowie der F&#252;hrungskr&#228;fte in der klinischen Forschung etablieren.</p>
<p><strong>Die neue Ausgabe <a href="http://www.DZKF.de">der DZKF 11/12 </a>ist Mitte November erschienen! </strong></p>
<blockquote><p>
<i><strong>Schauen Sie doch rein! <a href="http://www.DZKF.de">www.DZKF.de</a></strong></i>
</p></blockquote>
<p><strong><a href="http://www.dzkf-weiterbildung.de/index.php?i=4&#038;sid=237741e8f136d19b19f9a75409acf96d">Tip:</a></strong></p>
<p><strong>Ist die DZKF umweltfreundlich?</strong> Wir denken schon. Im Schnitt lesen f&#252;nf Leser ein Heft, aber damit noch nicht genug. <a href="http://www.dzkf-weiterbildung.de/index.php?i=4&#038;sid=237741e8f136d19b19f9a75409acf96d">Das Portal www.DZKF-Weiterbildung.de</a> bietet die M&#246;glichkeit medizinisch-issenschaftliche Informationen aller Art und in allen Formaten f&#252;r alle &#252;berall zur Verf&#252;gung zu stellen, ohne dass umweltverschmutzende Druckerzeugnisse erstellt und versendet werden m&#252;ssen. Haben Sie schon mal dar&#252;ber nachgedacht: Welche Mengen an Durckerzeugnissen werden im deutschsprachigen Raum produziert und verschickt (!) und landen dann ziemlich schnell wieder im Papierkorb? K&#246;nnen Sie sich das &#252;berhaupt vorstellen? Es muss ein enormer Haufen sein. Schade um den finanziellen Aufwand, schade f&#252;r unsere Umwelt!</p>
<p><strong>Auf der DZKF-Weiterbildung </strong>m&#252;ssen Sie nicht lange suchen. Der Sponsor kann eine Auswahl an Beitr&#228;gen mit einem speziellen Suchwort markieren lassen welches daf&#252;r sorgt, dass die gesuchten Beitr&#228;ge direkt nach Eingabe des einmaligen Suchwortes erscheinen. (Neugierig? Geben Sie mal Dagobert als Suchwort ein!) Au&#223;erdem m&#252;ssen Sie nicht l&#228;nger von Portal zu Portal surfen, alles ist indikations- und themen&#252;bergreifend auf einem Portal zusammengestellt.</p>
<p><strong>Wie umweltfreundlich machen wir erst Ihre Kongresse,</strong> wenn Sie die wichtigsten Beitr&#228;ge auf dem Portal ablegen anstatt im letzten Moment dicke Kongressunterlagen drucken lassen zu m&#252;ssen. Film? Kein Problem, genau so wie Powerpoint und Text. Nur direkte Werbung lehnt unsere Redaktion ab! Falls gew&#252;nscht, nutzen Sie unseren Layout-Service: Ihr spezieller Service an den Kollegen die dem Kongress nicht beiwohnen konnten. Es ist alles im Netz !<br />
Die enormen Mengen an Forschungsresultaten und aufwendig gemachten Animationen &#252;ber Wirkungsmechanismen, sie k&#246;nnen &#252;berall und immer (auch w&#228;hrend des Kongresses!) abgerufen werden und m&#252;ssen nicht mehr mitgeschleppt oder gar verschickt werden.</p>
<p><strong>Jetzt wissen Sie</strong>, was wir damit meinen, wenn wir sagen, <strong><a href="http://www.dzkf-weiterbildung.de/index.php?i=4&#038;sid=237741e8f136d19b19f9a75409acf96d">die DZKF ist umweltfreundlich</a></strong>. Machen Sie doch einfach mit und besorgen Sie sich auf umweltfreundliche Art Ihre Informationen!</p>
<p>Ihre Redaktion,<br />
Francois Geelen</p>
<p>PS: <strong>TIPP 2 ! Wenn Sie die Zeitschrift abonnieren </strong>und sich bei der <a href="http://www.DZKF-Weiterbildung.de ">www.DZKF-Weiterbildung.de </a>(kostenlos) anmelden, bekommen <strong>Sie 10% Rabatt</strong></p>]]></content:encoded>
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		<title>ICSE – International Contract Services Expo</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2007/09/27/icse-international-contract-services-expo/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Sep 2007 07:34:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/ecdc.gif" rel="lightbox[pics-1183969836]" title="ICSE – International Contract Services Expo "><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/ecdc.thumbnail.gif" width="160" height="44" alt="ICSE – International Contract Services Expo " class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>ICSE – International Contract Services Expo </strong>is the most important annual event for the pharmaceutical outsourcing industry. This year the event will take place in Hall 16 at the Fiera Milano Rho in Milan from 2 – 4 October 2007.

<strong>To date 230 exhibitors </strong>have booked stands, with 5,500 square meters sold. Outsourcing professionals from France, UK, Germany, Finland, India, Italy, and South America will be presenting their company activities at ICSE Europe 2007. Onsite there will be a wide range of products and services to...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/ecdc.gif" rel="lightbox[pics-1183969836]" title="ICSE – International Contract Services Expo "><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/ecdc.thumbnail.gif" width="160" height="44" alt="ICSE – International Contract Services Expo " class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>ICSE – International Contract Services Expo </strong>is the most important annual event for the pharmaceutical outsourcing industry. This year the event will take place in Hall 16 at the Fiera Milano Rho in Milan from 2 – 4 October 2007.</p>
<p><strong>To date 230 exhibitors </strong>have booked stands, with 5,500 square meters sold. Outsourcing professionals from France, UK, Germany, Finland, India, Italy, and South America will be presenting their company activities at ICSE Europe 2007. Onsite there will be a wide range of products and services to choose from. To help you navigate your way around we have added special zones;</p>
<p><strong>The BioTech zone </strong>focuses on the entire biotechnology category. Confirmed exhibitors in the Biotech Zone include: Amega Biotech, BAG Biologische Analysensystem GmbH, Covance, Laboratorio Pablo Cassare Srl. and Weimer Pharma GmbH. </p>
<p><strong>The Clinical Trials zone </strong>features companies that specialise in phased clinical trials and research. This includes organisations that offer complete Phase I-IV trials or any part thereof, pre-testing or testing within specific fields. Confirmed exhibitors include: Anapharm, Bioskin GmbH, Maipal Acunova Ltd and Swiss BioAnalytics. </p>
<p>Throughout the event the Showcases will give you free access to a carefully selected programme of exhibitors seminars. On the 2nd and 3rd October the programme will cover a wide range of topics, with the final day’s presentations focused on Clinical Trials. </p>
<blockquote><p>If you would like to visit ICSE please go to our website <a href="http://www.summit.nl/icse/welcome.aspx?vialink=179">www.icsexpo.com </a>now and register for free.</p>
<p>We look forward seeing you in Milan,</p>
<p>Kind regards,<br />
ICSE Team</p></blockquote>]]></content:encoded>
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		<title>Internetfortbildungen sind Werbung f&#252;r eigene Produkte?</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2007/09/07/internetfortbildungen-sind-werbung-fuer-eigene-produkte/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Sep 2007 11:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/08/prof-dr-bruno-muller-oerlinghausen.jpg" rel="lightbox[pics204]" title="Prof. Dr. Bruno M&#252;ller-Oerlinghausen"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/08/prof-dr-bruno-muller-oerlinghausen.thumbnail.jpg" width="120" height="160" alt="Prof. Dr. Bruno M&#252;ller-Oerlinghausen" class="imageframe imgalignleft" /></a>
<strong>„Panorama“: Pharmakonzerne versto&#223;en gegen Gesetz zur &#196;rztefortbildung - &#196;rztekammern versagen bei &#220;berpr&#252;fung</strong>
Sendetermin: Donnerstag, 16. August, 21.45 Uhr, Das Erste 
 
16. August 2007 
 
<strong>Pharma-Firmen unterlaufen </strong>offenbar die gesetzlich festgeschriebene wirtschaftliche Unabh&#228;ngigkeit der &#196;rztefortbildung. Das hat das NDR-Magazin „Panorama“ bei einer stichprobenartigen Untersuchung von &#196;rztefortbildungen in den letzten zwei Wochen festgestellt (Sendung: Donnerstag, 16. August, um 21.45 Uhr im Ersten). Vor allem in Internetfortbildungen betreiben Pharmaunternehmen Werbung f&#252;r ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/08/prof-dr-bruno-muller-oerlinghausen.jpg" rel="lightbox[pics204]" title="Prof. Dr. Bruno M&#252;ller-Oerlinghausen"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/08/prof-dr-bruno-muller-oerlinghausen.thumbnail.jpg" width="120" height="160" alt="Prof. Dr. Bruno M&#252;ller-Oerlinghausen" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>„Panorama“: Pharmakonzerne versto&#223;en gegen Gesetz zur &#196;rztefortbildung &#8211; &#196;rztekammern versagen bei &#220;berpr&#252;fung</strong><br />
Sendetermin: Donnerstag, 16. August, 21.45 Uhr, Das Erste </p>
<p>16. August 2007 </p>
<p><strong>Pharma-Firmen unterlaufen </strong>offenbar die gesetzlich festgeschriebene wirtschaftliche Unabh&#228;ngigkeit der &#196;rztefortbildung. Das hat das NDR-Magazin „Panorama“ bei einer stichprobenartigen Untersuchung von &#196;rztefortbildungen in den letzten zwei Wochen festgestellt (Sendung: Donnerstag, 16. August, um 21.45 Uhr im Ersten). Vor allem in Internetfortbildungen betreiben Pharmaunternehmen Werbung f&#252;r eigene Produkte. Die f&#252;r die &#220;berwachung zust&#228;ndigen &#196;rztekammern versagen bei der &#220;berpr&#252;fung. </p>
<p><strong>Bei einer stichprobenartigen </strong>Untersuchung der Internet-Fortbildungsportale der Pharmakonzerne Novartis und Merck Sharp &#038; Dohme (MSD) hat „Panorama“ festgestellt, dass einzelne Fortbildungen eindeutig gegen § 95d SGB 5 versto&#223;en. Der Paragraph regelt, dass die &#196;rztefortbildung frei von wirtschaftlichen Interessen sein soll. </p>
<blockquote><p><strong><em>„Panorama“ hat die Schulungen vom Institut f&#252;r Qualit&#228;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, von der Bayrischen Kassen&#228;rztlichen Vereinigung und dem ehemaligen Vorsitzenden der Arzneimittelkommission Prof. Dr. Bruno M&#252;ller-Oerlinghausen bewerten lassen. Alle drei kamen zu dem Ergebnis, dass die vorgelegten Fortbildungen nicht frei von wirtschaftlichen Interessen sind. </em> </strong></p></blockquote>
<p><strong>F&#252;r die &#220;berwachung </strong>der Fortbildungsqualit&#228;t sind die Landes&#228;rztekammern zust&#228;ndig. Sie sollen nach dem Willen des Gesetzgebers die Fortbildungen &#252;berpr&#252;fen. Auf „Panorama“-Anfrage erkl&#228;rte aber der Pr&#228;sident der Bayrischen Landes&#228;rztekammer Dr. Hans Helmut Koch, man &#252;berpr&#252;fe nicht alle Fortbildungen im Einzelnen. Koch sprach gegen&#252;ber „Panorama“ von personeller &#220;berforderung der &#196;rztekammer. Er r&#228;umte bei mindestens einer Fortbildung Fehler ein. </p>
<blockquote><p><strong>Man verlasse </strong>sich im &#220;brigen auf die vertragliche Zusicherung der Pharmakonzerne, dass die Fortbildungen gesetzeskonform seien. Man wolle die Internet-Fortbildungen der Pharma Industrie k&#252;nftig verst&#228;rkt kontrollieren. </p></blockquote>
<p><strong>Das Bundesgesundheitsministerium </strong>hat die Landes&#228;rztekammern aufgefordert, ihre Aufgaben wahrzunehmen und eine Fortbildung frei von wirtschaftlichen Interessen zu gew&#228;hrleisten. „Es kann nicht sein, dass es am fehlenden Personal liegt“, so Staatssekret&#228;r Klaus Theo Schr&#246;der gegen&#252;ber „Panorama“. „Es war im Interesse der &#196;rztinnen und &#196;rzte selber, aus dem Verdacht herauszukommen, dass Fortbildungen viel zu stark beeinflusst werden durch die deutsche Industrie, und das kann man nur dadurch beseitigen, dass die &#196;rztekammern ihren Job an der Stelle machen.“ Das Gesundheitsministerium habe bereits die Bundes&#228;rztekammer angesprochen und aufgefordert, „Ordnung in den eigenen Reihen“ zu schaffen. </p>
<blockquote><p><strong>Das Pharma-Unternehmen Novartis</strong> hat in einer Stellungnahme gegen&#252;ber „Panorama“ die Vorw&#252;rfe zur&#252;ckgewiesen. Die Inhalte der Schulungen w&#252;rden unabh&#228;ngig von wirtschaftlichen Interessen entwickelt. <strong>MSD k&#252;ndigte </strong>gegen&#252;ber Panorama an, man nehme die Vorw&#252;rfe ernst und werde die kritisierte Fortbildung gemeinsam mit der &#196;rztekammer Bayern &#252;berpr&#252;fen. </p></blockquote>
<p>NDR Presse und Information<br />
Rothenbaumchaussee 132<br />
20149 Hamburg<br />
<a href="http://www.ndr.de ">www.ndr.de </a><br />
<a href="mailto:presse@ndr.de">presse@ndr.de</a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Alkoholmissbrauch erschwert die Genesung nach Operationen</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2007/08/28/alkoholmissbrauch-erschwert-die-genesung-nach-operationen/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Aug 2007 10:16:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/08/alkohol.jpg" rel="lightbox[pics-1188295392]" title="Alkoholmissbrauch und Genesung"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/08/alkohol.thumbnail.jpg" width="160" height="120" alt="Alkoholmissbrauch und Genesung" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Alkoholkranke Patienten </strong>haben nach Operationen ein erh&#246;htes Komplikationsrisiko. Sie entwickeln h&#228;ufiger Blutungen, Infektionen,
Herzrhythmus- oder Wundheilungsst&#246;rungen. Einer aktuellen Untersuchung aus der Berliner Charité zufolge lassen sich die Risiken durch eine stressmindernde ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/08/alkohol.jpg" rel="lightbox[pics-1188295392]" title="Alkoholmissbrauch und Genesung"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/08/alkohol.thumbnail.jpg" width="160" height="120" alt="Alkoholmissbrauch und Genesung" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Alkoholkranke Patienten </strong>haben nach Operationen ein erh&#246;htes Komplikationsrisiko. Sie entwickeln h&#228;ufiger Blutungen, Infektionen,<br />
Herzrhythmus- oder Wundheilungsst&#246;rungen. Einer aktuellen Untersuchung aus der Berliner Charité zufolge lassen sich die Risiken durch eine stressmindernde Behandlung senken. Details der Studie und Konsequenzen f&#252;r die behandelnden &#196;rzte wird Kongresspr&#228;sidentin Professor Dr. med. Claudia Spies auf der Vorab-Pressekonferenz am 4. September anl&#228;sslich des HAI 2007 in Berlin vorstellen.</p>
<p><strong>Jeder sechste Patient</strong>, der sich an der Charité einer Operation unterzieht, ist der Untersuchung zufolge alkoholkrank. Diese Patienten leiden nach einer Operation unter deutlich mehr Stress. &#0187;Wir k&#246;nnen dies bis zu drei Tage nach der Operation an dem hohen Anteil des Stresshormons Cortisol im Blut der Patienten sehen&#0171;, berichtet Professor Claudia Spies, Direktorin der Klinik f&#252;r An&#228;sthesiologie und operative Intensivmedizin an der Charité. &#0187;Cortisol schw&#228;cht das Immunsystem der Patienten und tr&#228;gt so zu den postoperativen Komplikationen bei.&#0171; Die immunschw&#228;chende Wirkung des Alkohols k&#246;nne bereits durch chronisches Trinken von 1,5 Litern Bier pro Tag ausgel&#246;st werden.</p>
<p><strong>Ihre Untersuchung </strong>zeigt erstmals, dass stressmindernde Schmerzmittel die Infektionsrate bei alkoholkranken Patienten senken. Dadurch verk&#252;rzt sich die Behandlungsdauer auf der Intensivstation im Schnitt um neun Tage. &#0187;Die behandelnden &#196;rzte m&#252;ssen Alkohol als Risikofaktor in der operativen Medizin k&#252;nftig noch st&#228;rker ber&#252;cksichtigen&#0171;, fordert Spies.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><strong>Hauptstadtkongress der DGAI f&#252;r An&#228;sthesiologie und Intensivtherapie (HAI 2007)</strong>13. bis 15. September 2007, bcc Berliner Congress Center</p>
<p><strong>VORAB-PRESSEKONFERENZ</strong>DIENSTAG, 4. SEPTEMBER 2007, 11.00 BIS 12.00 UHR, TAGUNGSZENTRUM IM HAUS DER BUNDESPRESSEKONFERENZ, SCHIFFBAUERDAMM 40, 10117 BERLIN</p>
<p><strong>Ihre Themen und Referenten:</strong></p>
<p>* Alkoholmissbrauch: Welche Folgen gibt es f&#252;r die Genesung nach Operationen?<br />
An&#228;sthesiologie &#8211; Zwischen Innovation und Dienstleistung</p>
<p>Professor Dr. med. Claudia Spies, Kongresspr&#228;sidentin HAI 2007, Direktorin der Klinik f&#252;r An&#228;sthesiologie und operative Intensivmedizin an der Charité, Campus Virchow-Klinikum und Campus Mitte, Berlin</p>
<p>* Adipositas und OP: Zus&#228;tzliche Risiken? Zus&#228;tzliche Kosten?</p>
<p>Professor Dr. med. Jochen Strau&#223;, Chefarzt der Klinik f&#252;r An&#228;sthesiologie, Helios Klinikum Berlin-Buch, Berlin</p>
<p>* Ultraschall-gesteuerte Hilfen f&#252;r An&#228;sthesiologie und Intensivmedizin:<br />
Wie profitiert der Patient davon?</p>
<p>PD Dr. med. Thomas Volk, Stellvertretender Direktor der Klinik f&#252;r An&#228;sthesiologie und Operative Intensivmedizin am Campus Mitte, Berlin</p>]]></content:encoded>
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		<title>Magnet-Impulse aufs Gehirn: Welche Hirn-Regionen arbeiten zuammen?</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2007/08/07/magnet-impulse-aufs-gehirn-welche-hirn-regionen-arbeiten-zuammen/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Aug 2007 15:38:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/08/hirnbild_pig_inter.jpg" rel="lightbox[pics-1186500593]" title="Blau gegen rot dargestellt sind die ver&#228;nderten Hirnaktivit&#228;ren auf der rechten Seite des Gehirns beim »Uhren-Test« im MRT. Foto: Baudewig"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/08/hirnbild_pig_inter.thumbnail.jpg" width="160" height="100" alt="Blau gegen rot dargestellt sind die ver&#228;nderten Hirnaktivit&#228;ren auf der rechten Seite des Gehirns beim »Uhren-Test« im MRT. Foto: Baudewig" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Mit starken Magnet-Impulsen durch den Sch&#228;del w&#228;hrend der funktionellen Magnetresonanz-Tomographie (fMRT) untersuchen G&#246;ttinger Forscher das "Gehirn beim Verarbeiten r&#228;umlicher Seh-Eindr&#252;cke". </strong>

<strong>(umg) Um das "Gehirn beim Denken" </strong>zu beobachten, reicht Wissenschaftlern am Universit&#228;tsklinikum G&#246;ttingen die funktionelle Magnetresonanz-Tomographie (fMRT) nicht mehr aus. Die Forschergruppe MR-Forschung in der Neurologie und Psychiatrie (Leiter: Dr. Peter Dechent) "schockt" das denkende Gehirn freiwilliger Versuchspersonen mit Magnet-Impulsen durch die Sch&#228;deldecke, w&#228;hrend die Versuchspersonen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/08/hirnbild_pig_inter.jpg" rel="lightbox[pics-1186500593]" title="Blau gegen rot dargestellt sind die ver&#228;nderten Hirnaktivit&#228;ren auf der rechten Seite des Gehirns beim »Uhren-Test« im MRT. Foto: Baudewig"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/08/hirnbild_pig_inter.thumbnail.jpg" width="160" height="100" alt="Blau gegen rot dargestellt sind die ver&#228;nderten Hirnaktivit&#228;ren auf der rechten Seite des Gehirns beim »Uhren-Test« im MRT. Foto: Baudewig" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Mit starken Magnet-Impulsen durch den Sch&#228;del w&#228;hrend der funktionellen Magnetresonanz-Tomographie (fMRT) untersuchen G&#246;ttinger Forscher das &#0187;Gehirn beim Verarbeiten r&#228;umlicher Seh-Eindr&#252;cke&#0171;. </strong></p>
<p><strong>(umg) Um das &#0187;Gehirn beim Denken&#0171; </strong>zu beobachten, reicht Wissenschaftlern am Universit&#228;tsklinikum G&#246;ttingen die funktionelle Magnetresonanz-Tomographie (fMRT) nicht mehr aus. Die Forschergruppe MR-Forschung in der Neurologie und Psychiatrie (Leiter: Dr. Peter Dechent) &#0187;schockt&#0171; das denkende Gehirn freiwilliger Versuchspersonen mit Magnet-Impulsen durch die Sch&#228;deldecke, w&#228;hrend die Versuchspersonen in der MRT-R&#246;hre liegen. Die Magnetstimulation st&#246;rt das Gehirn kurzzeitig &#0187;bei der Arbeit&#0171;, w&#228;hrend die Probanden in der MRT-R&#246;hre Bilder ansehen und Kn&#246;pfe dr&#252;cken. F&#252;r die Teilnehmer ist das Verfahren unbedenklich und ohne Nebenwirkungen.</p>
<blockquote><p><strong>Die gut platzierten,</strong> kurzen Magnet-Impulse durch den Sch&#228;del (transkraniale Magnetstimulation, TMS) unterbrechen kurzzeitig und r&#228;umlich begrenzt die Aktivit&#228;t des betroffenen Gehirn-Bereiches (funktionelle L&#228;sion). Ist die Versuchsperson in der MRT-R&#246;hre gerade dabei, einen Seh-Eindruck zu verarbeiten, kann ein gezielter Magnet-Impuls auf das Sehzentrum die Auswertung der Bild-Information verz&#246;gern. L&#246;sen die Versuchspersonen eine Aufgabe langsamer, wird deutlich, dass eine wichtige Hirnregion getroffen wurde. In Versuchsreihen k&#246;nnen die Forscher so erfahren, welche Hirn-Regionen in welcher Reihenfolge an welchem Denkprozess aktiv beteiligt sind. Die fMRT-Bilder zeigen zus&#228;tzlich, welche weiteren Hirnregionen &#0187;zusehen, aber nicht mitarbeiten&#0171;. </p></blockquote>
<p><strong>Weltweit nutzen nur </strong>drei Labore die Kombination von funktioneller Magnetresonanz-Tomographie und transkranialer Magnetstimulation. &#0187;Auch wir hatten enormen Respekt vor den technischen Anforderungen. Die Magnet-Kr&#228;fte addieren sich. Wir wussten nicht: bauen wir eine magnetische Kanone?&#0171;, sagt Dr. J&#252;rgen Baudewig, Leiter des Forschungsprojektes. Baudewig testete das System deshalb zuerst an sich selbst. Es ging gut.</p>
<blockquote><p><strong>Erstmals hat das </strong>Team um Dr. Baudewig die fMRT- und die TMS-Methode jetzt in einem Forschungsprojekt kombiniert. Die Ergebnisse des &#0187;Uhren-Tests&#0171; sind im M&#228;rz 2007 in der Internet-Version der Zeitschrift &#0187;Cerebral Cortex&#0171; erschienen. Testpersonen in der MRT-R&#246;hre sahen f&#252;r einen kurzen Moment das Bild einer Uhr. Je nachdem, in welchem Winkel die Uhrzeiger zueinander standen, sollten die Testpersonen einen von zwei Kn&#246;pfen dr&#252;cken. Zus&#228;tzlich gaben die Wissenschaftler kurz nach dem Bild einen Magnet-Impuls auf eine Hirnregion, die, beidseitig unter der Sch&#228;deldecke, f&#252;r die r&#228;umliche Koordination zust&#228;ndig ist (parietaler Cortex).</p></blockquote>
<p><strong>Bei Magnet-Impulsen </strong>auf die linke Seite des Sch&#228;dels waren die Testpersonen genauso schnell am richtigen Knopf wie ohne Impuls. Wurde aber der parietale Cortex auf der rechten Seite &#0187;beim Denken gest&#246;rt&#0171;, dr&#252;ckten die Textpersonen den richtigen Knopf erst mit kurzer Verz&#246;gerung. &#0187;Offenbar ist nur der rechte parietale Cortex an der r&#228;umlichen Koordinations-Aufgabe beteiligt. Die linke Seite sieht nur zu. Diese Erkenntnis h&#228;tten wir mit der funktionellen Magnetresonanz-Tomographie allein nicht gewinnen k&#246;nnen&#0171;, sagt Dr. Baudewig.</p>
<p><strong>F&#252;r die Zukunft hoffen </strong>die Forscher durch die Kombination von fMRT und TMS auf grundlegende Erkenntnisse &#252;ber die Funktion des Gehirns. &#0187;Interessant ist beispielsweise, warum manche Menschen auf einer Seite ihres Gesichtsfeldes nichts sehen, obwohl Augen, Nervenbahnen und Gehirn intakt scheinen. Mit der fMRT-Technik allein l&#228;sst sich das nicht beantworten&#0171;, sagt Dr. Baudewig. Weiterhin hoffen die Forscher, Ausf&#228;lle bestimmter Hirnregionen, die durch Unf&#228;lle oder Krankheit entstanden sind, &#0187;nachzustellen&#0171;. Durch &#0187;scheinbare Sch&#228;digungen&#0171; (virtuelle L&#228;sionen) des Gehirns gesunder Versuchspersonen k&#246;nnte man mit Hilfe der fMRT und TMS-Technik diese Krankheiten simulieren und somit ihre Ursachen und Auswirkungen untersuchen.</p>
<p><strong>Die Forschergruppe</strong> MR-Forschung in der Neurologie und Psychiatrie wird gleicherma&#223;en von der Max-Planck-Gesellschaft und von der Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen, Georg-August-Universit&#228;t, gef&#246;rdert.</p>
<blockquote><p><strong>WEITERE INFORMATIONEN</strong><br />
Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen, Georg-August-Universit&#228;t und<br />
Max-Planck-Institut f&#252;r biophysikalische Chemie<br />
Forschergruppe MR-Forschung in der Neurologie und Psychologie<br />
Dr. J&#252;rgen Baudewig, Telefon 0551/39-13131,<br />
E-Mail: <a href="mailto:jbaudew@gwdg.de">jbaudew@gwdg.de</a></p></blockquote>]]></content:encoded>
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		<title>Schneller lernen, Angst zu verlernen</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2007/07/18/schneller-lernen-angst-zu-verlernen/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2007 10:12:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indikation/Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Klinische Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung/Universitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Indikation-Therapie]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/unigottingen.gif" rel="lightbox[pics-1184753246]" title="Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/unigottingen.thumbnail.gif" width="160" height="133" alt="Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>G&#246;ttinger Forscher finden neue Ans&#228;tze zur schnelleren Behandlung posttraumatischer Belastungsst&#246;rungent: Wirkstoffe helfen M&#228;usen, schneller wieder Vertrauen zu fassen. </strong>

<strong>Traumatische Erlebnisse </strong>k&#246;nnen sich so sehr "in das Gehirn einbrennen", dass die Betroffenen auch in harmlosen Situationen Panikattacken bekommen. Nur langwierige Psychotherapie hilft bisher, Patienten mit posttraumatischen Belastungsst&#246;rungen von der Harmlosigkeit der Angst ausl&#246;senden Situationen zu &#252;berzeugen. Forscher um Dr. André Fischer, Leiter der Nachwuchsgruppe Experimentelle Neuropathologie am...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/unigottingen.gif" rel="lightbox[pics-1184753246]" title="Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/unigottingen.thumbnail.gif" width="160" height="133" alt="Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>G&#246;ttinger Forscher finden neue Ans&#228;tze zur schnelleren Behandlung posttraumatischer Belastungsst&#246;rungent: Wirkstoffe helfen M&#228;usen, schneller wieder Vertrauen zu fassen. </strong></p>
<p><strong>Traumatische Erlebnisse </strong>k&#246;nnen sich so sehr &#0187;in das Gehirn einbrennen&#0171;, dass die Betroffenen auch in harmlosen Situationen Panikattacken bekommen. Nur langwierige Psychotherapie hilft bisher, Patienten mit posttraumatischen Belastungsst&#246;rungen von der Harmlosigkeit der Angst ausl&#246;senden Situationen zu &#252;berzeugen. Forscher um Dr. André Fischer, Leiter der Nachwuchsgruppe Experimentelle Neuropathologie am European Neuroscience Institute G&#246;ttingen (ENI-G), haben jetzt einen Weg gefunden, bei M&#228;usen das Gehirn so zu beeinflussen, dass die Tiere schneller wieder Vertrauen fassen. Neue Wirkstoffe k&#246;nnten die Therapie von Menschen mit erlernter Furcht und Phobien, etwa Spinnenangst, H&#246;henangst oder Kriegstrauma, deutlich verk&#252;rzen. Die Ergebnisse sind am 15. Juli 2007 in der Online-Ausgabe der Zeitschrift Nature Neuroscience erschienen. </p>
<blockquote><p><strong>Manche Menschen </strong>setzen sich nach einem Autounfall schnell wieder hinter das Steuer. Andere trauen sich nie wieder und leiden auch in anderen Situationen unter Panikattacken. Das Gehirn dieser Personen durchlebt immer wieder die Angst, die es mit dem unangenehmen Ereignis in Zusammenhang bringt. Oft kommen die Panikattacken wie von selbst, ohne dass die Betroffenen wissen, warum. Behandelt werden posttraumatische Belastungsst&#246;rungen bisher durch scheinbare oder reale Konfrontationen mit der angstausl&#246;senden Situation. Das Gehirn soll &#0187;umprogrammiert&#0171; werden und die Situation als harmlos &#0187;neu abspeichern&#0171;. Viele psychotherapeutische Sitzungen sind daf&#252;r n&#246;tig.</p></blockquote>
<p><strong>Was auf molekularer</strong> Ebene im Gehirn passiert, wenn ein Erlebnis zum Trauma wird, haben Dr. André Fischer und seine Mitarbeiterin, Dr. Farahnaz Sanabenesi, zusammen mit Forschern von der Northwestern Universit&#228;t in Chicago, der Harvard University und dem Massachusetts Institute of Technology in Boston, Massachusetts, herausgefunden: Angst ausl&#246;sende Erlebnisse aktivieren vor&#252;bergehend ein Protein mit dem Namen Cdk5 im Hippocampus, dem Zentrum f&#252;r die Speicherung von Erinnerungen. Innerhalb weniger Stunden &#0187;brennt&#0171; das Gehirn die Erfahrung als Trauma im Ged&#228;chtnis fest. Damit das Gehirn die belastende Situation in der Therapie als &#0187;doch nicht schlimm&#0171; neu abspeichern kann, muss die Aktivit&#228;t von Cdk5 vor&#252;bergehend unterdr&#252;ckt werden. </p>
<blockquote><p><strong>Im Experiment </strong>erhielten M&#228;use einen leichten Elektroschock an den F&#252;&#223;en, wenn sie zum ersten Mal einen bestimmten Raum betraten. Danach durften die traumatisierten M&#228;use mehrere Male in den Raum, allerdings ohne Elektroschock. M&#228;use mit erh&#246;hter Cdk5-Aktivit&#228;t im Gehirn brauchten l&#228;nger als normale M&#228;use, um wieder neu Vertrauen zu fassen. &#0187;Die Cdk5-Aktivit&#228;t verhindert das Ausl&#246;schen erlernter Angst. Dies geschieht mindestens zum Teil dadurch, dass aktiviertes Cdk5 ein anderes Protein an seiner Aktivit&#228;t behindert. Wenn wir Cdk5 unterdr&#252;cken oder gar eine gegenl&#228;ufige Kraft aktivieren, lernen unsere M&#228;use sehr schnell, dass keine Gefahr mehr besteht. Die erlernte Furcht wird ausgel&#246;scht. Wenn wir Cdk5 dagegen sehr stark aktivieren, lernen die Tiere praktisch nie, dass keine Gefahr mehr besteht&#0171;, sagt Dr. André Fischer.</p></blockquote>
<p><strong>Eine Reihe von </strong>Wirkstoffen ist bereits bekannt, die auf verschiedene Komponenten des Cdk5-Signalweges einwirken. &#0187;Bis die besten dieser Wirkstoffe<br />
identifiziert sind und f&#252;r die Therapie von posttraumatischen Belastungsst&#246;rungen am Menschen getestet werden k&#246;nnen, vergehen allerdings noch mehrere Jahre&#0171;, so Fischer. </p>
<p>Das European Neurosciences Institute G&#246;ttingen (ENI-G) besteht seit Juni 2003 und vereint derzeit f&#252;nf Forschergruppen. Sie werden durch die Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen, Georg-August-Universit&#228;t, und die Max-Planck-Gesellschaft gef&#246;rdert. Die Neurowissenschaften sind ein ausgewiesener Schwerpunkt am interdisziplin&#228;ren Forschungsstandort G&#246;ttingen.</p>
<blockquote><p><strong>WEITERE INFORMATIONEN: </strong><br />
European Neuroscience Institute G&#246;ttingen (ENI-G)<br />
Nachwuchsgruppe Experimentelle Neuropathologie<br />
Dr. Andre Fischer, Telefon +49 / 551 / 39-10378<br />
<a href="mailto:Andre.Fischer@mpi-mail.mpg.de ">Andre.Fischer@mpi-mail.mpg.de </a><br />
Grisebachstr. 5, D-37077 G&#246;ttingen</p></blockquote>]]></content:encoded>
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		<title>Fr&#252;he Rheuma-Therapie kann Gelenkfunktion erhalten</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jul 2007 11:23:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indikation/Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Klinische Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[DZKF Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Indikation-Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung/Universitäten]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/prof-dr-med-burmester.jpg" rel="lightbox[pics-1184584756]" title="Professor Gerd Burmester, Berliner Charité"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/prof-dr-med-burmester.jpg" width="84" height="120" alt="Professor Gerd Burmester, Berliner Charité" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Echtes Gelenkrheuma </strong>f&#252;hrt zu einer fortschreitenden Zerst&#246;rung der Gelenke. Um dies zu verhindern, setzen die &#196;rzte heute auf eine fr&#252;hzeitige Behandlung. Ihnen steht eine zunehmende Zahl von Medikamenten zur Verf&#252;gung. Die bisherigen Erfahrungen machen die Experten zuversichtlich, die in der Fachzeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2007) einen aktuellen &#220;berblick &#252;ber die derzeitige Behandlung geben.

<strong>Im Fr&#252;hstadium</strong> k&#246;nne es sehr schwierig sein, die Rheumatoide Arthritis, wie die &#196;rzte das „echte“ Rheuma nennen, von anderen Gelenkbeschwerden ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/prof-dr-med-burmester.jpg" rel="lightbox[pics-1184584756]" title="Professor Gerd Burmester, Berliner Charité"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/prof-dr-med-burmester.jpg" width="84" height="120" alt="Professor Gerd Burmester, Berliner Charité" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Echtes Gelenkrheuma </strong>f&#252;hrt zu einer fortschreitenden Zerst&#246;rung der Gelenke. Um dies zu verhindern, setzen die &#196;rzte heute auf eine fr&#252;hzeitige Behandlung. Ihnen steht eine zunehmende Zahl von Medikamenten zur Verf&#252;gung. Die bisherigen Erfahrungen machen die Experten zuversichtlich, die in der Fachzeitschrift &#0187;DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift&#0171; (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2007) einen aktuellen &#220;berblick &#252;ber die derzeitige Behandlung geben.</p>
<p><strong>Im Fr&#252;hstadium</strong> k&#246;nne es sehr schwierig sein, die Rheumatoide Arthritis, wie die &#196;rzte das „echte“ Rheuma nennen, von anderen Gelenkbeschwerden zu unterscheiden, berichtet Professor Gerd Burmester von der Berliner Charité. Fr&#252;her waren die Gelenke oft bereits unumkehrbar zerst&#246;rt, wenn wir uns der Diagnose sicher waren, erinnert sich der Direktor des dortigen Rheumazentrums. Ein Grund: Der Rheumafaktor, fr&#252;her ein wichtiges Diagnosekriterium, ist sehr unzuverl&#228;ssig, da er h&#228;ufig auch bei Gesunden im Blut nachweisbar ist. Eine deutliche Verbesserung haben hier neue Tests gebracht, sagt Professor Burmester. Sie weisen Antik&#246;rper (Anti-CCP und Anti-MCV) nach, die praktisch nur bei Rheumakranken im Blut vorhanden sind.</p>
<p><strong>Damit wird </strong>es m&#246;glich, die Krankheit fr&#252;hzeitig zu behandeln, wobei zunehmend auch sogenannte biologische Medikamente (Biologicals) zum Einsatz kommen. Diese Medikamente greifen gezielt in die Gelenkentz&#252;ndung ein. Die &#196;rzte k&#246;nnen heute zwischen mehreren Wirkstoffen (Etanercept, Infliximab, Adalimumab, Rituximab) w&#228;hlen, so dass sich f&#252;r fast jeden Patienten ein passendes Medikament findet. Derzeit d&#252;rfen die meisten Biologicals erst eingesetzt werden, wenn andere Mittel versagt haben. Dies k&#246;nnte sich aber &#228;ndern, wenn die laufenden Studien, wie Professor Burmester hofft, erfolgreich sein sollten. </p>
<p><strong>Dies k&#246;nnte</strong> viele Rheumapatienten auf Dauer vor Gelenkzerst&#246;rungen sch&#252;tzen. Doch der Rheumatologe bleibt vorsichtig: Die Medikamente k&#246;nnen die Rheumatoide Arthritis aufhalten, aber nicht heilen. Deshalb m&#252;ssen die Patienten immer wieder mit den Medikamenten behandelt werden, deren langfristige Sicherheit noch nicht bekannt ist. Professor Burmester fordert deshalb eine regelm&#228;&#223;ige Untersuchung der Patienten, um etwaige Komplikationen rechtzeitig zu erkennen.</p>
<blockquote><p>G. R. Burmester, E. Feist:<br />
Rheumatologie 2007.<br />
DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift 2007; 132 (25/26): S. 1396-1398 </p></blockquote>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Neue DZKF Ausgabe 7/8</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2007/07/12/165/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jul 2007 14:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angebote]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Indikation/Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Klinische Forschung]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorausblick]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/01_titelseite_7-8_2007-voor_blog.jpg" rel="lightbox[pics29]" title="DZKF Ausgabe 7/8"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/01_titelseite_7-8_2007-voor_blog.thumbnail.jpg" width="113" height="160" alt="DZKF Ausgabe 7/8" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Die DZKF ist </strong>die einzige deutschsprachige Publikation, die sich der klinischen Forschung und Innovationen im Gesundheitssystem verpflichtet hat. Umfassend und kompetent informiert eine profilierte Redaktion zweimonatlich &#252;ber alle wichtigen und aktuellen Aspekte zu diesem Themenkreis. Und f&#252;r renommierte Gastautoren aus Wissenschaft, Industrie und der &#196;rzteschaft bietet sie ein Forum, in dem...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/01_titelseite_7-8_2007-voor_blog.jpg" rel="lightbox[pics29]" title="DZKF Ausgabe 7/8"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/01_titelseite_7-8_2007-voor_blog.thumbnail.jpg" width="113" height="160" alt="DZKF Ausgabe 7/8" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Die DZKF ist </strong>die einzige deutschsprachige Publikation, die sich der klinischen Forschung und Innovationen im Gesundheitssystem verpflichtet hat. Umfassend und kompetent informiert eine profilierte Redaktion zweimonatlich &#252;ber alle wichtigen und aktuellen Aspekte zu diesem Themenkreis. Und f&#252;r renommierte Gastautoren aus Wissenschaft, Industrie und der &#196;rzteschaft bietet sie ein Forum, in dem durchaus auch kontroverse Standpunkte manifestiert werden. Die DZKF konnte sich damit mehr und mehr als Pflichtlekt&#252;re von Pr&#252;f&#228;rzten und der interessierten &#196;rzteschaft, Clinical Research Professionals sowie der F&#252;hrungskr&#228;fte in der klinischen Forschung etablieren.</p>
<p><strong>Die neue Ausgabe der DZKF 7/8 ist erschienen! </strong></p>
<p>Lassen Sie sich die interessanten und thematisch breit gef&#228;cherten Beitr&#228;ge der aktuellen Druckausgabe ans Herz legen, wie immer ohne Anspruch auf Vollst&#228;ndigkeit. Wir informieren Sie &#252;ber die rechtlichen Grundlagen f&#252;r Schadensersatzanspr&#252;che von Patienten in klinischen Pr&#252;fungen, &#252;ber radiologische Innovationen bei der Behandlung von Lungentumoren, &#252;ber Neues aus Kardiologie, Chirurgie und Immunologie und aufgrund der medizinischen Relevanz auch erneut &#252;ber die Behandlung des Mammakarzinoms. Last but not least verschaffen Ihnen unsere Autoren interessante Einblicke in die verbl&#252;ffenden M&#246;glichkeiten einer neuen Befundungssoftware aber auch in die Probleme bei der Archivierung elektronischer Studiendokumente.<br />
In diesem Sinne w&#252;nsche wir Ihnen eine interessante Lekt&#252;re<br />
Ihre Redaktion,<br />
Francois Geelen</p>
<blockquote><p>
<i><strong>Schauen Sie doch rein! <a href="http://www.DZKF.de">www.DZKF.de</a></strong></i>
</p></blockquote>
<p>PS: <strong>TIPP! Wenn Sie die Zeitschrift abonnieren </strong>und sich bei der <a href="http://www.DZKF-Weiterbildung.de ">www.DZKF-Weiterbildung.de </a>(kostenlos) anmelden, bekommen <strong>Sie 10% Rabatt</strong></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Thieme startet Fortbildungskonzept f&#252;r Krankenh&#228;user</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2007/07/11/thieme-startet-fortbildungskonzept-fuer-krankenhaeuser/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jul 2007 21:49:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/asklepios.jpg" rel="lightbox[pics-1184189938]" title="Asklepios"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/asklepios.jpg" width="106" height="100" alt="Asklepios" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Asklepios Kliniken lizenzieren als erster Krankenhauskonzern Certified Nursing Education (CNE) f&#252;r ihre Pflegekr&#228;fte</strong>

<strong>Das neue multimediale Fortbildungskonzept </strong>Certified Nursing Education (CNE) bietet ab sofort Pflegekr&#228;ften zertifizierte Fortbildungsm&#246;glichkeiten. Entwickelt wurde CNE vom Georg Thieme Verlag in Anlehnung an das CME-Modell in der &#228;rztlichen Fortbildung. Asklepios hat sich als erster der gro&#223;en Klinikkonzerne...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/asklepios.jpg" rel="lightbox[pics-1184189938]" title="Asklepios"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2007/07/asklepios.jpg" width="106" height="100" alt="Asklepios" class="imageframe imgalignleft" /></a><strong>Asklepios Kliniken lizenzieren als erster Krankenhauskonzern Certified Nursing Education (CNE) f&#252;r ihre Pflegekr&#228;fte</strong></p>
<p><strong>Das neue multimediale Fortbildungskonzept </strong>Certified Nursing Education (CNE) bietet ab sofort Pflegekr&#228;ften zertifizierte Fortbildungsm&#246;glichkeiten. Entwickelt wurde CNE vom Georg Thieme Verlag in Anlehnung an das CME-Modell in der &#228;rztlichen Fortbildung. Asklepios hat sich als erster der gro&#223;en Klinikkonzerne in Deutschland f&#252;r das Fortbildungskonzept CNE entschieden. Tausende Pflegekr&#228;fte der Asklepios Kliniken k&#246;nnen das multimediale Angebot von nun an im Intranet nutzen. </p>
<p><strong>Die Qualit&#228;t der Pflege</strong> ist f&#252;r viele Patienten entscheidend, wenn sie die Versorgungsleistungen eines Krankenhauses beurteilen. Angesichts des rasanten medizinischen Fortschritts ist deshalb auch f&#252;r die Pflege kontinuierliche Fortbildung unabdingbar. Inhaltlich hat der Georg Thieme Verlag CNE entwickelt. Ein vernetztes Medienangebot aus Fachzeitschrift, Magazin, Online-Plattform, Expertenrat und Seminaren garantiert die kontinuierliche Fortbildung der Pflegenden. Der Deutsche Pflegerat e.V. (DPR) hat CNE als offizielle Bildungsma&#223;nahme zertifiziert. </p>
<p><strong>Als erster Krankenhauskonzern</strong> unterzeichnete Asklepios einen Kooperationsvertrag mit Thieme f&#252;r die Nutzung des zertifizierten Fortbildungskonzepts. Mit der Vereinbarung hat Asklepios Zugriff auf CNE. Damit setzt sich der Konzern f&#252;r eine qualitativ hochwertige Pflege und die kontinuierliche Fortbildung seiner Mitarbeiter ein. „Das CNE-Konzept von Thieme bietet unseren rund 13.000 examinierten Pflegekr&#228;ften die M&#246;glichkeit, sich bequem via Internet kostenlos, kontinuierlich und zielgerichtet zu ihrer Profession auf dem Laufenden zu halten“, erl&#228;utert Walburga Sprenger, Leiterin Zentrale Dienste Pflegemanagement, Aus- und Weiterbildung der Asklepios Kliniken. „Fr&#252;her galt das Krankenpflegeexamen als lebenslanger Nachweis f&#252;r fachliche Kompetenz. Das ist heute &#252;berholt: Die vielschichtigen T&#228;tigkeitsbereiche in der Pflege erfordern lebenslanges Lernen. Wir liefern Asklepios mit CNE ein Instrument, mit dem sie die Qualit&#228;t ihrer Dienstleistung optimieren und zukunfts- und wettbewerbsf&#228;hig bleiben,“ erkl&#228;rt Martin Spencker, Verlagsleiter Ausbildung beim Georg Thieme Verlag. </p>
<p><strong>Thieme Verlagsgruppe</strong></p>
<blockquote><p>Die Thieme Verlagsgruppe geh&#246;rt zu den gro&#223;en deutschen Medienunternehmen im Bereich der Fachinformation. Die 850 Mitarbeiter der Verlagsgruppe sind unter anderem an den Standorten Stuttgart, Dehli und New York in acht aktiven Firmen t&#228;tig: Dazu geh&#246;ren neben einem Verbund aus Verlagen, Dienstleister im Gesundheitswesen, eine Versandbuchhandlung und eine Mediaagentur. Den thematischen Schwerpunkt aller Aktivit&#228;ten bildet die Medizin. Thieme ver&#246;ffentlicht 130 Fachzeitschriften und &#252;ber 500 Neuerscheinungen pro Jahr. </p></blockquote>
<p><strong>Asklepios</strong></p>
<blockquote><p>Asklepios ist eine der f&#252;hrenden internationalen Klinikketten. Die Gruppe tr&#228;gt Verantwortung f&#252;r mehr als 90 Einrichtungen, &#252;ber 30 Tageskliniken, 20.000 Betten und 34.000 Mitarbeiter in Deutschland, Europa, den USA und k&#252;nftig China. J&#228;hrlich vertrauen rund eine Million Patienten ihre Gesundheit Asklepios an. Mit diesen Kennzahlen und einer Umsatzverantwortung von rund 2,3 Milliarden Euro in der Gesamtgruppe ist Asklepios die gr&#246;&#223;te private Klinikkette in der Bundesrepublik und in Europa. Die Asklepios Kliniken in Hamburg sind mit rund 11.000 Mitarbeitern der gr&#246;&#223;te private Arbeitgeber in der Hansestadt, dem bedeutendsten Klinikmarkt Deutschlands. </p></blockquote>
<p><strong>Pressekontakt f&#252;r R&#252;ckfragen:</strong> </p>
<p>Anne-Katrin D&#246;bler<br />
Thieme Verlagsgruppe<br />
Presse- und &#214;ffentlichkeitsarbeit<br />
Tel: 0711 8931 115<br />
Fax: 0711 8931 167<br />
E-Mail: <a href="mailto:anne.doebler@thieme.de">anne.doebler@thieme.de</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Explosion der Alzheimer-Fallzahlen</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jun 2007 11:59:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Niedergelassene &#196;rzte w&#228;ren gut beraten, sich eingehender mit der Diagnose von Alzheimer zu befassen: Experten erwarten bis 2050 eine wahre Explosion der Fallzahlen. Auch Deutschland ist betroffen. 
Die Prognosen der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health d&#252;rften nicht nur der deutschen Gesundheitsministerin den Angstschwei&#223; auf die Stirn treiben. Schon in 33 Jahren werden vermutlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Niedergelassene &#196;rzte </strong>w&#228;ren gut beraten, sich eingehender mit der Diagnose von Alzheimer zu befassen: Experten erwarten bis 2050 eine wahre Explosion der Fallzahlen. Auch Deutschland ist betroffen. </p>
<p><strong>Die Prognosen der</strong> Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health d&#252;rften nicht nur der deutschen Gesundheitsministerin den Angstschwei&#223; auf die Stirn treiben. Schon in 33 Jahren werden vermutlich mehr als 106 Millionen Menschen weltweit an Morbus Alzheimer leiden &#8211; von denen rund 43 Prozent auf eine intensive Pflege und Betreuung angewiesen sein d&#252;rften. Die am 10. Juni in Washington von Ron Brookmeyer, Professor f&#252;r Biostatistik an der Bloomberg School of Public Health, auf der &#0187;Second Alzheimer&#8217;s Association International Conference on Prevention of Dementia&#0171; vorgestellte Studie zeigt, dass im Jahr 2050 einer von 85 Erdenb&#252;rgern an der neurodegenerativen Erkrankung leiden wird. </p>
<blockquote><p><strong>30.000 Euro zu Lasten der Familie </strong><br />
Die Implikationen f&#252;r die betroffenen Gesundheitssysteme sind enorm &#8211; auch hierzulande. Bereits ein am 19. September vergangenen Jahres vorgestelltes Papier, das der an der Forschungsstelle f&#252;r Sozialrecht und Gesundheits&#246;konomie der Universit&#228;t Bayreuth lehrende Professor Peter Oberender vorstellte, offenbarte die Brisanz in Punkto Alzheimer. </p></blockquote>
<p><strong>Dass schon heute</strong> rund 650.000 Menschen, immerhin 72 Prozent aller Demenzkranken, an Morbus Alzheimer leiden, ist zwar kein Novum. Weitaus weniger bekannt hingegen ist unter &#196;rzten indes, welche sozio&#246;konomischen Folgen daraus resultieren. So kommen pro Alzheimer-Patient und Jahr Oberender zufolge insgesamt 43.800 Euro an volkswirtschaftlichen Kosten zustande. Nahezu 30.000 Euro davon berappt die Familie des Betroffenen, mit 67.9 Prozent tr&#228;gt sie den gr&#246;&#223;ten Teil der anfallenden Gesamtkosten f&#252;r die Betreuung des Erkrankten. An zweiter Stelle steht die gesetzliche Pflegeversicherung (GPV), denn 12.965 Euro (29,6 Prozent) stammen aus diesem Topf. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV), rechnet Oberender vor, beteiligt sich mit 1095 Euro je Alzheimer-Patient &#8211; und bildet mit 2,5 Prozent das Schlusslicht der drei Finanzierungsquellen. </p>
<p><strong>Im Sog der Kostenexplosion </strong></p>
<blockquote><p><strong>Dabei ist das </strong>f&#252;r die betroffenen Familien noch nicht einmal die schlimmste Statistik. Schl&#252;sselt man n&#228;mlich die Kostenbeteiligung nicht nur nach Tr&#228;gern, sondern auch nach dem Schweregrad der Erkrankung auf, gelangt man zu einem be&#228;ngstigenden Bild. Mehr als 70.000 Euro bringen beispielsweise Angeh&#246;rige f&#252;r die Pflege und Betreuung auf, wenn der Patient einen MMSE-Score aufweist, der kleiner als 10 ist. In diesem Fall betr&#228;gt die Belastung der GKV nur noch 700 Euro, w&#228;hrend die GPV immerhin rund 24.000 zuschie&#223;t. </p></blockquote>
<p><strong>F&#252;r die Volkswirtschaft</strong> sieht die Bilanz so aus: Rund 18 Milliarden Euro machen die direkten Gesamtkosten bei neurodegenerativen Erkrankungen aus, wobei die medizinische Versorgung inklusive Medikamente lediglich 10 Prozent dieser Summe stellen. Bezieht man auch die Pflegekosten &#8211; direkt und indirekt &#8211; ein, kommt man schon heute auf eine Summe von 40 Milliarden Euro pro Jahr. </p>
<blockquote><p><strong>Bioinformatiker Brookmeyer</strong> indes geht von einer Vervierfachung der globalen Fallzahlen bis 2050 aus. Dabei setzt der Amerikaner jene Parameter ein, die auch hierzulande voll zum Tragen kommen: die steigende Lebenserwartung und eine alternde Gesellschaft. Treffen seine Prognosen tats&#228;chlich zu, w&#228;re Deutschland mitten im Sog der Kostenexplosionen. Mehr als 115 Milliarden Euro im Jahr betr&#252;ge in einem solchen worst-case Fall die volkswirtschaftliche Belastung. Selbst die vorsichtigen Sch&#228;tzungen &#8211; ohne Ber&#252;cksichtigung der neuen Daten aus den USA &#8211; lassen Kosten in H&#246;he von rund 70 Milliarden Euro als realistisch erscheinen. Die Frage aber lautet: was tun?</p></blockquote>
<p><strong>Der Schwerpunkt liegt in Asien</strong>Experten wie Brookmeyer oder Oberender setzen vor allem auf eine Waffe. <strong>Innovative</strong> Antidementiva k&#246;nnten den globalen Trend zwar keinesfalls stoppen, gleichwohl aber zu einer Verz&#246;gerung des Eintretens der Pflegebed&#252;rftigkeit f&#252;hren. Schon ein Punkt auf der MMSE-Skala bringt eine Kosten&#228;nderung von 1500 bis 2000 Euro pro Patient und Jahr, meint Oberender. </p>
<p><strong>So f&#252;hre die rechtzeitige</strong> Einf&#252;hrung des Wirkstoffes Memantine zur Einsparung von immerhin 50 Pflegestunden im Monat. Auch Acetylcholin-Esterasehemmer f&#252;hren zu einer Verz&#246;gerung der Ersteinweisung um 21 Monate &#8211; die permanente Heimeinweisung tritt 12 Monate sp&#228;ter ein. Brookmeyer wiederum errechnete, dass die rechtzeitige Medikation innovativer Mittel zu einer Reduzierung der globalen Fallzahlen bis 2050 um immerhin 12 Millionen Patienten f&#252;hren k&#246;nnte. </p>
<p><strong>Die von ihm durchgef&#252;hrten</strong> Computersimulationen, die allesamt auf Bev&#246;lkerungs-Projektionsdaten der Vereinten Nationen basieren, geben zumindest f&#252;r Deutschland ein klein wenig Entwarnung. Denn von den erwarteten 106 Millionen Alzheimerkranken weltweit werden im Jahr 2050 knapp 62,85 Millionen aus Asien stammen. Erst der Rest verteilt sich auf die anderen L&#228;nder der Erde. </p>
<p><a href="http://www.doccheck.com/de/">Quelle: DocCheck Newsletter</a></p>]]></content:encoded>
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