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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Wundheilung</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<item>
		<title>F&#252;r eine narbenfreie Wundheilung</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2011/04/07/fuer-eine-narbenfreie-wundheilung/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2011/04/07/fuer-eine-narbenfreie-wundheilung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 18:37:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurznachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Chitosane]]></category>
		<category><![CDATA[Enzym]]></category>
		<category><![CDATA[Wundheilung]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/04/prof-moerschbacher.jpg" rel="lightbox[pics2840]" title="Prof. Dr. Bruno Moerschbacher Foto: WWU"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/04/prof-moerschbacher.thumbnail.jpg" alt="Prof. Dr. Bruno Moerschbacher Foto: WWU" width="255" height="212" class="attachment wp-att-2841" /></a><div class="imagecaption">Prof. Dr. Bruno Moerschbacher Foto: WWU</div></div>
<h4>BMBF f&#246;rdert europ&#228;isches Verbundprojekt zur biotechnologischen Herstellung von Chitosanen</h4>
<strong>Krabbenschalen liefern wertvolle Rohstoffe: sogenannte Chitosane. Diese Zuckerverbindungen k&#246;nnen Pflanzen vor Krankheiten sch&#252;tzen oder helfen Menschen, die Verbrennungen erlitten haben, ihre Wunden zu heilen. Ein Haken daran: Die Wirksamkeit ist nicht immer gleich gut. In einem neuen europ&#228;ischen Verbundprojekt wollen Wissenschaftler Chitosane produzieren, die zuverl&#228;ssig wirken. Das Bundesministerium f&#252;r Bildung und Forschung (BMBF) f&#246;rdert die beiden deutschen Partner des Projekts "ChitoBioEngineering" im Rahmen der "Industrial Biotechnology Initiative" des Europ&#228;ischen Forschungsraumes in den kommenden drei Jahren mit insgesamt fast 900.000 Euro. Initiator und Koordinator des Projekts ist Prof. Dr. Bruno Moerschbacher vom Institut f&#252;r Biologie und Biotechnologie der Pflanzen der Universit&#228;t M&#252;nster.</strong>

<strong>Bruno Moerschbacher hat</strong> langj&#228;hrige Erfahrung in der Optimierung von Chitosanen. Der Biotechnologe betont: "Mit diesem Projekt beginnen wir eine neue spannende Phase unserer Forschung. Statt das Chitosan umst&#228;ndlich und mit harschen chemischen Methoden aus Krabbenschalen zu extrahieren, wollen wir es in Zukunft biotechnologisch in Fermentern produzieren. Davon wird vor allem die Entwicklung von biomedizinischen Anwendungen enorm profitieren."

<strong>Chitosane sind eine Familie</strong> von komplexen Zuckermolek&#252;len, die eine Vielzahl von potenziell hochinteressanten biologischen Aktivit&#228;ten besitzen. So werden Pflanzen resistent gegen Krankheitserreger, wenn man sie mit Chitosan behandelt, und selbst schlimme Verbrennungswunden k&#246;nnen unter Chitosanverb&#228;nden schnell, schmerzfrei und ohne Narbenbildung heilen. "Leider funktioniert das nicht immer zuverl&#228;ssig. Ich vermute schon lange, dass dies an der strukturellen Vielfalt von Chitosanen liegt", erkl&#228;rt Bruno Moerschbacher. "Anscheinend ist ein ganz bestimmtes Chitosan f&#252;r eine bestimmte biologische Aktivit&#228;t verantwortlich, w&#228;hrend andere Chitosane bei der gleichen Anwendung inaktiv sind. Wir m&#252;ssen daher zun&#228;chst die Wirkweise genau verstehen, bevor wir diese Zuckermolek&#252;le effektiv und zuverl&#228;ssig einsetzen k&#246;nnen."

<strong>Die Projekte der Arbeitsgruppe</strong> von Professor Moerschbacher zielten in den vergangenen Jahren &#252;berwiegend darauf, eine biochemische Untersuchungsmethode ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/04/prof-moerschbacher.jpg" rel="lightbox[pics2840]" title="Prof. Dr. Bruno Moerschbacher Foto: WWU"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2011/04/prof-moerschbacher.thumbnail.jpg" alt="Prof. Dr. Bruno Moerschbacher Foto: WWU" width="255" height="212" class="attachment wp-att-2841" /></a>
<div class="imagecaption">Prof. Dr. Bruno Moerschbacher Foto: WWU</div>
</div>
<h4>BMBF f&#246;rdert europ&#228;isches Verbundprojekt zur biotechnologischen Herstellung von Chitosanen</h4>
<p><strong>Krabbenschalen liefern wertvolle Rohstoffe: sogenannte Chitosane. Diese Zuckerverbindungen k&#246;nnen Pflanzen vor Krankheiten sch&#252;tzen oder helfen Menschen, die Verbrennungen erlitten haben, ihre Wunden zu heilen. Ein Haken daran: Die Wirksamkeit ist nicht immer gleich gut. In einem neuen europ&#228;ischen Verbundprojekt wollen Wissenschaftler Chitosane produzieren, die zuverl&#228;ssig wirken. Das Bundesministerium f&#252;r Bildung und Forschung (BMBF) f&#246;rdert die beiden deutschen Partner des Projekts &#0187;ChitoBioEngineering&#0171; im Rahmen der &#0187;Industrial Biotechnology Initiative&#0171; des Europ&#228;ischen Forschungsraumes in den kommenden drei Jahren mit insgesamt fast 900.000 Euro. Initiator und Koordinator des Projekts ist Prof. Dr. Bruno Moerschbacher vom Institut f&#252;r Biologie und Biotechnologie der Pflanzen der Universit&#228;t M&#252;nster.</strong></p>
<p><strong>Bruno Moerschbacher hat</strong> langj&#228;hrige Erfahrung in der Optimierung von Chitosanen. Der Biotechnologe betont: &#0187;Mit diesem Projekt beginnen wir eine neue spannende Phase unserer Forschung. Statt das Chitosan umst&#228;ndlich und mit harschen chemischen Methoden aus Krabbenschalen zu extrahieren, wollen wir es in Zukunft biotechnologisch in Fermentern produzieren. Davon wird vor allem die Entwicklung von biomedizinischen Anwendungen enorm profitieren.&#0171;</p>
<p><strong>Chitosane sind eine Familie</strong> von komplexen Zuckermolek&#252;len, die eine Vielzahl von potenziell hochinteressanten biologischen Aktivit&#228;ten besitzen. So werden Pflanzen resistent gegen Krankheitserreger, wenn man sie mit Chitosan behandelt, und selbst schlimme Verbrennungswunden k&#246;nnen unter Chitosanverb&#228;nden schnell, schmerzfrei und ohne Narbenbildung heilen. &#0187;Leider funktioniert das nicht immer zuverl&#228;ssig. Ich vermute schon lange, dass dies an der strukturellen Vielfalt von Chitosanen liegt&#0171;, erkl&#228;rt Bruno Moerschbacher. &#0187;Anscheinend ist ein ganz bestimmtes Chitosan f&#252;r eine bestimmte biologische Aktivit&#228;t verantwortlich, w&#228;hrend andere Chitosane bei der gleichen Anwendung inaktiv sind. Wir m&#252;ssen daher zun&#228;chst die Wirkweise genau verstehen, bevor wir diese Zuckermolek&#252;le effektiv und zuverl&#228;ssig einsetzen k&#246;nnen.&#0171;</p>
<p><strong>Die Projekte der Arbeitsgruppe</strong> von Professor Moerschbacher zielten in den vergangenen Jahren &#252;berwiegend darauf, eine biochemische Untersuchungsmethode f&#252;r die verschiedenen Chitosane zu entwickeln. In dem neuen Projekt wollen die m&#252;nsterschen Forscher jetzt beginnen, definierte Chitosane gezielt zu produzieren. Sie wollen sich dabei der gleichen Werkzeuge bedienen, die auch Organismen bei der Produktion von Chitosanen einsetzen: einem Enzym, das Chitin produziert, und einem zweiten, das Chitin zu Chitosan weiterverarbeitet. Dazu wird die m&#252;nstersche Arbeitsgruppe mit universit&#228;ren Partnern aus Barcelona in Spanien und Gent in Belgien kooperieren.</p>
<p><strong>Die M&#252;nsteraner haben bereits</strong> eine Vielzahl geeigneter Enzyme aus verschiedenen Organismen isoliert und charakterisiert. Sie arbeiten nun mit den Projektpartnern Hand in Hand: Die Spanier sind Experten in der Optimierung der Enzyme, um ganz bestimmte Chitosane mit den gew&#252;nschten biologischen Eigenschaften zu erhalten. Die Belgier verbessern jene Bakterienst&#228;mme, in denen die Chitosane letztlich produziert werden sollen, um so eine m&#246;glichst gute Ausbeute an hoch reinen Chitosanen zu erzielen. Zwei industrielle Partner werden den Transfer der Technologie aus der Universit&#228;t in die Industrie unterst&#252;tzen: Eine belgische Firma in Gent ist f&#252;r die &#220;bertragung der biotechnologischen Produktion vom Labor- in den Industriema&#223;stab zust&#228;ndig. Eine deutsche Firma in Halle, die bisher chemisch produzierte Chitosane weltweit vermarktet, will ihr etabliertes Kundennetzwerk nutzen, um den Erfolg der biotechnologisch hergestellten Chitosane in realen Anwendungen zu testen.</p>
<blockquote><p>&#0187;Wir kommen damit einer biomedizinischen Nutzung dieses nat&#252;rlichen komplexen Zuckers einen entscheidenden Schritt n&#228;her&#0171;, betont Dr. Stephan Kolkenbrock, der das m&#252;nstersche Teilprojekt leiten wird. Die indische Doktorandin Shoa Naqvi, Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austausch-Dienstes in der m&#252;nsterschen Arbeitsgruppe, freut sich: &#0187;In Indien gibt es viele Menschen, die sich teure Medizin nicht leisten k&#246;nnen. Und es gibt dort oft Kinder mit schlimmen Verbrennungen. Ich hoffe, dass unsere Forschung auch ihnen in Zukunft helfen kann.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
http://www.uni-muenster.de/Biologie.IBBP/agmoerschbacher/index.html AG Prof. Moerschbacher</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Infrarot: Wunden besser und schneller heilen&#8230;</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/12/20/infrarot-wunden-besser-und-schneller-heilen/</link>
		<comments>http://www.dzkfblog.de/2009/12/20/infrarot-wunden-besser-und-schneller-heilen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 19:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[TOP-NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Infrarot]]></category>
		<category><![CDATA[wassergefiltert]]></category>
		<category><![CDATA[Wundheilung]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Wassergefiltertes Infrarot A (wIRA) als spezielle Form der W&#228;rmestrahlung mit hohem Eindringverm&#246;gen in das Gewebe bei geringer thermischer Oberfl&#228;chenbelastung kann die Heilung akuter und chronischer Wunden verbessern. wIRA steigert Temperatur (+2,7°C in 2 cm Gewebetiefe) und Sauerstoffteildruck im Gewebe (+32 % in 2 cm Gewebetiefe) sowie die Gewebedurchblutung. Diese drei Faktoren sind entscheidend f&#252;r eine ausreichende Versorgung des Gewebes mit Energie und Sauerstoff und deshalb auch f&#252;r Wundheilung und Infektionsabwehr. wIRA wirkt sowohl &#252;ber thermische (auf W&#228;rmeenergie&#252;bertragung bezogene) und temperaturabh&#228;ngige als auch &#252;ber nicht-thermische und temperaturunabh&#228;ngige Effekte.</strong>

<strong>In einer zweisprachigen &#220;bersichtsarbeit</strong>, die gerade am 16.12.2009 in der elektronischen Fachzeitschrift "<em>GMS Krankenhaushygiene Interdisziplin&#228;r</em>" innerhalb des e-Portals "<em>German Medical Science</em>" der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) erschienen ist, werden die Wirkprinzipien von wIRA und die Ergebnisse von u.a. 6 wissenschaftlichen Studien mit wIRA er&#246;rtert.

<strong>wIRA vermag Schmerzen deutlich zu mindern</strong> (ausnahmslos bei 230 Bestrahlungen) mit bemerkenswert niedrigerem Schmerzmittelbedarf (52 - 69 % niedriger in den Gruppen mit wIRA verglichen mit den Kontrollgruppen) und eine erh&#246;hte Wundsekretion und Entz&#252;ndung herabzusetzen sowie positive immunmodulierende Effekte zu zeigen.
Die Gesamtbeurteilung des Effekts der Bestrahlung wie auch die Wundheilung und das kosmetische Ergebnis (erhoben mittels visueller Analogskalen) waren in der Gruppe mit wIRA wesentlich besser verglichen mit der Kontrollgruppe.

<strong>wIRA kann sowohl bei akuten als auch bei chronischen Wunden</strong> einschlie&#223;lich infizierter Wunden die Wundheilung beschleunigen oder bei stagnierender Wundheilung verbessern.
So wurde eine Abnahme der Wundfl&#228;che im Median um 90 % bei schwerbrandverletzten Kindern bereits nach 9 Tagen in der Gruppe mit wIRA - verglichen mit 13 Tagen in der Kontrollgruppe - erreicht.
Bei zuvor nicht-therapierbaren chronischen ven&#246;sen Unterschenkelgeschw&#252;ren kam es mit wIRA zu einem kompletten Wundschluss und zu einer...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/12/infrarot-wundhheil.jpg" rel="lightbox[pics1890]" title="Wundheilungsverlauf bei wIRA-Anwendung Prof. Dr. G. Hoffmann"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/12/infrarot-wundhheil.thumbnail.jpg" alt="Wundheilungsverlauf bei wIRA-Anwendung Prof. Dr. G. Hoffmann" width="255" height="131" class="attachment wp-att-1891" /></a>
<div class="imagecaption">Wundheilungsverlauf bei wIRA-Anwendung Prof. Dr. G. Hoffmann</div>
</div>
<p><strong>Wassergefiltertes Infrarot A (wIRA) als spezielle Form der W&#228;rmestrahlung mit hohem Eindringverm&#246;gen in das Gewebe bei geringer thermischer Oberfl&#228;chenbelastung kann die Heilung akuter und chronischer Wunden verbessern. wIRA steigert Temperatur (+2,7°C in 2 cm Gewebetiefe) und Sauerstoffteildruck im Gewebe (+32 % in 2 cm Gewebetiefe) sowie die Gewebedurchblutung. Diese drei Faktoren sind entscheidend f&#252;r eine ausreichende Versorgung des Gewebes mit Energie und Sauerstoff und deshalb auch f&#252;r Wundheilung und Infektionsabwehr. wIRA wirkt sowohl &#252;ber thermische (auf W&#228;rmeenergie&#252;bertragung bezogene) und temperaturabh&#228;ngige als auch &#252;ber nicht-thermische und temperaturunabh&#228;ngige Effekte.</strong></p>
<p><strong>In einer zweisprachigen &#220;bersichtsarbeit</strong>, die gerade am 16.12.2009 in der elektronischen Fachzeitschrift &#0187;<em>GMS Krankenhaushygiene Interdisziplin&#228;r</em>&#0171; innerhalb des e-Portals &#0187;<em>German Medical Science</em>&#0171; der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) erschienen ist, werden die Wirkprinzipien von wIRA und die Ergebnisse von u.a. 6 wissenschaftlichen Studien mit wIRA er&#246;rtert.</p>
<p><strong>wIRA vermag Schmerzen deutlich zu mindern</strong> (ausnahmslos bei 230 Bestrahlungen) mit bemerkenswert niedrigerem Schmerzmittelbedarf (52 &#8211; 69 % niedriger in den Gruppen mit wIRA verglichen mit den Kontrollgruppen) und eine erh&#246;hte Wundsekretion und Entz&#252;ndung herabzusetzen sowie positive immunmodulierende Effekte zu zeigen.<br />
Die Gesamtbeurteilung des Effekts der Bestrahlung wie auch die Wundheilung und das kosmetische Ergebnis (erhoben mittels visueller Analogskalen) waren in der Gruppe mit wIRA wesentlich besser verglichen mit der Kontrollgruppe.</p>
<p><strong>wIRA kann sowohl bei akuten als auch bei chronischen Wunden</strong> einschlie&#223;lich infizierter Wunden die Wundheilung beschleunigen oder bei stagnierender Wundheilung verbessern.<br />
So wurde eine Abnahme der Wundfl&#228;che im Median um 90 % bei schwerbrandverletzten Kindern bereits nach 9 Tagen in der Gruppe mit wIRA &#8211; verglichen mit 13 Tagen in der Kontrollgruppe &#8211; erreicht.<br />
Bei zuvor nicht-therapierbaren chronischen ven&#246;sen Unterschenkelgeschw&#252;ren kam es mit wIRA zu einem kompletten Wundschluss und zu einer Normalisierung des thermographischen Bildes. Die beigef&#252;gte Abbildung zeigt den erfolgreichen Heilungsverlauf eines chronischen ven&#246;sen Unterschenkelgeschw&#252;rs unter Therapie mit wIRA. In einer Studie mit chronischen ven&#246;sen Unterschenkelgeschw&#252;ren wurden mit wIRA im Durchschnitt 18 Tage verglichen mit 42 Tagen ohne wIRA bis zum kompletten Wundschluss ben&#246;tigt.</p>
<p><strong>Nach gro&#223;en Bauchoperationen</strong> zeigte sich ein Trend zugunsten der wIRA-Gruppe hin zu einer niedrigeren Rate von Wundinfektionen insgesamt (7 % verglichen mit 15 %) einschlie&#223;lich sp&#228;ter Infektionen nach der Entlassung aus dem Krankenhaus (0 % verglichen mit 8 %) und ein Trend hin zu einem k&#252;rzeren postoperativen Krankenhausaufenthalt (9 Tage verglichen mit 11 Tagen).<br />
Selbst der normale Wundheilungsprozess kann mit wIRA verbessert werden.<br />
Die erw&#228;hnten Effekte wurden in 6 prospektiven Studien belegt, die meisten mit einem &#0187;Evidenzgrad&#0171; von Ia/Ib.<br />
wIRA stellt eine wertvolle Therapieoption dar und kann generell f&#252;r die Therapie von akuten und chronischen Wunden empfohlen werden.</p>
<p><strong>Ver&#246;ffentlichung (zweisprachig):</strong><br />
<em>Hoffmann G. Water-filtered infrared-A (wIRA) in acute and chronic wounds [review]. Wassergefiltertes Infrarot A (wIRA) bei akuten und chronischen Wunden [&#220;bersichtsarbeit].<br />
GMS Krankenhaushyg Interdiszip. 2009;4(2):Doc12.<br />
DOI: 10.3205/dgkh000137<br />
URN: urn:nbn:de:0183-dgkh0001373</em><br />
<strong>Online verf&#252;gbar unter:</strong> http://www.egms.de/pdf/journals/dgkh/2009-4/dgkh000137.pdf (PDF, ca. 15 MB) und http://www.egms.de/en/journals/dgkh/2009-4/dgkh000137.shtml (shtml).</p>
<p><strong>Kontaktadressen</strong> f&#252;r wIRA bei <strong>akuten Wunden/Operationswunden:</strong></p>
<p>PD Dr. med. Mark Hartel<br />
Technische Universit&#228;t M&#252;nchen, Klinik f&#252;r Chirurgie<br />
Ismaninger Strasse 22, 81675 M&#252;nchen<br />
Tel: 089-4140-5099<br />
Mark.Hartel@chir.med.tu-muenchen.de</p>
<p>Prof. Dr. med. Ulrich Finke<br />
Sankt Katharinen-Krankenhaus, Chirurgische Klinik<br />
Seckbacher Landstrasse 65, 60389 Frankfurt am Main<br />
Tel: 069-4603-1430, Fax: 069-4603-1429<br />
Ulrich.Finke@sankt-katharinen-ffm.de</p>
<p>Kontaktadresse f&#252;r wIRA bei <strong>urologischen Operationswunden:</strong></p>
<p>Prof. Dr. med. U.W. Tunn<br />
Klinikum Offenbach, Klinik f&#252;r Urologie<br />
Starkenburgring 66, 63069 Offenbach am Main<br />
Tel: 069-8405-3840, Fax: 069-8405-4080<br />
Tunn@em.uni-frankfurt.de oder uw@tunn.de</p>
<p>Kontaktadresse f&#252;r wIRA bei <strong>Verbrennungswunden:</strong></p>
<p>Dr. med. Peter Illing<br />
Kinderkrankenhaus Park Sch&#246;nfeld, Kinderchirurgische Abteilung<br />
Frankfurter Strasse 167, 34121 Kassel<br />
Tel: 0561-9285-124, Fax: 0561-9285-230<br />
P.Illing@park-schoenfeld.de</p>
<p>Kontaktadressen f&#252;r wIRA bei <strong>chronischen Wunden und speziellen dermatologischen Problemen (z.B. Morphea):</strong></p>
<p>Dr. med. Verena von Felbert<br />
RWTH Aachen, Universit&#228;tsklinik, Klinik f&#252;r Dermatologie<br />
Pauwelsstrasse 30, 52074 Aachen<br />
Tel: 0241-80-35494, Fax: 0241-80-82413<br />
VvonFelbert@ukaachen.de</p>
<p>Dr. med. Hauke Schumann<br />
Universit&#228;tsklinikum Freiburg, Universit&#228;ts-Hautklinik, Leiter des Kompetenzzentrums Fragile Haut<br />
Hauptstrasse 7, 79104 Freiburg<br />
Tel: 0761-270-6701, Fax: 0761-270-6829<br />
Hauke.Schumann@uniklinik-freiburg.de </p>]]></content:encoded>
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