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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Zelle</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>Dendritische Zellen &#8211; Nicht alle erkennen Viren</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2010/02/19/dendritische-zellen-nicht-alle-erkennen-viren/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 05:32:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Woanders gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[dendritisch]]></category>
		<category><![CDATA[Protein]]></category>
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		<description><![CDATA[<strong>Um uns vor Viren, Bakterien und Parasiten</strong> zu sch&#252;tzen, sind die Immunzellen unseres K&#246;rpers mit verschiedenen Abwehrsystemen ausgestattet. Wissenschaftler des MPI f&#252;r Biochemie und der Biotech-Firma Bavarian Nordic GmbH in Martinsried haben jetzt erstmals eine hochspezialisierte Familie der Abwehrzellen auf Ebene ihrer Proteine untersucht. "<em>Zu unserer &#220;berraschung erkannten wir, dass nicht alle Mitglieder der dendritischen Zellfamilie Krankheitserreger wie Viren erkennen k&#246;nnen</em>", erl&#228;utert Christian A. Luber, Wissenschaftler am MPI f&#252;r Biochemie. "<em>Dieses Verhalten konnten wir allein aus ihrer Proteinausstattung vorhersagen.</em>" Die Arbeit wurde jetzt in "<em>Immunity</em>" publiziert ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Um uns vor Viren, Bakterien und Parasiten</strong> zu sch&#252;tzen, sind die Immunzellen unseres K&#246;rpers mit verschiedenen Abwehrsystemen ausgestattet. Wissenschaftler des MPI f&#252;r Biochemie und der Biotech-Firma Bavarian Nordic GmbH in Martinsried haben jetzt erstmals eine hochspezialisierte Familie der Abwehrzellen auf Ebene ihrer Proteine untersucht. &#0187;<em>Zu unserer &#220;berraschung erkannten wir, dass nicht alle Mitglieder der dendritischen Zellfamilie Krankheitserreger wie Viren erkennen k&#246;nnen</em>&#0171;, erl&#228;utert Christian A. Luber, Wissenschaftler am MPI f&#252;r Biochemie. &#0187;<em>Dieses Verhalten konnten wir allein aus ihrer Proteinausstattung vorhersagen.</em>&#0171; Die Arbeit wurde jetzt in &#0187;<em>Immunity</em>&#0171; publiziert.<br />
Die Immunabwehr ist ein hochkomplexes System, welches aus vielen verschiedenen Zelltypen besteht. F&#252;r eine erfolgreiche Bek&#228;mpfung von unerw&#252;nschten Eindringlingen ist es deshalb notwendig, all diese Zellen eng zu koordinieren. <strong>Die Entscheidung, bei welcher Infektion welcher Zelltyp wie eingesetzt wird, trifft hierbei eine hochspezialisierte Familie von Abwehrzellen: die dendritischen Zellen.</strong></p>
<p><strong>Wie eine Art Polizei sitzen</strong> dendritische Zellen in Geweben wie der Haut und warten auf Eindringlinge. Treffen sie auf einen solchen, nehmen sie alle Informationen &#252;ber den Fremdling auf. Anschlie&#223;end wandern sie zu den Lymphknoten, wo sie die Informationen anderen Abwehrzellen wie ein Fahndungsfoto pr&#228;sentieren. Diese k&#246;nnen dann mit der zielgerichteten Abwehr beginnen. &#0187;Dendritische Zellen sind sozusagen Zellen im Generalsrang, die den anderen Truppen die Richtung zur Bek&#228;mpfung einer Infektion vorgeben&#0171;, erkl&#228;rt Christian A. Luber. &#0187;Genau diese F&#252;hrungsrolle macht sie f&#252;r uns so interessant.&#0171;</p>
<p><strong>Bisher nahmen Wissenschaftler an</strong>, dass jede dendritische Zelle Viren erkennen kann. Die Ergebnisse der Forschungsabteilung Proteomics und Signaltransduktion unter Leitung von Matthias Mann zeigen jedoch, dass nur bestimmte Mitglieder der dendritischen Zellfamilie die daf&#252;r notwendige Proteinausstattung besitzen.</p>
<p><strong>In Zusammenarbeit mit der Bavarian Nordic GmbH</strong> konnte dieses Ergebnis best&#228;tigt werden. Die Forscher infizierten dendritischen Zellen mit verschiedenen Viren, darunter auch Grippeviren, und stellten fest, dass ein bestimmtes Familienmitglied der dendritischen Zellen keine Reaktion zeigt. Ihm fehlen die notwendigen Proteine, um die Viren erkennen zu k&#246;nnen. </p>
<blockquote><p>&#0187;Es ist schon seit l&#228;ngerem bekannt, dass dendritische Zellen so etwas wie Arbeitsteilung kennen. Dass dies auch f&#252;r etwas so Fundamentales wie die Erkennung von Grippeviren gilt, hat uns sehr erstaunt&#0171;, so Christian A. Luber. &#0187;Unsere Ergebnisse k&#246;nnten helfen, die komplexen Mechanismen des Immunsystems noch besser zu verstehen.&#0171;</p></blockquote>
<p><strong>Originalver&#246;ffentlichung:</strong><br />
C. A. Luber, J. Cox, H. Lauterbach, B. Fancke, M. Selbach, J.Tschopp, S. Akira, M. Wiegand, H. Hochrein, M. O&#8249;Keeffe, M. Mann: Quantitative proteomics reveals subset-specific viral recognition in dendritic cells. Immunity, February 18, 2010.</p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Prof. Dr. Matthias Mann<br />
Proteomics and Signaltransduktion<br />
Max-Planck-Institut f&#252;r Biochemie<br />
An Klopferspitz 18<br />
82152 Martinsried<br />
mmann@biochem.mpg.de</p>]]></content:encoded>
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		<title>Vermehrungsorte von Viren in 3. Dimension</title>
		<link>http://www.dzkfblog.de/2009/04/25/vermehrunngsorte-von-viren-in-3-dimension/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 21:46:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[TOP-NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Dengue]]></category>
		<category><![CDATA[virus]]></category>
		<category><![CDATA[Zelle]]></category>

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		<description><![CDATA[<em>Heidelberg</em> - <strong>Wissenschaftler am Universit&#228;tsklinikum Heidelberg stellen erstmals dreidimensional die Vermehrung des Dengue-Virus dar / Ver&#246;ffentlichung in "Cell Host &#038; Microbes". Viren haben keinen eigenen Stoffwechsel, k&#246;nnen allein aus ihrer Erbsubstanz (RNA oder DNA) keine Proteine herstellen. Ihre Vermehrung kann daher nur innerhalb einer <em>Wirtszelle</em> erfolgen - doch wo und wie genau geschieht dies? F&#252;r die Entwicklung von Therapien ist diese Frage von entscheidender Bedeutung.</strong>

<strong>Das Dengue-Fieber</strong> ist die h&#228;ufigste von Stechm&#252;cken &#252;bertragene Infektionskrankheit; weltweit sind rund 100 Millionen Menschen erkrankt. Wissenschaftlern des Hygiene-Instituts am Universit&#228;tsklinikum Heidelberg ist es erstmals gelungen, den Vermehrungsort des Virus in der menschlichen Zelle dreidimensional darzustellen. Ihre Arbeit gibt Einblicke in den genauen Ablauf der Virusvermehrung und hat Modellcharakter f&#252;r weitere Viren, deren Vermehrung noch ungekl&#228;rt ist, wie etwa das Hepatitis-C-Virus. Au&#223;erdem bietet sie neue Ansatzpunkte f&#252;r die Entwicklung einer Vorbeugung oder Behandlung des Fiebers. Bislang gibt es weder eine Impfung noch eine spezifische antivirale Therapie.

<strong>Professor Dr. Ralf Bartenschlager</strong>, Direktor der Abteilung Molekulare Virologie am Heidelberger Hygiene-Institut, und sein Team haben in Kooperation mit Kollegen vom European Molecular Biology Laboratory (EMBL) ihre Arbeit in der aktuellen Ausgabe der renommierten Zeitschrift "<em>Cell Host &#038; Microbes</em>" ver&#246;ffentlicht.

<strong>Viren wandeln menschliche Zellmembranen f&#252;r ihre Zwecke um</strong>

<strong>Dengue-Viren vermehren</strong> sich im sogenannten Endoplasmatischen Reticulum, einem mit der Zellkernh&#252;lle verbundenen Membransystem; dort findet die Synthese von Proteinen statt. Das Dengue-Virus nutzt dieses Membransystem und formt es f&#252;r seine eigenen Zwecke...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:326px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/04/zelle-3d.jpg" rel="lightbox[pics-1240749995]" title="Dengue-Virus"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/04/zelle-3d.thumbnail.jpg" alt="3D-Darstellung Dengue-Virus" width="326" height="355" class="attachment wp-att-1461" /></a>
<div class="imagecaption"><em>Titelbild der aktuellen Ausgabe von &#0187;Cell Host &#038; Microbes&#0171;. Grau im Hintergrund liegt eine normale, zweidimensionale Aufnahme des Virus mit dem Elektronenmikroskop. &#220;berlagert ist das 3D-Modell. Man erkennt die R&#246;hre des Endoplasmatischen Reticulums und im Inneren davon die ballonartigen Einst&#252;lpungen, in denen das Dengue-Virus sein Genom vermehrt.</em><br />
Quelle: Hygiene-Institut Heidelberg.</div>
</div>
<p><em>Heidelberg</em> &#8211; <strong>Wissenschaftler am Universit&#228;tsklinikum Heidelberg stellen erstmals dreidimensional die Vermehrung des Dengue-Virus dar / Ver&#246;ffentlichung in &#0187;Cell Host &#038; Microbes&#0171;. Viren haben keinen eigenen Stoffwechsel, k&#246;nnen allein aus ihrer Erbsubstanz (RNA oder DNA) keine Proteine herstellen. Ihre Vermehrung kann daher nur innerhalb einer <em>Wirtszelle</em> erfolgen &#8211; doch wo und wie genau geschieht dies? F&#252;r die Entwicklung von Therapien ist diese Frage von entscheidender Bedeutung.</strong></p>
<p><strong>Das Dengue-Fieber</strong> ist die h&#228;ufigste von Stechm&#252;cken &#252;bertragene Infektionskrankheit; weltweit sind rund 100 Millionen Menschen erkrankt. Wissenschaftlern des Hygiene-Instituts am Universit&#228;tsklinikum Heidelberg ist es erstmals gelungen, den Vermehrungsort des Virus in der menschlichen Zelle dreidimensional darzustellen. Ihre Arbeit gibt Einblicke in den genauen Ablauf der Virusvermehrung und hat Modellcharakter f&#252;r weitere Viren, deren Vermehrung noch ungekl&#228;rt ist, wie etwa das Hepatitis-C-Virus. Au&#223;erdem bietet sie neue Ansatzpunkte f&#252;r die Entwicklung einer Vorbeugung oder Behandlung des Fiebers. Bislang gibt es weder eine Impfung noch eine spezifische antivirale Therapie.</p>
<p><strong>Professor Dr. Ralf Bartenschlager</strong>, Direktor der Abteilung Molekulare Virologie am Heidelberger Hygiene-Institut, und sein Team haben in Kooperation mit Kollegen vom European Molecular Biology Laboratory (EMBL) ihre Arbeit in der aktuellen Ausgabe der renommierten Zeitschrift &#0187;<em>Cell Host &#038; Microbes</em>&#0171; ver&#246;ffentlicht.</p>
<p><strong>Viren wandeln menschliche Zellmembranen f&#252;r ihre Zwecke um</strong></p>
<p><strong>Dengue-Viren vermehren</strong> sich im sogenannten Endoplasmatischen Reticulum, einem mit der Zellkernh&#252;lle verbundenen Membransystem; dort findet die Synthese von Proteinen statt. Das Dengue-Virus nutzt dieses Membransystem und formt es f&#252;r seine eigenen Zwecke um.</p>
<blockquote><p>&#0187;Wir wissen nun, dass die virale RNA in Einst&#252;lpungen des Endoplasmatischen Reticulums vermehrt und durch winzige Poren ausgeschleust wird. Auch konnten wir zeigen, dass die Vermehrung des Virusgenoms und dessen Einkapselung in neue Viren direkt gekoppelt sind&#0171;, so Professor Bartenschlager. </p></blockquote>
<p>Die neuen Virusgenome werden durch die Poren in den intrazellul&#228;ren Raum ausgeschleust und dort in Virusvorstufen eingebaut, die dann ein zweites Mal in das Endoplasmatische Reticulum eindringen. Dabei erhalten sie eine Membranh&#252;lle, die sie f&#252;r die Zelle so tarnen, dass sie wie eine normale zellul&#228;re Fracht ausgeschleust werden. Der Fortpflanzungszyklus kann von Neuem beginnen.</p>
<p><strong>Literatur:</strong><br />
Sonja Welsch, Sven Miller, Ines Romero-Brey, Andreas Merz, Christopher<br />
Bleck, Paul Walther, Stephen D. Fuller, Claude Antony, Jacomine Krijnse-Locker, Ralf Bartenschlager, Composition and Three-Dimensional Architecture of the Dengue Virus Replication and Assembly Sites, Cell Host &#038; Microbes 2009, 5, 4.</p>
<p><strong>Weitere Informationen im Internet:</strong><br />
www.klinikum.uni-heidelberg.de/DENGUE.104918.0.html<br />
www.klinikum.uni-heidelberg.de/Molecular-Virology.104862.0.html</p>
<p><strong>Ansprechpartner:</strong><br />
Prof. Dr. Ralf Bartenschlager<br />
Abteilung Molekulare Virologie<br />
Medizinische Fakult&#228;t<br />
Universit&#228;tsklinikum Heidelberg<br />
Im Neuenheimer Feld 345<br />
69120 Heidelberg<br />
Tel.: 06221 / 56 45 69<br />
E-Mail: Ralf_Bartenschlager@med.uni-heidelberg.de</p>]]></content:encoded>
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