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	<title>DZKF WEBLOG &#187; Zoonose</title>
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	<description>Deutsche Zeitschrift für Klinische Forschung &#124; Der Weblog mit News, Meinungen und Kommentaren</description>
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		<title>&#0187;Mit kranken Menschen ist kein Staat zu machen&#8230;&#0171;</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 15:12:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>François G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Aids]]></category>
		<category><![CDATA[Infektionskrankheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Zoonose]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/leibnitz.jpg" rel="lightbox[pics1856]" title="Logo Leibnitz-Gemeinschaft"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/leibnitz.thumbnail.jpg" alt="Logo Leibnitz-Gemeinschaft" width="255" height="85" class="attachment wp-att-1857" /></a><div class="imagecaption"></div></div><strong>"Schweinegrippe, AIDS &#038; Co. - Infektionskrankheiten als globales Problem" lautet der Titel der neuesten Ausgabe des Zwischenrufs. Die Publikationsreihe der Leibniz-Gemeinschaft richtet sich in erster Linie an Politik und Beh&#246;rden. Im aktuellen Heft besch&#228;ftigen sich Wissenschaftler aus der Human- und Veterin&#228;rmedizin sowie den Politik- und Wirtschaftswissenschaften mit verschiedenen Aspekten von Infektionskrankheiten und geben Strategieempfehlungen.</strong>

<em>Berlin</em>. <strong>Was w&#228;re, wenn die Schweingrippepandemie zu schwereren Krankheitsverl&#228;ufen als bisher f&#252;hren w&#252;rde:</strong> K&#246;nnten dann vorhandene &#220;berkapazit&#228;ten im deutschen Krankenhaussektor den Bedarf an station&#228;ren Leistungen decken? Das untersuchen Wissenschaftler vom Rheinisch-Westf&#228;lischen Institut f&#252;r Wirtschaftsforschung (rwi) im neuesten "Zwischenruf" der Leibniz-Gemeinschaft. Ihr Fazit: Leere Krankenhausbetten als Reserve f&#252;r eventuelle Pandemien sind zu teuer und helfen nicht unbedingt. Besser und auch wirtschaftlicher sei es, die Menschen zu impfen und kosteng&#252;nstige mobile Beatmungseinrichtungen bereit zu halten.

<strong>Die Publikationsreihe Zwischenruf der Leibniz-Gemeinschaft</strong> richtet sich in erster Linie an Politik und Beh&#246;rden. Das aktuelle Heft tr&#228;gt den Titel...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe alignleft" style="width:255px;"><a href="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/leibnitz.jpg" rel="lightbox[pics1856]" title="Logo Leibnitz-Gemeinschaft"><img src="http://www.dzkfblog.de/wp-content/uploads/2009/11/leibnitz.thumbnail.jpg" alt="Logo Leibnitz-Gemeinschaft" width="255" height="85" class="attachment wp-att-1857" /></a>
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<p><strong>&#0187;Schweinegrippe, AIDS &#038; Co. &#8211; Infektionskrankheiten als globales Problem&#0171; lautet der Titel der neuesten Ausgabe des Zwischenrufs. Die Publikationsreihe der Leibniz-Gemeinschaft richtet sich in erster Linie an Politik und Beh&#246;rden. Im aktuellen Heft besch&#228;ftigen sich Wissenschaftler aus der Human- und Veterin&#228;rmedizin sowie den Politik- und Wirtschaftswissenschaften mit verschiedenen Aspekten von Infektionskrankheiten und geben Strategieempfehlungen.</strong></p>
<p><em>Berlin</em>. <strong>Was w&#228;re, wenn die Schweingrippepandemie zu schwereren Krankheitsverl&#228;ufen als bisher f&#252;hren w&#252;rde:</strong> K&#246;nnten dann vorhandene &#220;berkapazit&#228;ten im deutschen Krankenhaussektor den Bedarf an station&#228;ren Leistungen decken? Das untersuchen Wissenschaftler vom Rheinisch-Westf&#228;lischen Institut f&#252;r Wirtschaftsforschung (rwi) im neuesten &#0187;Zwischenruf&#0171; der Leibniz-Gemeinschaft. Ihr Fazit: Leere Krankenhausbetten als Reserve f&#252;r eventuelle Pandemien sind zu teuer und helfen nicht unbedingt. Besser und auch wirtschaftlicher sei es, die Menschen zu impfen und kosteng&#252;nstige mobile Beatmungseinrichtungen bereit zu halten.</p>
<p><strong>Die Publikationsreihe Zwischenruf der Leibniz-Gemeinschaft</strong> richtet sich in erster Linie an Politik und Beh&#246;rden. Das aktuelle Heft tr&#228;gt den Titel &#0187;Schweinegrippe, AIDS &#038; Co. &#8211; Infektionskrankheiten als globales Problem&#0171;. Darin besch&#228;ftigen sich Wissenschaftler aus der Human- und Veterin&#228;rmedizin sowie den Politik- und Wirtschaftswissenschaften mit verschiedenen Aspekten von Infektionskrankheiten und geben Strategieempfehlungen. In seinem Vorwort weist Leibniz-Pr&#228;sident Ernst Th. Rietschel auf die Bedeutung des Themas Infektionen f&#252;r das Gemeinwesen hin: &#0187;Mit kranken Menschen ist kein Staat zu machen.&#0171;</p>
<p><strong>Neben dem gesundheits-&#246;konomischen Beitrag</strong> des rwi weisen Wissenschaftler vom Heinrich-Pette-Institut f&#252;r experimentelle Virologie und Immunologie (HPI), dem Forschungszentrum Borstel &#8211; Leibniz-Zentrum f&#252;r Medizin und Biowissenschaften sowie dem Bernhard-Nocht-Institut f&#252;r Tropenmedizin (BNI) auf die ver&#228;nderte Bedrohungslage und neue Probleme im Zusammenhang mit Infektionskrankheiten hin: So setzt die Tuberkulose im Zuge der HIV-Erkrankungen derzeit zu einem globalen Comeback an. Besondere Gefahr geht vor allem von multiresistenten und so genannten XDR-St&#228;mmen aus &#8211; gegen sie sind fast alle bekannten Wirkstoffe wirkungslos. Neben verst&#228;rkter Forschung dazu empfehlen die Experten bessere Ausbildung und Aufkl&#228;rung in Sachen Infektionen, vor allem bei Schl&#252;sselpersonen etwa an Schulen oder in Verkehrsunternehmen. Wichtig sind nahezu allen Experten eine verbesserte nationale Koordination und Beratungsdienste.</p>
<p><strong>Mit Zoonosen besch&#228;ftigt sich der Beitrag</strong> der Forscher vom Leibniz-Institut f&#252;r Zoo- und Wildtierforschung (IZW). Hierbei handelt es sich um Krankheiten, die die Artengrenze zwischen Mensch und Tier &#252;berspringen. Zuk&#252;nftig werden mehr als die H&#228;lfte der weltweit neu auftretenden Krankheiten Zoonosen sein. Unter den derzeit bekannten neuen Erregern sind viele wegen ihrer hohen Mutationsrate besonders gef&#228;hrlich.</p>
<p><strong>Der Beitrag aus dem Leibniz-Institut f&#252;r Globale und Regionale Studien (GIGA)</strong> sieht die Weltgesundheitsorganisation WHO nach wie vor als wichtigste Organisation f&#252;r die Verbesserung der Weltgesundheit. Zwar seien die vielen neuen, nicht-staatlichen Organisationen im Gesundheitsbereich oft hilfreich und wichtig, doch konkurrierende Konzepte drohen die Hilfe ineffizient zu machen. Daher m&#252;sse die deutsche Politik die WHO als koordinierende Organisation st&#228;rken.</p>
<p>Der neue Zwischenruf kann in der Pressestelle der Leibniz-Gemeinschaft als PDF oder als Brosch&#252;re angefordert werden. Es steht auch als <a href="http://www.leibniz-gemeinschaft.de/zwischenruf" title="externer Link zu den Seiten der Leibniz-Gemeinschaft">PDF zum Download</a> auf den Seiten der Leibniz-Gemeinschaft bereit.</p>]]></content:encoded>
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